Refugees Reporting: Diese Stimmen müssen gehört werden

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Zurzeit führen CCME und WACC Europe eine Studie zur Medienberichterstattung über Flüchtlinge durch. Als WACC-Vertreter durfte ich vorgestern an einer Konsultation zu dieser Studie teilnehmen. Die Ergebnisse der Studie werden am 16. November in Brüssel vorgestellt. Beim Treffen ging es darum, die vorläufigen Ergebnisse dieser Medienuntersuchung mit Journalistinnen, Journalisten und Flüchtlingen zu interpretieren und Folgerungen daraus zu ziehen. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Beacons & Chatbots: Welcome Brave New World

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Die dmexco ist die weltweit größte Fachmesse für digitales Marketing & Werbung, sie findet seit seit 2009 jährlich in Köln statt. Nach fünf Jahren war ich wieder dabei, der zeitliche Abstand zwischen den Besuchen hilft, Entwicklungen deutlicher wahrzunehmen. Was vor fünf Jahren ein Buzzword war, gehört heute zum Fachjargon und ist Alltag im Marketing geworden.

Big Data stellt die großen Zusammenhänge dar, User Tracking (am besten als Cross Device und Cross Plattform Tracking) identifiziert Nutzerverhalten auf den verschiedenen Endgeräten und blendet individuell passende Werbung am Smartphone, Tablet und Büro-PC ein, die Werbenetzwerke kennen und erkennen den User in verschiedenen Kontexten. Das ist heute Normalität, vor fünf Jahren war Werbung auf mobilen Endegräten noch kein Standard. Mehr von diesem Beitrag lesen

Die gläserne Familie? – Gedanken zum Datenschutz

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„Papa, Papa, ich habe ein ‚musical.ly‘ gemacht, kann ich das online stellen?,“ so fragt die zehnjährige Tochter ihren Vater, als er nach Hause kommt. Neben ihr steht die Freundin, mit der sie gemeinsam das Musik-Video aufgenommen hat. Eine nicht untypische Momentaufnahme einer Familie, die eine musikbegeisterte Tochter im Teenager-Alter hat, und die deutlich macht, welche Komplexität das Thema Umgang mit personenbezogenen Daten in Familien haben kann.

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Gesellschaft 4.0 – Leistung bestimmt nicht unseren Wert

Weinberg

Weinberg

Bei Software werden die Versionsnummern hochgezählt, je höher, desto aktueller die Software. Ein Sprung zur nächsten ganzen Zahl bedeutet einen Entwicklungssprung nach vorne. Vom Web 2.0 redet heute niemand mehr, wir bewegen uns nun in der vierten Stufe der Digitalisierung, zumindest was die Arbeit angeht. Der Begriff Arbeiten 4.0 schließt an die Diskussion über die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) an, legt dabei aber den Schwerpunkt auf Arbeitsformen. Abgeleitet davon dann von Gesellschaft 4.0 zu sprechen, bedeutet, unsere Gesellschaft über die Arbeit zu definieren: Was Du als Mensch bist, hängt von deiner Arbeit ab. Mehr von diesem Beitrag lesen

Wir brauchen Chorbischöfinnen – oder Social Media gehört in die Ortsgemeinde

Zukunft der Parochie„Die Zukunft der Parochie in Zeiten von Social Media und Digitalisierung. Entdeckungen, Chancen, neue Landkarten.“

Ich habe noch für den Untertitel ergänzt: „wir brauchen neue Chorbischöfinnen und Chorbischöfe“, nachdem ich nochmals etwas in die Kirchengeschichte und die Entwicklung der Parochie  geschaut habe.

Bisher habe ich Vorträge gehalten und Aufsätze verfasst mit Titeln wie „Jenseits der Parochie“ – aber ich weiß nicht, ob ich mit solch einem Titel zu diesem Vortrag auf der EKBO-Fachtagung „Hyperlink zur Ewigkeit“ am 17. Juli 2017 eingeladen worden wäre.

Daher wollte ich die Chancen der Parochie herausstellen. Dies hat mich zum Nachdenken gebracht und ich habe einige Positionen für mich neu gefunden.

Klar ist: Das Internet hält sich nicht an parochiale Grenzen, es legt sich in gewisser Weise über territoriale Abgrenzungen. Früher habe ich deshalb eingenständige Online-Gemeinde gefordert, heute sehe ich jedoch verstärkt Chancen im Social Media Engagement von Ortsgemeinden. Vor diesem Hintergrund bin ich einen Aufsatz durchgegangen, den ich vor vier Jahren mit Matthias Jung geschrieben habe.

Heute frage ich kritischer: Wollen (brauchen) wir reine Online-Gemeinden wirklich? Vor vier Jahren stand im Aufsatz noch ein Plädoyer dafür im Text. Heute sehe ich das kritischer. Mehr von diesem Beitrag lesen

Caring for Pastors in Closing Congregations

Ein Pfarrer für Kirchenschließung? Hört sich sich komisch an und wäre in Deutschland undenkbar, aber die Schließung von Kirchen und das Auflösen von Gemeinden bringt Trauer und Verletzung mit sich, die seelsorglich begleitet werden wollen. Ein Blick auf die United Church of Christ lohnt sich aber auch für Deutsche. Daher habe ich mit Interesse diesen Artikel über „Church Closure“ gelesen und wünsche David Schoen alles gute für seinen Dienst.

Vital Signs and Statistics

2016-2This weeks blog post is written by Reverend David Schoen, Minister for Church Legacy and Closure, for the Office of Church Building and Loan Fund within Local Church Ministries. Rev. Schoen has also completed a report on Congregations that Closed in the United Church of Christ 2012-2015.

“I hope I never have to do this again,” wrote a pastor who was called to serve a congregation that closed. Unfortunately, many pastors who serve in congregations that are making the difficult decisions considering closure often feel alone, rejected, disrespected and a failure.

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In 2016, seventeen UCC congregations were reported closed to the Center for Analytics, Research and Data. Of those congregations, twelve closed in 2016 and five closed in previous years. Although the number of closed congregations declined in 2016, when these congregations are added to the 111 congregations that closed between 2012 and 2015, the reality remains that…

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Gottesdienst: und alle twittern „Amen“

Eine Dialogpredigt zum Thema „Fake News“ und „Faith News“, die Predigthörerinnen und –hörer werden eingeladen, die Predigt abzuschließen, indem sie ihre Glaubensgeschichten mitteilen über Twitter, Facebook, Instagram oder Karteikarten. Diese Geschichten laufen auf eine Leinwand in der Kirche und im Videostream  ein. Am Ende schließen alle die Predigt mit Amen ab, in der Kirche sprechen es die Gemeindeglieder, wer online am Gottesdienst teilnimmt, twittert es. Mehr von diesem Beitrag lesen

Freie Daten – Freies Teilen – Frei sein

Die Tweets unten im Post geben (zusammen mit dem Video) den Diskussionsverlauf der Veranstaltung gut wieder. Zwischen Harald Geywitz und Matthias Kirschner hatte ich im Vorfeld ein größeres Maß an Meinungsverschiedenheit erwartet, so dass ich angenehm überrascht war, wo sie übereinstimmten: Vertrauen ist notwendig, so müssen die Kundinnen und Kunden einem Mobilfunkunternehmen vertrauen, dass es ihre Daten mit höchster Sorgfalt behandelt. Ebenso will Freie Software Vertrauen herstellen, denn die Offenlegung des Quelltextes ermöglicht Transparenz, die Grundlage für Vertrauen ist. Beide wandten sich auch gegen eine Alles-Kostenlos-Kultur im Netz, hierfür gab es auch große Zustimmung in der nachfolgenden Diskussion. Wenn niemand bereit ist, für Dienstleistungen zu bezahlen, dann geht das nur, wenn Unternehmen die Daten ihrer User monetarisieren. Andersherum: Wer für difitle Dienstleitungen zahlt, kann auch Datenschutz erwarten. Auch Freie Software darf Geld kosten. Pointiert: Geiz ist geil führt dazu, dass User mit ihren Darten bezahlen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kirche auf der #rp17: Nun im Programm, aber was ist ihr Programm?

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Eine gute Zusammenfassung der „christlichen Stunde“ auf der re:publica #rp17 bietet  Felix Neumann. Zuerst war evangelischerseits Professorin Johanna Haberer dran, dann katholischerseits Professor Andreas Büsch, mit ihm auf der gut gefüllten Bühne SPD-MdB Saskia Esken, Mitglied im Ausschuss „Digitale Agenda“.

Haberer verglich Google und Facebook mit der katholischen Kirche des Mittelalters. Ob durch Beichte oder exzessives Datensammeln, das Streben nach umfassenden Wissen über einen Menschen sei abzulehnen, da nur Gott unsere intimsten Geheimnisse kenne und kennen dürfe – so die Folgerung aus Psalm 139.

Die evangelische Kirche als Advokatin für Privacy, nur konsequent, dass Haberer selbst kein Facebook nutzt.

Büsch stellt das netzpolitischen Papier der (katholischen) Bischofskonferenz vor und konzentriert sich dabei auf Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit. Die SPD-Bundestagsabgeordnete kommentiert, aber Dissens kommt nicht auf. Büsch stellt abschließend fest, dass man nur in der Letztbegründung auseinanderliege, ob man „im Humanum bleiben will oder doch dieses Gott-Thema einbeziehen muss.“

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Erreicht man über eine Online-Gemeinde neue Zielgruppen? Impulse von der #ECIC22

Sanctuary First

Sanctuary First

Erstmalig wurden zwei Online-Gemeinden auf der Konferenz vorgestellt, die sich als offizielle Gemeinden ihrer Kirche verstehen. www.i-church.org ist eine Online-Gemeinde des anglikanischen Bistums Oxford. i-church ist als Kommunität aufgebaut und wendet die benediktinischen Mönchsregeln für den Aufbau der Gemeinde an.
Gegenüber der im Internet häufig vorkommenden Unverbindlichkeit setzt i-church darauf, dass Gemeindemitglieder verbindlich miteinander ihr Leben teilen und sich in ihrem Umfeld sozial engagieren. Die Website ist einfach gehalten, der Austausch der Gemeindeglieder erfolgt über Email und Foren.
Die Cyber-Gemeinde der dänisch-lutherischen Volkskirche ist unter www.cyberkirken.dk abrufbar. Die dänische Online-Gemeinde setzt auf modernste Technik. Über Webcam und Mikrofon kann man mit Webpastorinnen und -pastoren Verbindung aufnehmen, die zeitweise in der Cyberchurch Dienst tun, sonst aber in ganz normalen Kirchengemeinden arbeiten.
Die Technik ermöglicht der dänischen Online-Gemeinde, allen Gemeindegliedern ein virtuelles Gemeindehaus zur Verfügung zu stellen. In dem Haus gibt es verschiedene Gruppen, die sich zu bestimmten Zeiten treffen.

Vor zwölf Jahren waren dies Schlagzeilen von der Europäischen Christlichen Internet-Konferenz (ECIC), die sich 2005 zum zehnten Mal in Rom traf. Als dieses Jahr auf der ECIC in Warschau Vertreter der Kirche von Schottland eine schottische Internetgemeinde vorstellten, war dies nichts Außergewöhnliches mehr. Sanctuary First – so der Name der Gemeinde – zeigt, dass Online-Gemeinden in der Mitte des kirchlichen Lebens angekommen sind. Mehr von diesem Beitrag lesen