Wehrmachtssoldaten: Heldenverehrung oder Opfergedenken?

"Kriegerdenkmal" in Haidmühle
"Kriegerdenkmal" in Haidmühle
“Kriegerdenkmal” in Haidmühle

Wehrmachtssoldaten sind keine Helden, so der Titel meines Blogposts. Wie angekündigt, habe ich bei der Ortsgemeinde Haidmühle, dem Krieger- und Soldatenverein Haidmühle, der Pfarrgemeinde Haidmühle und dem Bistum Passau nachgefragt, wie sie die Inschrift des „Kriegerdenkmals“ verstehen und vorgeschlagen, dass eine Kommentierung und zeitgeschichtliche Einordnung der Inschrift „Den Helden zur Ehr / die dankbare Pfarrgemeinde Haidmühle / 1914 – 1918 / 1939 – 1945“ vorgenommen wird.

Der Umgang mit diesem Vorschlag zeigt, wie verschiedene Institutionen des Ortes bei einer Heldenverehrung verharren. Dass es auch anders geht, zeigen andere Beispiele am dieses Artikels, die sich um ein zeitgemäßes Opfergedenken bemühen.

Der Krieger- und Soldatenverein

An diesem Wochenende ist die letzte Antwort eingegangen. Erich Riedl, erster Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins Haidmühle e.V., schrieb  mir folgenden Brief mit der Bitte um “wortwörtliche Einstellung” im Blog, worin er mich einerseits als “‘Schlaumeier'” bezeichnet, mir andererseits mangelnde Geschichtskenntnis vorwirft.
Den eigenwilligen Gebrauch von Ausrufezeichen, Fettdruck, Unterstreichung und Kursivsetzung habe ich bei der Wiedergabe beibehalten.

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