Es gibt kein “Back to normal” – Erfahrungsbericht zu digitalen Gottesdiensten

Digitaler Gottesdienst

Bisher gab es bei uns „das Übliche“: Homepage und Facebook-Seite mit mäßiger Aktualität, sowie unterschiedliche Präsenzgottesdienstformate, die alle ganz gut besucht sind. Sonntags sind in der Regel drei Gottesdienste in drei verschiedenen Kirchen.Gottesdienst im Netz, egal ob Streaming oder Videos, waren für uns kein Thema und bisher auch nicht von Gemeindegliedern, egal welcher Altersgruppe, als Wunsch an uns heran getragen worden. Dann kam Corona: Ein engagiertes Gemeindeglied mit eigener Kommunikationsfirma hat sofort gesagt: „Ich helfe Euch zu streamen.“

Es gibt kein "Back to normal"  –  Erfahrungsbericht zu digitalen Gottesdiensten

Innerhalb weniger Tage wurde die eine Kirche technisch mit Hilfe dieser Firma mit mehreren Kameras, Regiepult, Tonmischpult, und vor allem mit einem begleitenden Techniker dafür aufgerüstet. Also Live-Streaming über die Homepage mit Chatfunktion. Dabei ging der Chat jeweils 15 Minuten vor dem Gottesdienst an den Start. Nach dem Gottesdienst: haben wir über den Chat eingehende Fragen im Live-Stream für alle beantwortet, nicht nur im Chat. Bereits beim ersten Mal hatten wir über 500 Zugriffe auf den Stream, insgesamt also rund 1250 Mitfeiernde.

Am Sonntag danach sollten eigentlich in allen drei Kirchen die Konfirmandenvorstellungsgottesdienste sein. Wir haben die Konfirmanden gebeten, uns zum Bibeltext des Sonntags Videos zu drehen, Fotos zu schicken, Collagen zu machen, Fürbitten zu mailen. Die Beteiligung war riesig. Dank des Technikers haben wir auch die völlig unterschiedlichen Dateiformate in den Griff bekommen.

Am Ende waren es rund 600 Zugriffe auf den Live-Stream, als rund 1500 Zuschauende.

Wir haben nach den ersten Gottesdiensten den Live-Stream auch über unsere Facebookseite laufen lassen und waren überrascht, dass über die rund 600 Zugriffe auf den Stream über die Homepage hinaus dort rund 1800 Menschen den Stream anklickten – wie lange sie dann zugesehen haben, wissen wir nicht.

Uns erreichten dann Kommentare aus unserer Partnergemeinde in Namibia und von vielen, die mal zu unserer Gemeinde gehörten, und jetzt woanders leben. Sie meldeten zurück, dass es so schön sei, mal in der alten Gemeinde sein zu können. Was ja sonst nie gegangen wäre.

All das deckt sich vermutlich mit den Erfahrungen etlicher Gemeinde, die diesen Weg gegangen sind. Ich möchte deshalb gar nicht tiefer auf das Gelaufene eingehen. Sondern von unserem Erkenntniszuwachs und aufgekommenen Fragen berichten.

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Vom WhatsApp-Gottesdienst zum hybriden Streaming-Gottesdienst

Hybrider Gottesdienst

Die spanischsprachige evangelische Gemeinde in Duisburg hat seit Inkrafttreten der Kontaktsperre ihre Gottesdienste als WhatsApp-Gruppenchat durchgeführt. Nun sind wieder Präsenzgottesdienste möglich. Da die digitalen Gottesdienste gut angenommen wurden, sollen WhatsApp-Gottesdienst und Präsenzgottesdienst miteinander verbunden werden. Der Gottesdienst wird hybrid.

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Hybrid wird nun (hoffentlich) normal – Gottesdienste während der Corona-Pandemie

Twitterwall

Während der Zeit, in der Präsenzgottesdienste ausfallen mussten, wurden digitale Gottesdienste zum Normalfall für viele Gemeinden. Natürlich gab es auch andere kreative Formen, den Gottesdienst zu den Menschen nach Hause zu bringen. Meine Eltern beispielsweise freuen sich über die ausgedruckte Predigt, die ihnen die Konfirmandinnen und Konfirmanden in den Briefkasten werfen.

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