Gebet während einer Pandemie (aus dem Amerikanischen ins Deutsche übertragen)

Gebet während einer Pandemie
Gebet während einer Pandemie
Gebet während einer Pandemie

Gebet während einer Pandemie

Mögen die, deren Alltag nun Einschränkungen unterliegt,
sich an die erinnern, deren Leben bedroht ist.

Mögen die, die zu keiner Risikogruppe gehören,
sich an die erinnern, die am stärksten verwundbar sind.

Mögen die, die den Vorteil von Heimarbeit haben,
sich an die erinnern, die sich Kranksein nicht leisten können und zur Arbeit müssen, um ihre Miete zu bezahlen.

Mögen die, die eine flexible Kinderbetreuung haben, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind,
sich an die erinnern, die diese Möglichkeit nicht haben.

Mögen die, die Reisen absagen müssen,
sich an die erinnern, die keinen sicheren Zufluchtsort haben,

Mögen die, die etwas zurückgelegtes Geld in den Turbulenzen des Börsenmarktes verlieren,
sich an die erinneren, die gar keine Rücklagen haben.

Mögen die, die zu Hause in Quarantäne bleiben müssen,
sich an die erinnern, die kein Zuhause haben.

Während Furcht sich unseres Landes bemächtigt,
lass uns auf Liebe setzen.
Wenn wir uns körperlich nicht in den Arm nehmen können,
lass uns andere Wege finden, wie wir an unsere Nächsten weitergeben, dass Gott uns umarmt.
Amen.


Dieses Gebet von Cameron Wiggins Bellm wurde in der Facebook-Gruppe Holy Pandemic! Encouragement & Memes von Heidi Campbell‎ veröffentlicht und von mir ins Deutsche übersetzt / übertragen. Gerne verbreiten.

Umgang mit Terror: Gebet und Champagner

Umgang mit Terror: Gebet und Champagner

20181024_120426.jpgDiese Woche besuchte ich eine Online-Konferenz in New York. Sie tagte im selben Gebäude-Komplex, in dem auch das New Yorker Büro von CNN ist, das evakuiert wurde.
Mitten im Vortrag wird der Redner gebeten, die Bühne zu verlassen. Direkt danach eine Ansage, das Konferenzzentrum wird evakuiert. Nicht mehr. Sofort stehen an den Türen die Mitarbeitenden und weisen zu den Notausgängen, die hinter dem Bühnenbereich liegen. „Umgang mit Terror: Gebet und Champagner“ weiterlesen

Pastoral Prayer – Erfahrungen aus den USA

Penn Central Conference UEK Partnership Committee
Penn Central Conference UEK Partnership Committee

Für sechs Wochen bin ich im National Office der UCC, letztes Wochenende besuchte ich die Partner-Konferenz der EKiR, die UCC Penn Central Conference in Harrisburg. Am Samstag war ein Partnerschaftstreffen verabredet. Eine kleine Gruppe von Pfarrerinnen und Pfarrern erwarteten mich am Vormittag, ich hatte eine Präsentation vorbereitet. Am Anfang eine Vorstellungsrunde, jeder erzählt kurz von sich. Ganz informell. Ich dachte, jetzt beginne ich gleich mit meiner Präsentation und will schon mein Notebook hochfahren, doch dann erklärt der Leiter des Partnerschatfskomitees, man beginne diese Treffen mit einer geistlichen Besinnung. Er gibt drei Impulse. Dann erzählen die Kolleginnen und Kollegen, was ihnen geistlich Kraft gibt, berichten von ihren Erfahrungen von „centering prayer“, den Losungen und Meditation – alles unaufgesetzt und doch sehr persönlich. Warum gelingt es uns in Deutschland nicht, auch so unaufgeregt über geistliches Leben zu reden, ohne zu frömmeln? „Pastoral Prayer – Erfahrungen aus den USA“ weiterlesen