Cartoons zu #DigitaleKirche

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Ein Jahr nach dem ersten Lockdown gab es gestern den 6. Stammtisch “Digitale Kirche” der Evangelischen Kirche im Rheinland. Mit dabei: Der Cartoonist Michael Hüter, er hat während der Diskussion ein Paar Skizzen zum Thema #DigitaleKirche und Corona gefertigt. Sie stehen unter einer Creative-Gommons-Lizenz und können frei genutzt werden.

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Cartoons: Digitale Gottesdienste in der #DigitaleKirche

Ein Jahr nach dem ersten Lockdown gab es gestern den 6. Stammtisch “Digitale Kirche” der Evangelischen Kirche im Rheinland. Mit dabei: Der Cartoonist Michael Hüter, der zu den Vorträgen schnell ein Paar Skizzen gefertigt hat. Sie stehen unter einer Creative-Gommons-Lizenz (CC BY ND 4.0) und können gerne frei für Webseiten und Gemeindebriefe genutzt werden.

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Cartoons: Digitale Schaukästen für die #DigitaleKirche

Interaktiver Schaukasten

Ein Jahr nach dem ersten Lockdown gab es gestern den 6. Stammtisch “Digitale Kirche” der Evangelischen Kirche im Rheinland. Mit dabei: Der Cartoonist Michael Hüter, der zu den Vorträgen schnell ein Paar Skizzen gefertigt hat. Sie stehen unter einer Creative-Gommons-Lizenz und können gerne genutzt werden.

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Gewünschte Gottesdienste nach Corona

Geplante Gottesdienste nach Corona
Workshop Digitale Gottesdienste
Workshop Digitale Gottesdienste

Noch während der Pandemie planen Gemeinden, wie sie Gottesdienste nach Corona gestalten wollen. Nicht alle Wünsche lassen sich umsetzen. Ein kurzes Resümee nach dem Workshop Digitale Gottesdienste auf dem Presbyteriumstag der Evangelischen Kirche im Rheinland. Nach dem Referat wurde unter den Teilnehmenden eine Umfrage durchgeführt, welche Form der Gottesdienste sie sich nach Corona wünschen. Mehrfachnennungen waren möglich, daher sind die Prozentwerte über Hundert. Insgesamt haben 39 Personen abgestimmt.

Gewünschte Gottesdienste nach Corona
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Digitale Seelsorge: Sicher und nah? Geht das überhaupt?

Gut einem Jahr nachdem der erste Patient in Deutschland mit Corona infiziert wurde, ist Deutschland zum zweiten Mal in einem Lockdown, auch wenn er sich gerade lockert. Die Verlagerung von Präsenzbegegnungen ins Digitale umfasst alle anderen Bereiche kirchlichen Lebens, darunter auch Seelsorge. Was wir gelernt haben: Digital ist nicht gleich digital. Außerdem: Digitalität wird sehr unterschiedlich erlebt und wahrgenommen.

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Kirche nach der Pandemie: Zurück in die Zukunft? Hoffentlich nicht!

Post-Corona-Kirche (© Michael Hüter)
Post-Corona-Kirche (Cartoon von Michael Hüter)
Post-Corona-Kirche (© Michael Hüter)

Gut einem Jahr nachdem der erste Patient in Deutschland mit Corona infiziert wurde, ist Deutschland zum zweiten Mal in einem Lockdown. Im Frühjahr 2020 wurden erstmalig Präsenzgottesdienste verboten, in der Weihnachtszeit fanden vielerorts wieder keine Gottesdienste in Kirchen statt, Gemeinden feierten mit digitalen Angeboten das Christfest. Es ist zu früh für eine Bilanz, aber einige Schlüsse lassen sich bereits ziehen. Als Folge der Pandemie gab es einen großen Digitalisierungsschub auch in der Kirche. Einige jubeln, endlich sei Kirche digital bei den Menschen angekommen, während andere die #digitaleKirche als Notlösung sehen und sich nach dem Status quo ante zurücksehnen. Die Corona-Pandemie hat die Kirche jedoch verändert und sie wird nicht dieselbe sein, wenn die Pandemie vorbei ist – so meine Einschätzung. Die Corona-Pandemie stellt nämlich auch Frage, was Kirche ist und welches Selbstverständnis sie hat, und dies wurde durch die Corona-Pandemie verändert.

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Was Kirche von einem Fußballkreisligisten lernen könnte – Plädoyer für eine digitale Kirche

Fußballstadion
Fußballstadion
Fußballstadion

Krisen enthalten Chancen. So hat die Pandemie die Digitalisierung von Kirche und Gemeinde beflügelt. Viele Angebote werden auf den Social-Media-Kanälen gestreamt. In der Regel handelt es sich dabei allerdings lediglich um eine One-Way-Kommunikation, d.h., die Rezipienten bleiben passiv. Gibt es nun Formen, die das reformatorische Modell einer Gemeinde als sich selbst organisierender mündiger Gemeinschaft ins digitale Zeitalter übersetzen können?

Manchmal sind Lösungen zu entdecken, wenn man über den Tellerrand in ganz andere Bereiche blickt. Dass digitale Kommunikation nämlich nicht nur einseitig sondern auch interaktiv und partizipativ funktionieren kann ist von einem Fußballverein in der Ruhrgebietsstadt Essen zu lernen, der erfolgreich ganz neue Wege geht.

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Gemeinschaft: gemeinsam durch die Pandemie

Instagram-Post

Für den Instagram-Kanal des Projektes “#2komma42 – VerNETZt im Glauben” war ich angefragt für einen Post zu Gemeinschaft. Ich schrieb aus einer Perspektive nach dem Lockdown, nun stehen wir wieder vor einem (Teil-)Lockdown. Gerade wo Kontakte eingeschränkt waren und wieder eingeschränkt sein werden, ist Gemeinschaft besonders wertvoll, so meine Wahrnehmung.

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Gemeinde: persönlich, nah & digital

Angefragt war ich zu einem Vortrag auf dem Pfarrkonvent zum Thema Online-Abendmahl, aber es geht eigentlich um mehr, Digitalisierung und Corona, wie tragfähig ist digitale Gemeinschaft und wie verhält sie sich zur Ortsgemeinde, daher habe ich das Thema für mich so formuliert: „Gemeinde: persönlich, nah & digital“.

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Es gibt kein “Back to normal” – Erfahrungsbericht zu digitalen Gottesdiensten

Digitaler Gottesdienst

Bisher gab es bei uns „das Übliche“: Homepage und Facebook-Seite mit mäßiger Aktualität, sowie unterschiedliche Präsenzgottesdienstformate, die alle ganz gut besucht sind. Sonntags sind in der Regel drei Gottesdienste in drei verschiedenen Kirchen.Gottesdienst im Netz, egal ob Streaming oder Videos, waren für uns kein Thema und bisher auch nicht von Gemeindegliedern, egal welcher Altersgruppe, als Wunsch an uns heran getragen worden. Dann kam Corona: Ein engagiertes Gemeindeglied mit eigener Kommunikationsfirma hat sofort gesagt: „Ich helfe Euch zu streamen.“

Innerhalb weniger Tage wurde die eine Kirche technisch mit Hilfe dieser Firma mit mehreren Kameras, Regiepult, Tonmischpult, und vor allem mit einem begleitenden Techniker dafür aufgerüstet. Also Live-Streaming über die Homepage mit Chatfunktion. Dabei ging der Chat jeweils 15 Minuten vor dem Gottesdienst an den Start. Nach dem Gottesdienst: haben wir über den Chat eingehende Fragen im Live-Stream für alle beantwortet, nicht nur im Chat. Bereits beim ersten Mal hatten wir über 500 Zugriffe auf den Stream, insgesamt also rund 1250 Mitfeiernde.

Am Sonntag danach sollten eigentlich in allen drei Kirchen die Konfirmandenvorstellungsgottesdienste sein. Wir haben die Konfirmanden gebeten, uns zum Bibeltext des Sonntags Videos zu drehen, Fotos zu schicken, Collagen zu machen, Fürbitten zu mailen. Die Beteiligung war riesig. Dank des Technikers haben wir auch die völlig unterschiedlichen Dateiformate in den Griff bekommen.

Am Ende waren es rund 600 Zugriffe auf den Live-Stream, als rund 1500 Zuschauende.

Wir haben nach den ersten Gottesdiensten den Live-Stream auch über unsere Facebookseite laufen lassen und waren überrascht, dass über die rund 600 Zugriffe auf den Stream über die Homepage hinaus dort rund 1800 Menschen den Stream anklickten – wie lange sie dann zugesehen haben, wissen wir nicht.

Uns erreichten dann Kommentare aus unserer Partnergemeinde in Namibia und von vielen, die mal zu unserer Gemeinde gehörten, und jetzt woanders leben. Sie meldeten zurück, dass es so schön sei, mal in der alten Gemeinde sein zu können. Was ja sonst nie gegangen wäre.

All das deckt sich vermutlich mit den Erfahrungen etlicher Gemeinde, die diesen Weg gegangen sind. Ich möchte deshalb gar nicht tiefer auf das Gelaufene eingehen. Sondern von unserem Erkenntniszuwachs und aufgekommenen Fragen berichten.

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