We are Family

Mt Zion UCC Cleveland

Mt Zion UCC Cleveland

Während meiner Internship bei der UCC in Cleveland besuche ich sonntags verschiedene UCC-Gemeinden. Bei der Vielfalt ist die Auswahl nicht immer leicht, auf jeden Fall wurde mir aber die Mt. Zion Congregational Church UCC wärmstens empfohlen. Vorsichtig wie ich bin, frage ich nach dem Dresscode, da das Spektrum je nach Gemeinde von Shorts bis Anzug weit gefächert ist. Ich wolle ja nicht durch meine falsche Bekleidung direkt auffallen, scherze ich mit den Kolleginnen und Kollegen im Kirchenamt. Viele trügen Anzug, aber Kleidung sei kein Problem, „all are welcome“ist die Antwort  – und auffallen werde ich auf jeden Fall. In einer afro-amerikanischen Gemeinde kann man sich als weißer Mitteleuropäer eben nicht verstecken. Vor dem Besuch sehe ich mir natürlich die Website an , dort wird die Gemeinde als „inspirational, intelligent, and Spirit-filled ministry“ beschrieben. Ich bin gespannt. Gottesdienstbeginn ist elf Uhr, auch das ist mir sympathisch. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Social Media in der UCC: Das Internet belohnt den „early bird“.

Schulrucksack auf der UCC-Facebook-Page

Schulrucksack auf der UCC-Facebook-Page

63.684 Facebook-Usern gefällt die United Church of Christ (UCC) ,  zurzeit “sprechen”  4.348 über die UCC  und  710 Menschen haben online im Church House der UCC eingecheckt.  Nur zum Vergleich, die Facebook-Kennzahlen anderer Mainline Protestant Churches.

Young Evangelicals Are Getting High

Ein guter Einblick in die amerikanische Kirchenlandschaft, wie sich Erwartungen an evangelikale Gemeinden und die protestantischen Mainline-Kirchen ändern. Aufschlussreich auch die Diskussion dazu auf der UCC-Facebook-Fanpage.

THE CHRISTIAN PUNDIT

princeton chapel A friend of mine attended a Christian college where almost all of the students, including her, grew up in non-denominational, evangelical Protestant churches. A few years after graduation, she is the only person in her graduating class who is not Roman Catholic,  high Anglican or Lutheran. The town I live in has several „evangelical“ Protestant colleges: on Ash Wednesday you can tell who studies at them by the ash crosses on their foreheads.

Young Christians are going over to Catholicism and high Anglicanism/Lutheranism in droves, despite growing up in low Protestant churches that told them about Jesus. It’s a trend that is growing, and it looks like it might go that way for a while: people who grew up in stereotypical, casual evangelicalism are running back past their parents‘ church to something that looks like it was dug out of Europe a couple hundred years ago at least. It’s encouraged…

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Pastoral Prayer – Erfahrungen aus den USA

Penn Central Conference UEK Partnership Committee

Penn Central Conference UEK Partnership Committee

Für sechs Wochen bin ich im National Office der UCC, letztes Wochenende besuchte ich die Partner-Konferenz der EKiR, die UCC Penn Central Conference in Harrisburg. Am Samstag war ein Partnerschaftstreffen verabredet. Eine kleine Gruppe von Pfarrerinnen und Pfarrern erwarteten mich am Vormittag, ich hatte eine Präsentation vorbereitet. Am Anfang eine Vorstellungsrunde, jeder erzählt kurz von sich. Ganz informell. Ich dachte, jetzt beginne ich gleich mit meiner Präsentation und will schon mein Notebook hochfahren, doch dann erklärt der Leiter des Partnerschatfskomitees, man beginne diese Treffen mit einer geistlichen Besinnung. Er gibt drei Impulse. Dann erzählen die Kolleginnen und Kollegen, was ihnen geistlich Kraft gibt, berichten von ihren Erfahrungen von „centering prayer“, den Losungen und Meditation – alles unaufgesetzt und doch sehr persönlich. Warum gelingt es uns in Deutschland nicht, auch so unaufgeregt über geistliches Leben zu reden, ohne zu frömmeln? Mehr von diesem Beitrag lesen

Online-Gemeinden: Erfahrungen und Perspektiven

Die United Church of Christ hat beschlossen, eine Online-Gemeinde zu gründen. Einen Namen gibt es schon, nämlich Extravagance UCC, auch eine Pastorin ist schon benannt. Nun findet die Diskussion statt, welche Gestalt die Online-Gemeinde annehmen soll.

Ich freue mich darauf, morgen im National Office der UCC Erfahrungen aus Deutschland präsentieren zu dürfen:

#waspfarrersomachen

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bilder und gedanken

Neulich wurde ich gefragt, ob ich den neben den ganzen Social-Media-Aktivitäten überhaupt noch zur Gemeindearbeit komme, zumal von mir darüber so gut wie nichts auf Facebook und Co. zu lesen sei. Da habe ich gelächelt und gesagt, das ist Absicht, die »ganz normale«, alltägliche Gemeindearbeit hat auf Facebook nichts zu suchen.

Ich habe hinterher angefangen zu überlegen, wofür ich die sozialen Netzwerke dann überhaupt nutze.

Dieses Blog ist die zentrale Stelle, über alles und jedes zu reflektieren. Es ist eine Spielwiese für theologische, politische Fragestellungen, aber auch für Rezensionen und Kleinigkeiten. Wahrscheinlich kommt auf dem Blog am meisten Gemeindearbeit mit vor, aber eben nicht offen, sondern indirekt. Gespräche, Erfahrungen beschäftigen mich unterschwellig weiter und fließen dann irgendwann mit ein in einen Text.

Facebook ist eine Möglichkeit für mich, mit einer großen Zahl von Menschen über viele Themen in Kontakt zu sein und zu treten. Es gibt neben »Kirche« eine ganze…

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Mechthild bloggt, die New York Times schweigt

Mechthild bloggt

Mechthild bloggt

Das Internet macht es möglich, auch in den USA ist man mit neuesten Nachrichten aus Deutschland gut versorgt.  Aufmacher der FAZ: sind „Die neuen Krypto-Kriege„, daneben direkt eine Meldung, dass mehr Abgeordnete ihre Mails künftig verschlüsseln wollen,  ähnlich wie die FAZ auch der Aufmacher von Spiegel Online, ich klicke weiter, die sueddeutsche.de macht die Email-Sicherheit zum Aufmacher, ich bin mir sicher, ich könnte die Websites anderer deutscher meinungsbildender Medien durchgehen und ich käme zu einem ähnlichen Ergebnis, der NSA-Skandal befeuert die deutschen Medien. Facebookfreunde und Kolleginnen und Kollegen, denen ich über Social Media folge, nehmen sich auch des Themas an. So auch Mechthild Werner im Blog der Pfälzer Landeskirche, wenn sie ihren Blogpost betitel: „Meine Daten gehörten mir„. Recht hat sie und ich habe direkt „Gefällt mir“ geklickt. Nicht die NSA, sondern die britische Version GCHQ ist das Thema in Nick Baines Blog, so warnt der in Medienfragen versierte Bischof der Church of England vor „Orwell’s nightmare„. Aber jenseits des Atlantiks sieht es anders aus. Mehr von diesem Beitrag lesen