Snapchat und Facebook: Weniger ist manchmal mehr

Snapchat Post

Snapchat Post

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, außerdem ist weniger manchmal mehr. Dies hat Evan Spiegel beherzigt, herausgekommen ist 2011 Snapchat – ein Foto-Messenger-Dienst: Man nimmt mit dem Smartphone ein Foto auf, kann darauf noch etwas schreiben und sendet es an einen oder mehrere Empfänger. Der Clou: Man kann einstellen, wie viele Sekunden der Empfänger das Foto sehen kann, dann ist es für immer weg. Nicht nur carpe diem, sondern carpe momentum. Kein Speichern für die Ewigkeit wie bei Facebook, sondern nur für den Augenblick. Kürzer ist mehr in der User Experience.
Ein Foto aus dem Bett, mit einem handschriftlichen „Gute Nacht + HDL“ versehen, wer würde sich über einen solchen Gute-Nacht-Gruß nicht freuen? Ein Foto aus der Bar oder von einen Party, das nicht geteilt werden kann? Das auf jeden Fall weg ist, wenn der Rausch ausgeschlafen ist? Mehr von diesem Beitrag lesen

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Edgerank heißt Facebooks „geheime Soße“

Fallstricke beim Texten für Facebook : Gefällt das Unglück wirklich?

Fallstricke beim Texten für Facebook : Gefällt das Unglück wirklich?

Ein Blick in den eigenen Newsfeed sollte es eigentlich klarmachen: Facebook wählt für mich aus, was ich im Newsfeed zu sehen bekomme. Meistens merken wir es aber nicht, weil Facebook eine recht gute Auswahl trifft. Wenn man die Zahl der eigenen Freunde nimmt und dazu die Anzahl der Facebook-Fanpages, die einem gefallen, addiert, sieht man, wer alles im eigenen Newsfeed vorkommen müsste. Wenn jeder nur einen Post alle zwei Tage absetzen würde, müsste ich am Tag rund 300 Posts im Newsfeed haben. Scrolle ich aber die letzten 24 Stunden in meinem Newsfeed durch, komme ich auf rund 50 Posts. Alles andere würde mich auch überfordern. Diese Rechnung kann jeder für sich selber durchführen, man kann erahnen, was Facebook für einen filtert. Mehr von diesem Beitrag lesen

Zielgruppenwerbung bei Facebook – wollen wir das?

Facebook-Audience

Facebook-Audience

Wenn eine Düsseldorfer Kirchengemeinde Mitglieder für einen Gesprächskreis für lesbische alleinerziehende Mütter mit mindestens einem Kind im Alter von vier bis zwölf und Universitätsabschluss im Großraum Düsseldorf, die an christlichen Themen interessiert sind, anbieten möchte, ließe sich dieser gezielt bei Facebook bewerben. Das lassen zumindest die Auswahlkriterien für Facebook-Werbung zu. Allerdings kommt in diesem konkreten Fall der Hinweis, dass weniger als zwanzig Facebook-Nutzerinnen diese Kriterien erfüllen und der Erfolg dieser Kampagne daher nicht garantiert werden kann. Mehr von diesem Beitrag lesen