Podcast im Selbstversuch: Kirchensendungen auf Spotify?

Android Auto

Android Auto

Der Einbruch ins Auto und der Diebstahl des eingebauten Navis mit Autoradio in der Nacht vor dem Urlaub machten mich zum Podcasthörer im Auto. Für das ausgesuchte Ersatzgerät gab es Lieferengpässe, daher hatte ich für sechs Wochen nur ein Smartphone mit Bluetooth-Lautsprecher im Auto. Mehr von diesem Beitrag lesen

Advertisements

Social Media im Kirchenkreis: wer schaltet was?

35997159470_f6813b8dfe_kBin heute am Vormittag bei den bergischen Öffentlichkeitsreferentinnen und -referenten zum Thema Social Media im Kirchenkreis eingeladen. Hier einige Gedanken zum Gesprächsauftakt: Mehr von diesem Beitrag lesen

Refugees Reporting: Diese Stimmen müssen gehört werden

FireShotScreenCapturewww_refugeesreporting_eu_media-monitoring

 

Zurzeit führen CCME und WACC Europe eine Studie zur Medienberichterstattung über Flüchtlinge durch. Als WACC-Vertreter durfte ich vorgestern an einer Konsultation zu dieser Studie teilnehmen. Die Ergebnisse der Studie werden am 16. November in Brüssel vorgestellt. Beim Treffen ging es darum, die vorläufigen Ergebnisse dieser Medienuntersuchung mit Journalistinnen, Journalisten und Flüchtlingen zu interpretieren und Folgerungen daraus zu ziehen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Beacons & Chatbots: Welcome Brave New World

20170913_172611

Die dmexco ist die weltweit größte Fachmesse für digitales Marketing & Werbung, sie findet seit seit 2009 jährlich in Köln statt. Nach fünf Jahren war ich wieder dabei, der zeitliche Abstand zwischen den Besuchen hilft, Entwicklungen deutlicher wahrzunehmen. Was vor fünf Jahren ein Buzzword war, gehört heute zum Fachjargon und ist Alltag im Marketing geworden.

Big Data stellt die großen Zusammenhänge dar, User Tracking (am besten als Cross Device und Cross Plattform Tracking) identifiziert Nutzerverhalten auf den verschiedenen Endgeräten und blendet individuell passende Werbung am Smartphone, Tablet und Büro-PC ein, die Werbenetzwerke kennen und erkennen den User in verschiedenen Kontexten. Das ist heute Normalität, vor fünf Jahren war Werbung auf mobilen Endegräten noch kein Standard. Mehr von diesem Beitrag lesen

Wir brauchen Chorbischöfinnen – oder Social Media gehört in die Ortsgemeinde

Zukunft der Parochie„Die Zukunft der Parochie in Zeiten von Social Media und Digitalisierung. Entdeckungen, Chancen, neue Landkarten.“

Ich habe noch für den Untertitel ergänzt: „wir brauchen neue Chorbischöfinnen und Chorbischöfe“, nachdem ich nochmals etwas in die Kirchengeschichte und die Entwicklung der Parochie  geschaut habe.

Bisher habe ich Vorträge gehalten und Aufsätze verfasst mit Titeln wie „Jenseits der Parochie“ – aber ich weiß nicht, ob ich mit solch einem Titel zu diesem Vortrag auf der EKBO-Fachtagung „Hyperlink zur Ewigkeit“ am 17. Juli 2017 eingeladen worden wäre.

Daher wollte ich die Chancen der Parochie herausstellen. Dies hat mich zum Nachdenken gebracht und ich habe einige Positionen für mich neu gefunden.

Klar ist: Das Internet hält sich nicht an parochiale Grenzen, es legt sich in gewisser Weise über territoriale Abgrenzungen. Früher habe ich deshalb eingenständige Online-Gemeinde gefordert, heute sehe ich jedoch verstärkt Chancen im Social Media Engagement von Ortsgemeinden. Vor diesem Hintergrund bin ich einen Aufsatz durchgegangen, den ich vor vier Jahren mit Matthias Jung geschrieben habe.

Heute frage ich kritischer: Wollen (brauchen) wir reine Online-Gemeinden wirklich? Vor vier Jahren stand im Aufsatz noch ein Plädoyer dafür im Text. Heute sehe ich das kritischer. Mehr von diesem Beitrag lesen

Snapchat für Pfarrer? Als 18-jährige Schülerpraktikantin auf einem Pfarrkonvent

image2-2Letzte Woche war ich auf einem Pfarrkonvent dabei. Ich bin 18 Jahre jung und quasi mit dem Internet aufgewachsen und mache im Arbeitsbereich Kommunikation des Landeskirchenamtes ein Schülerpraktikum. Ich durfte einen Vortrag über Snapchat vor einer Gruppe von Pfarrerinnen und Pfarrern halten, die mindestens so alt zu sein schienen wie meine Eltern. Mein erster Gedanke, als ich diese Aufgabe erhielt, wie erkläre ich jemandem, der noch nie etwas davon gehört hat, Wörter wie Bitmoji, Snapcode, Memories, Shazam und andere. Mehr von diesem Beitrag lesen

Caring for Pastors in Closing Congregations

Ein Pfarrer für Kirchenschließung? Hört sich sich komisch an und wäre in Deutschland undenkbar, aber die Schließung von Kirchen und das Auflösen von Gemeinden bringt Trauer und Verletzung mit sich, die seelsorglich begleitet werden wollen. Ein Blick auf die United Church of Christ lohnt sich aber auch für Deutsche. Daher habe ich mit Interesse diesen Artikel über „Church Closure“ gelesen und wünsche David Schoen alles gute für seinen Dienst.

Vital Signs and Statistics

2016-2This weeks blog post is written by Reverend David Schoen, Minister for Church Legacy and Closure, for the Office of Church Building and Loan Fund within Local Church Ministries. Rev. Schoen has also completed a report on Congregations that Closed in the United Church of Christ 2012-2015.

“I hope I never have to do this again,” wrote a pastor who was called to serve a congregation that closed. Unfortunately, many pastors who serve in congregations that are making the difficult decisions considering closure often feel alone, rejected, disrespected and a failure.

http://www.pixabay.com

In 2016, seventeen UCC congregations were reported closed to the Center for Analytics, Research and Data. Of those congregations, twelve closed in 2016 and five closed in previous years. Although the number of closed congregations declined in 2016, when these congregations are added to the 111 congregations that closed between 2012 and 2015, the reality remains that…

Ursprünglichen Post anzeigen 786 weitere Wörter

Freie Daten – Freies Teilen – Frei sein

Die Tweets unten im Post geben (zusammen mit dem Video) den Diskussionsverlauf der Veranstaltung gut wieder. Zwischen Harald Geywitz und Matthias Kirschner hatte ich im Vorfeld ein größeres Maß an Meinungsverschiedenheit erwartet, so dass ich angenehm überrascht war, wo sie übereinstimmten: Vertrauen ist notwendig, so müssen die Kundinnen und Kunden einem Mobilfunkunternehmen vertrauen, dass es ihre Daten mit höchster Sorgfalt behandelt. Ebenso will Freie Software Vertrauen herstellen, denn die Offenlegung des Quelltextes ermöglicht Transparenz, die Grundlage für Vertrauen ist. Beide wandten sich auch gegen eine Alles-Kostenlos-Kultur im Netz, hierfür gab es auch große Zustimmung in der nachfolgenden Diskussion. Wenn niemand bereit ist, für Dienstleistungen zu bezahlen, dann geht das nur, wenn Unternehmen die Daten ihrer User monetarisieren. Andersherum: Wer für difitle Dienstleitungen zahlt, kann auch Datenschutz erwarten. Auch Freie Software darf Geld kosten. Pointiert: Geiz ist geil führt dazu, dass User mit ihren Darten bezahlen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Fake News: An ihren Großuchstaben und Formatierungen sollt ihr sie erkennen!

Beim Einloggen auf Facebook bekam ich heute einen Hinweis auf Fake News eingeblendet mit einem Link auf eine Seite, die Tipps zum Erkennen eben solchiger anbot. Was ich da las, hat mich einigermaßen überrascht, Großbuchstaben im Titel und ungewöhnliche Formatierungen seien ein Hinweis auf Fake News. Mehr von diesem Beitrag lesen

Ist Abstinenz die Lösung? Privacy versus Social Media

20170214_190956-3-sprechblaseGestern war ich bei einem Vortrag von Richard Stallman zum Thema: „Free Software, Your Freedom, Your Privacy“. Der Verstalter, die Gesellschaft für Informatik, fasst Stallmans Vortrag so zusammen:

Die Bewegung für Freie Software setzt sich für die Freiheit der Kollaboration und der Kontrolle der Computernutzung durch den Einzelnen ein. […] Demokratie braucht den Schutz der Privatsphäre und Privatsphäre braucht den Schutz vor digitaler Überwachung. Freie Software kann einige Pfade der Überwachung verschließen, aber es braucht gesetzliche Maßnahmen, um Überwachung grundsätzlich zu blockieren.

Also: Freie Software gibt dem einzelnen die Kontrolle über seinen Computer und seine Daten, oder im Umkehrschluss: Proprietäre Software ist Unrecht. Wäre der Versammlungsort kein Hörsaal der Uni Köln gewesen, sondern eine Kirche, Stallman hätte als Prediger durchgehen können, der seine Gemeinde auf ihre Mission einschwört. Er ist überzeugend, Botschaft und persönliches Handeln stimmen überein. Stallman predigt nicht nur gegen proprietäre Software, er nutzt auch keine persönlich. Er hat – so sagt er – deswegen kein Smartphone, denn iOS und Android mit GooglePlay sind keine freien Systeme, die er als User kontrollieren könnte, sondern ferngesteuerte Handys, die ungewollt und unkontrollierbar Datenspuren hinterlassen. Aus demselben Grunde auch hört er kein Spotify oder nutzt nicht Netflix, Stallman wörtlich: „Kein Film kann so gut sein, dass ich deswegen Netflix nutze.“

Mehr von diesem Beitrag lesen