Umgang mit Terror: Gebet und Champagner

20181024_120426.jpgDiese Woche besuchte ich eine Online-Konferenz in New York. Sie tagte im selben Gebäude-Komplex, in dem auch das New Yorker Büro von CNN ist, das evakuiert wurde.

Mitten im Vortrag wird der Redner gebeten, die Bühne zu verlassen. Direkt danach eine Ansage, das Konferenzzentrum wird evakuiert. Nicht mehr. Sofort stehen an den Türen die Mitarbeitenden und weisen zu den Notausgängen, die hinter dem Bühnenbereich liegen. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Uomo in mare – Mann über Bord: Jeder hat einen Namen

20180729_120757Sommerurlaub in Oberitalien. Als wir gen Süden aufbrachen, war die sogenannte Flüchtlingskrise das  alles bestimmende Thema in der deutschen und europäischen Politik. Die neue rechte  Regierung in Italien weigert sich, gerettete Flüchtlinge auf Schiffen von Hilfsorganisationen an Land zu lassen. Meine Italienisch-Kenntnisse reichen nicht aus, um der politischen Diskussion in Italien folgen zu können, mich erreichen nur die Bilder der Medien aus Deutschland.

Die Flüchtlingskrise findet für Touristen in Oberitalien nicht statt, außer man sieht genauer hin. An den kiesigen Stränden des Garda-Sees verkaufen Afrikaner Damenhandtaschen und Sonnenbrillen, Afrikanerinnen bieten an, Mädchen Zöpfe zu flechten. Ob sie Flüchtlinge oder Migrantinnen und Migranten sind, wer weiß? Wer kann das auch differenzieren? Sind es mehr, als wir vor zwei Jahren in Italien waren? Ich weiß es nicht.

Zwei Erfahrungen, die mich nachdenklich machen: Mehr von diesem Beitrag lesen