Die Kunst des Nebenbei – Chance für Öffentlichkeitsarbeit im Dschungel ständig neuer Formate

„Haben Sie Spaß!“, so heißt es in den Social Media Guidelines der drei NRW-Landeskirchen. Social Media „nebenbei“ zu machen, kann nur gelingen, wenn der Twitterer, die Bloggerin, der Snapchatter oder die Facebookerin auch für ihre Einrichtungen gerne in den jeweiligen sozialen Netzwerken unterwegs sind. Wenn fachliche und Social Media-Kompetenz so zusammenkommen, ist wird die institutionelle Kommunikation im besten Sinne des Wortes persönlich.

bilder und gedanken

nebenbei

Wer sich gegenwärtig mit Öffentlichkeitsarbeit befasst, wird erschlagen von der stetig wachsenden Fülle von Formaten und Plattformen. Viele öffentliche Institutionen stehen vor der permanenten Herausforderung, hier Schritt zu halten. Dabei reagieren sie häufig in der Weise, dass sie die für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Personen damit beauftragen, die neuen Möglichkeiten zu nutzen. Sollen hier qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielt werden, entsteht ein Dilemma, das ich überspitzt so beschreiben möchte:

Entweder muss jede Einrichtung spätestens im Jahrestakt das Personal aufstocken, um Schritt zu halten. Mit diesem Weg aber wachsen die entsprechenden Abteilungen Jahr um Jahr und die Abstimmungsnotwendigkeiten zwischen den Öffentlichkeitsmitarbeitenden und den „eigentlichen“ Fachleuten ebenso.

Da dieser Weg unwahrscheinlich oder allein aus finanzieller Sicht ausgeschlossen ist, können die Öffentlichkeitsmitarbeitenden nur auswählen, wo sie sich – begründet und in Absprache mit den Vorständen o.ä., versteht sich – engagieren. Die Schulung von Mitarbeitenden für die Zuarbeit oder die Vorbereitung von Veröffentlichungen nimmt hier einen besonderen…

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Nachlese #Twigo Twittergottesdienst

Twittergottesdienst im Unperfekthaus

Twittergottesdienst im Unperfekthaus

Spiritualität im Internet ist ein wichtiges Thema für kirchliche Internetarbeit. Um nicht nur darüber zu reden, sondern es auch einzuüben, hatten wir bei der Planung des Barcamps Kirche Online einen Twittergottesdienst im Unperfekthaus verabredet.

Mit einer zeitlicher Verzögerung nun eine Dokumentation zum #twigo am 19.9.2015 mit Erläuterungen und Hintergrundinfos sowie Reaktionen.

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#PrayforParis rufen und gleichzeitig hetzen – @ideade: das geht nicht! (Update 19.11.2015 18:00 Uhr)

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Update (19.11.2015 18:00 Uhr):
Bewusst folge ich idea auf Facebook nicht, dazu hätte ich „Gefällt mir“ klicken müssen – aber was idea zurzeit tut, gefällt mir eben nicht. Daher braucht es etwas Zeit, bis ich auf Facebook-Posts von idea aufmerksam werde. Mehr von diesem Beitrag lesen

Online-Kirche neu denken

Manchmal mag es auch an den Begrifflichkeiten liegen, wenn man sieht, wie lange gerungen wurde, ob man von Online-Gemeinde sprechen darf oder doch nur von Online-Community. Auch wenn nun endlich die Terminologie theologisch und kirchenamtlich geklärt ist, entsteht dadurch keine Online-Gemeinde von selbst.
Die Erfahrungen beim Aufbau der amerikanischen Online-Gemeinde UCC Extravagance, von denen Lawrence T. Richardson, Digital Minister der United Church of Christ, auf der Loccumer Tagung „Mache den Raum deines Zeltes weit. Formen der Glaubenskommunikation im Social Web“ berichtete, lassen mich nun in eine andere Richtung denken.

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Newfoundland revisited: Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft durch Digitalisierung und Social Media

Präsentation zu #Neuland

Präsentation zu #Neuland

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, seit sich die EKD-Synode mit der „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ als Schwerpunktthema beschäftigte. Mehr von diesem Beitrag lesen