Worüber wollen wir sprechen?

God is still speaking

God is still speaking

God is still speaking – so lautet der Claim der United Church of Christ (UCC). Ich habe lange überlegt, wie die entsprechende deutsche Übersetzung lauten würde. „Gott spricht noch“ – so würde Google-Translate übersetzen, aber dies klingt nicht so elegant wie das amerikanische Original, außerdem gibt es im Deutschen die Verlaufsform nicht.

Gott spricht – dann muss auch die Kirche die gute Nachricht kommunizieren, aussprechen und ins Gespräch bringen. Daher wiederholte Ann Posten, die Kommunikationsdirektorin der UCC, den Schlüsselbegriff „conversation“ mehrfach, als sie mir die Kommunikationsstrategie ihrer Kirche erläuterte. Mehr von diesem Beitrag lesen

Advertisements

Neuer Anfang statt würdevoller Abgang

New Beginnings

New Beginnings or Gracious Exit?

Die Mainline Churches in den USA (u.a. Lutheraner, Presbyterianer, Anglikaner, United Church of Christ, Disciples of Christ) kämpfen mit Mitgliederschwund. Dass Kirchen schließen, ist nichts Ungewöhnliches. Auch die Alterstruktur der Mainline Churches ist ungünstig. Während in der Gesamtbevölkerung der USA rund 60% der Bevölkerung unter 50 Jahre sind und nur 40% über 50, ist es bei den Mitgliedern der Mainline Churches genau andersrum. UCC und PCUSA nehmen die Spitzenposition bei den überalteten Gemeindegliedern ein. Ein Grund für die Schließung von Kirchen ist daher auch das Alter der Gemeindeglieder. Gemeinden sterben, wenn niemand mehr in sie hineinwächst und Gemeindeglieder aufgrund ihres Alters ausscheiden oder sterben. Auch eine Gemeinde hat ein Lebensalter oder einen Lebenszyklus, so die Erfahrung in den USA. Es gibt Gemeinden, die weit über einhundert Jahre alt sind, es gibt aber auch Gemeinden, die nach wenigen Dekaden aufgeben. Im Durchschnitt werden in den USA Gemeinden so alt, wie es der durchschnittlichen Lebenserwartung von Menschen entspricht. Das Sterben einer Gemeinde ist daher auch etwas Natürliches. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kirche ohne Commitment? Religiös, aber nicht kirchlich?

When "Spiritual but Not Religious" Is Not Enough: Seeing God in Surprising Places, Even the Church^

When „Spiritual but Not Religious“ Is Not Enough: Seeing God in Surprising Places, Even the Church

Manchmal mischen sich  verschiedene Puzzles, erstaunlich, wenn die Teile dann trotzdem zusammenpassen. Ich lese gerade das Buch „When ‚Spiritual but Not Religious‘ Is Not Enough: Seeing God in Surprising Places, Even the Church“ – auf Deutsch müsste man vielleicht übersetzen: „Kirchlich, aber nicht religiös“. Lillian Daniel beklagt sich – sehr humorvoll -, dass viele Zeitgenossen Gott lieber in der Natur, im Wald, im Sonnenuntergang finden, als in der Kirche.Wenn Leute erfahren, dass sie Pfarrerin ist, rechtfertigen sie sich und erzählen, wie religiös sie sind und warum sie deshalb nicht in die Kirche zu gehen brauchen. Mehr von diesem Beitrag lesen