WhatsApp-Seelsorge: The Times They Are a-Changin‘

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Geht Seelsorge auf Facebook? Sieht man sich kirchliche Social Media Guidelines an oder liest das EKD-Datenschutzgesetz, kommt fast reflexartig die Antwort „Nein“. So habe ich bis vor kurzem auch immer geantwortet, wenn ich gefragt wurde. Aber die Zeiten ändern sich. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kirchentag und Social Media: Leere Inbox und Stimmungsmache

Mit etwas Abstand nun ein Rückblick auf die Social Media Aktivitäten während des Kirchentages und in der Kirchentagsredaktion. Mein Vergleichspunkt: Die Social Media-Aktivitäten auf dem Hamburger Kirchentag 2013, als es erstmals einen eigenen Social Media Desk gab. Vor vier Jahren in Dresden wurden Facebook und Twitter zwar bespielt, aber es gab keine eigenen personellen Ressourcen für Soziale Medien. Mehr von diesem Beitrag lesen

Facebook: Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung

Facebook-Werbung

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Auch wenn die Nutzung von Facebook nichts kostet (sieht man vom absurden Versuch 2012 ab, dass Facebook es sich bezahlen lassen wollte, Posts bevorzugt bei Freunden anzuzeigen), so hat Nutzung von Facebook jedoch einen Preis, jeder bezahlt mit seinen Daten.

Facebook ist eben kein Wohlfahrtsverband, es stellt sich daher die Frage, ob das, was man Facebook gibt – Daten über sich – , die Gegenleistung wert ist, die man empfängt.

Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Mehr von diesem Beitrag lesen

„Don’t overgram!“

Während ich bei einer Sitzung auf den Tagesordnungspunkt wartete, zu dem ich eingeladen war, las ich auf Facebook einen Blogpost über die 29 wichtigsten Regeln für Social Media und begann, eine Auswahl zu übersetzen und auf die Situation Kirche anzupassen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Evangelisch auf Instagram

Man kann nicht jede gute Idee selber haben, aber manchmal lassen sich gute Ideen anderer übernehmen. In Schweden wollten fünf engagierte Gemeindeglieder aus der Kirche von Schweden ein  Twitterprojekt starten, bemerkten aber zufällig, dass auf Instagram der Name „svenska kyrkan“ = Kirche von Schweden noch frei war. Sie meldeten ihn an und begannen, ihn zu nutzen. Ohne Auftrag. Sie hatten gemerkt, mit Bildern kommuniziert man am besten. Das Ziel, die Vielfalt des kirchlichen Lebens in Schweden zu zeigen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Facebook ist kein Wohlfahrtsverband und Google war es auch nicht

Think!

Think!

Die öffentliche Diskussion über Datenschutz drehte sich letzte Woche um Facebooks neue Datenschutzbestimmungen. Durch ein einfaches Einloggen in Mark Zuckerbergs Netzwerk akzeptiert man die neuen Datenschutzbestimmungen, Punkt. Take it or leave it. Teilweise widersprechen geht nicht, es bleibt nur die Alternative: Mitmachen oder sich bei Facebook abmelden.

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Rückblick Landessynode

Bambuser

Bambuser

Die Webstatistik für die Landessynode zeigt deutlich das Interesse an der Synode. Die Zahl der Besucher (visits) auf den EKiR-Stammseiten (also www.ekir.de einschließlich www.ekir.de/landessynode) war während der Landessynode zwei bis dreimal so hoch wie sonst, die Zahl der Seitenabrufe (page impressonss) sogar vier bis fünfmal so hoch wie in einer gewöhnlichen Woche. Ebenso wie die Seitenabrufe – deren Maximum lag am Donnerstag bei 19.000 Aufrufen – hat sich die Verweildauer gesteigert, diese lag im Durchschnitt bei 300 Sekunden, also rund fünf Minuten am Donnerstag. Dieser hohe Durchschnittswert ist vermutlich auch auf die Videos bzw. den Livestream zurückzuführen, die in den EKiR-Seiten eingebunden waren. Wer sich den Stream ansieht, bleibt länger auf der Seite. Mehr von diesem Beitrag lesen

Quo vadis, Facebook? (Update)

Facebook Groups App

Facebook Groups App

Wohin entwickelt sich Facebook? Diese Woche habe ich wieder eine Facebook-Fortbildung in einem Kirchenkreis. Eine der Fragen in solchen Fortbildungen: Wohin entwickelt sich  Facebook?

Es geht dabei nicht um Prophetie, sondern darum, Trends wahrzunehmen und einzuordnen. Im Mai stellte sich mir die Frage, inwieweit Facebook noch ein soziales Netzwerk ist oder vielmehr als Kanal fungiert – und je nach Nutzungsszenario als Customer Service Channel, als Brand Media Channel, als Sales Channel, als CRM Channel.

Eins ist aber Facebook mit Sicherheit nicht: ein Kanal für Gratis-Reichweite. Wofür nutzen wir dann Facebook in Kirche und Diakonie? Für welche Szenarien kann man auf Facebook setzen? Mehr von diesem Beitrag lesen

Mark hört mit

Gestern auf einer der regionalen IT-Konferenz der EKiR warb ein Teilnehmer starkt für die Nutzung sozialer Medien in der Kirche. Etwas ungewöhnlich in einem Prozess, der von  IT-Sicherheit und Datenschutz getrieben wird. Sein Anliegen: wir dürfen nicht dabei stehen bleiben, unsere Email sicher zu machen, wenn viele über Mail-Kommunikation nicht mehr erreichbar sind. Daher der Hinweis auf Facebook.

Nach der Veranstaltung sprach ich ihn an, darauf die Antwort: „Persönlich hasse ich Facebook, aber ohne geht es nicht mehr.“ Mehr von diesem Beitrag lesen

Quo vadis, Facebook?

Facebook ist ein, für viele sogar „das“ soziale Netzwerk. Für Unternehmen ist es daher eigentlich gesetzt, dass sie auf Facebook sind, denn Social Media Aktivitäten sind Pflichtprogramm. Dies gilt auch für die Kirchen. Wenn bei Unternehmen das Ziel ist, über  Scocial Media ihre Produkte zu vertreiben und es damit Messgrößen für den Erfolg von Social Media Aktivitäten gibt, wie sich eingesetzte Mittel zum angestrebten Ergebnis verhalten, wird dies für Kirchen und Non-Profit-Organisationen schwieriger, den Erfolg ihrer Social Media Aktivitäten zu beziffern.

Eine Facebook-Fanpage zu betreiben, nur um Reichweite zu erzielen, macht ökonomisch keinen Sinn mehr (eigentlich müsste man fragen, ob es je sinnvoll gewesen sei). Während man  in der Vergangenheit mit Einsatz vergleichsweise geringer Ressourcen eine größere Reichweite gut zu erzielen war, ist dies nun nicht mehr möglich. „Wer nicht zahlt, ist nicht sichtbar“ folgerte Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, Leiter Digitale Kommunikation und Innovationen bei Achtung!.  Die organische Reichweite bei Facebook-Fanpages sinkt, denn Facebook hat den Algorithmus verändert, der für die Einblendung von Facebook-Posts bei den Fans regelt, die Fanpages geliket haben. Diese Verschärfung ist keine Überraschung, es war in Fachkreisen schon lange erwartet worden, dass Facebook endlich Kasse machen will. Mehr von diesem Beitrag lesen