WhatsApp-Seelsorge: The Times They Are a-Changin’

WhatsApp-Seelsorge


Geht Seelsorge auf WhatsApp? Sieht man sich kirchliche Social Media Guidelines an oder liest das EKD-Datenschutzgesetz, kommt fast reflexartig die Antwort „Nein“. So habe ich bis vor kurzem auch immer geantwortet, wenn ich gefragt wurde. Aber die Zeiten ändern sich.
Wenn aber jemand darauf bestand, WhatsApp doch zu nutzen, etwa um bei Einsätzen der Notfallseelsorge zu informieren, war bisher mein Vorschlag immer, über WhatsApp eine Nachricht zu versenden, mit dem Hinweis, die E-Mails abzurufen (die verschlüsselt verschickt werden). Eine WhatsApp-Nachricht des Inhalts, die eigenen Mails abzurufen, enthält keine personenbezogenen Daten, fällt damit somit nicht unter das Datenschutzgesetz und ist daher zulässig. Die Kombination WhatsApp-E-Mail ist zwar ein Umweg, aber zumindest im beruflichen Kontext gangbar, wenn WhatsApp auf jeden Fall genutzt werden soll.
In anderen Kontexten ist dies aber nicht praktikabel, da es umständlich ist und z.B. im Umgang mit Klientinnen und Klienten in der Regel keine gesicherte E-Mail zur Verfügug steht. Daher bisher immer der Hinweis: Keine seelsorglichen Kontakte mit WhatsApp.
In der letzten Zeit haben sich jedoch bei WhatsApp zwei Dinge grundlegend verändert.

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Multichannel-Strategie: Facebook ist ein Must

Mit dieser Überschrift gewinnt man keinen Preis der Gesellschaft für Deutsche Sprache, doch drückt sie den Konsens der Nachmittagsdiskussion bei der Tagung „Kirche im Web 2.0 – Pastoraltheologische Perspektiven“ aus. „Multichannel-Strategie: Facebook ist ein Must“ weiterlesen