Maya-Prophezeiung: Weltuntergang am 21. Dezember?

Maya-Prophezeiung

Maya-Prophezeiung

Den eigenen Facebook-Stream morgens durchzusehen verrät, worüber Leute gerne reden. Der angeblich bevorstehende Weltuntergang am 21. Dezember ist ein Thema im Trend.

Wie kann man mit der Ankündigung des Weltunterganges konstruktiv umgehen, ohne dass man Katastrophen-Szenarien ausmalt oder sich über die Leichtgläubigkeit mancher Zeitgenossen lustig macht? Der katholische chilenische Bischof Bernardo Bastres Florence hat dazu diesen Dreh gefunden: Wer an den Weltuntergang glaubt, braucht keine Besitztümer mehr nach dem 21.Dezember – kann diese also verschenken. Warum dann nicht an die Kirche? Und der Bischof verspricht im Gegenzug Gebete für die Spenderinnen und Spender nach dem 21. Dezember:

AMERIKA/CHILE – Sorge mit Blick auf den Weltuntergang am 21. Dezember? Hinterlasst eure Güter der Kirche!

Punta Arenas (Fidesdienst) – Bischof Bernardo Bastres Florence (sdb) von Punta Arenas (Chile) macht mit Blick auf den von vielen befürchteten möglichen Weltuntergang am kommenden 21. Dezember einen überraschenden Vorschlag. Wie die chilenische Presseagentur (La Prensa Austral) berichtet, hat der Bischof am vergangenen Sonntag diejenigen, die vom bevorstehenden Weltuntergang überzeugt sind dazu aufgefordert, ihre Güter der katholischen Kirche zu hinterlassen

Ein deutscher Kollege hat diese Idee aufgegriffen:

Sorge mit Blick auf den Weltuntergang am 21. Dezember? Wer an den Maya-Weltuntergang glaubt, kann seinen Besitz an unsere Kirchengemeinde übertragen! 😉 Pfarrer Max Mustermann versichert, dass er auch nach dem 21. Dezember für jeden beten werde: „Ich halte die Vorhersage vom Weltuntergang für unseriös und habe Verpflichtungen bis zum kommenden Jahr.“

Diese Idee wollten noch etwas weiter drehen. Klar, wir glauben nicht an die Weltuntergangsprophezeiung der Mayas, sondern als Christinnen und Christen bekennen wir im Glaubensbekenntnis die Wiederkunft Christi – deren Zeitpunkt wir aber nicht wissen. Bis dahin gilt: Wir haben eine Verantwortung für diese Welt, wollen Kirche für andere sein – und daher nicht unbedingt für uns selber sammeln.

Da passte es, dass Brot für die Welt gerade seine 54. Aktion mit dem Motto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ gestartet hat, Guatemala, das Land der Maya-Nachfahren, steht im Mittelpunkt.

Daher unsere Facebook-Posts mit Verlinkung des Brot-für-die-Welt-Kampagnen-Videos

Weltuntergang am 21. Dezember?
Wir glauben nicht an diese Maya-Prophezeiung, sondern an die Wiederkunft Christi. Bis dahin engagieren wir uns für diese Welt. Deshalb: Den Nachfahren der Mayas in Guatemala helfen.

und ein auf 140-Zeichen verkürzter Tweet:

Jetzt kommen natürlich die technischen Details und ihre Tücken. Beim Teilen eines Video-Links wird der Text im Vorspann nicht weitergereicht. Hätten wir stattdessen ein Foto nehmen sollen? Da stellt sich die Rechtrfrage, da man bei auf Facebook geposteten Fotos die Nutzungsrechte an Facebook weitergibt und wir deshalb kein Pressefoto verwenden konnten. Stattdessen direkt auf das Online-Spendenformular von Brot für die Welt verweisen? Ist das nicht etwas sehr plump? Feedback dazu gerne.

Wir sind wir  gespannt, wie diese Posts geteilt werden.

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