Franz von Assisis Friedensgebet – Update with Social Media

File:Saint Francis of Assisi by Jusepe de Ribera.jpg

St. Francis of Assisi (circa 1182-1220)
by José de Ribera (1591–1652

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt;
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

dass ich dem ein Freund bin, auch wenn jemand nur Kontakte online sucht,
dass ich genau hinhöre, wo im Chat die Stimmen einander übertönen,
dass ich anderen Respekt zeige, wo im Netz der Umgangston rau ist. Mehr von diesem Beitrag lesen

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„Social-Media-Guidelines“ geben Orientierung in den Netzwerken

Einleitung zu den „Social-Media-Guidelines“ für die evangelischen Kirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe

„Social-Media-Guidelines“ für die evangelischen Kirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe

„Soziale Netzwerke bieten viele spannende Möglichkeiten, die beste Botschaft der Welt weiterzusagen“, heißt es in der Einleitung zu den „Social-Media-Guidelines“ für die evangelischen Kirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe, die jetzt unter www.smg-rwl.de veröffentlicht sind. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was machen die mit den Handys in meinem Kirchhof?

Wenn Sie als Pfarrer, Küster oder Presbyter häufig auf dem Außengelände Ihrer Kirche zu tun haben, sind sie Ihnen vielleicht schon aufgefallen: Seit etwa einem halben Jahr irren da vermehrt Personen mit ihren Smartphones in der Hand umher, manchmal in kleinen Gruppen, nicht selten nachts. Womöglich schreiten sie kreisförmig auf und ab, kurz – sie scheinen zwar harmlos, benehmen sich aber höchst sonderbar.

Ach, die. Die wollen nur spielen. Ihre Kirche ist ein Portal. Mehr von diesem Beitrag lesen

www.oekt.tumblr.com – Das Bildblog auf dem Ökumenischen Kirchentag in Voerde. Ein Erfahrungsbericht

Fotoblog vor Ort: Das Mitmachweb funktioniert, dies zeigt das Beispiel vom Ökumenischen Kirchentag in Voerde. Der Deutsche Evangelische Kirchentag hat vorgelegt, die Erfahrungen lassen sich aber auch auf die regionale bzw. gemeindliche Ebene übertragen. Digitale Kameras und Smartphones haben auch viele Besucherinnen und Besucher von Gemeindefesten und Kreiskirchentagen dabei, Social Media ist an der kirchlichen Basis längst angekommen.

bilder und gedanken

Link zum Blog: www.oekt.tumblr.com

  1. Idee, Konzeption, Vorlauf

1.1 Die Idee hatte ich während des DEKT in Hamburg, als ich über das Blog DeinBild@kirchentag.de einen Eindruck von der Atmosphäre bekam. Bei der Planung habe ich die Erfahrungen aus Hamburg aufgenommen und angepasst.

1.2 Da der ÖKT eine gemeinsame Aktion verschiedener Gemeinden war, habe ich mich im Vorfeld mit dem Vorbereitungskreis des ÖKT abgesprochen, das Bild-Blog zugleich von »meinem« Presbyterium genehmigen lassen. Damit wurde es formal zu einer Aktion der Ev. Kirchengemeinde Götterswickerhamm. Im Konfliktfall wäre so eine rechtliche Absicherung vorhanden. Auch das Impressum konnte so mit der Website der Kirchengemeinde verbunden werden.
Parallel habe ich Markus Gehling angesprochen, dem – Social Media erfahrenen – Pastoralreferenten der katholischen Gemeinde, und als Kooperationspartner gewinnen können.

1.3 Die Persönlichkeitsrechte der Menschen auf den Fotos waren zu beachten. Hier habe ich in Absprache mit Ralf-Peter Reimann und Anna Neumann (beide Internetarbeit der EKiR) den gleichen…

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Strandleben 2.0: Der vermeidbare Ärger mit Urlaubsfotos im Netz

Im Sommer gibt es nicht nur Strandleben, sondern auch Gemeindefeste vor Ort. Bei beiden gilt es jedoch für Fotos und Videos die rechtlichen Bestimmungen zu beachten. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man lieber einmal mehr fragen als einmal zu wenig, und wenn man weiß, was auf keinen Fall geht.

Social Media Recht Blog

Es ist soweit! die Himmelspforten schließen und die Fluten verziehen sich, haben die von der Tagesschau gesagt. Wirklich: die Sonne kommt heraus. Haben Sie auch schon Ihren Strandurlaub geplant? Die Zeit drängt ja bereits etwas.

Wenn Sie noch nicht wissen, wohin – beginnen Sie doch Ihren Sommer einfach auf der Kieler Woche, die beginnt in etwa zwei Wochen. Möglicherweise haben Sie aber bereits gebucht und freuen sich nun auch Ihre digitalen Fotoalben mit frischen Strandimpressionen füllen und mit Ihren Facebook-Freunden oder den Google-Plus-Kreisen teilen zu können. Aber vorsicht, der Teufel steckt hier manchmal im Detail. Nicht alles, was öffentlich zu sehen ist, darf auch anderswo öffentlich gemacht werden.

Vor ein paar Tagen stolperte ich im Blog eines Bekannten über eine Diskussion um ein dort veröffentlichtes Foto. Das Foto zeigte zwei vielleicht zehnjährige Mädchen in Ganzkörperaufnahme, die in einer eigentümlichen Symmetrie am Strand herumlaufen bzw. springen.

Dazu hatten beide noch fast…

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Kein Internet ohne Augustinus

Codex Sinaiticus

Codex Sinaiticus (Photo credit: Wikipedia)

„Die Aufgabe eines Historikers ist es nicht, uns die Vergangenheit vertraut erscheinen zu lassen, sondern die Gegenwart in anderem Licht „, sagte Mc Mahon Ciarán als Einführung zu seinem Vortrag auf #ECIC18.

Diesen will ich nicht wiederholen, allerdings brachte mich ein Gedanke zum Nachdenken. Es wird oft behauptet, das Internet sei Computer-vermittelte Kommunikation, aber Ciarán Mc Mahon widerspricht. Das Internet ist ein Umgebung. Web-Designer versuchen, die Lücke zwischen den Nutzerinnen und Nutzern zu überbrücken und Sie unmittelbare Präsenz erleben zu lassen. Das Internet ist – in der Erfahrungen der User – eine neue Umgebung mit neuen Verhaltensmustern und -regeln, ist es direkte und keine medial vermittelte Kommunikation.

Wenn wir online sind, leben wir in einem anderen Raum. Es gibt keinen „Ton“, es gibt keine emotionale Botschaft in textbasierte Kommunikation. Online-Beziehungen sind daher anders als face-to-face-Kommunikation. (Es wäre interessant, wie Ciarán Mc Mahon die zunehmende Nutzung von Videos, Audios und Fotos in Online-Kommunikation bewertet und ob er immer noch zu diesem Urteil käme.) Mehr von diesem Beitrag lesen

Social Media für PfarrerInnen: Ideen und Brainstorming

Prezi vom Studientag des Pfarrkonventes Mettmann am 8.7.2013 im FFFZ.

OER: Hintergründe und Meilensteine

OER – Open Educational Resources – überträgt die Idee von Open Scource Software bzw. Open Content auf Bildungsinhalte. OER ist eine Bewegung, die die Erstellung und Verbreitung freier Bildungsinhalte zum Ziel hat und so Bildungsrechtigkeit vorantreibt. Die UNESCO unterstützt OER, Länder wie Südkorea sehen in OER große Chancen, freie Bildungsinhalte digital zu verbreiten. Auch in Deutschland wird das Potenzial von OER zunehmend erkannt, das relevante Whitepaper zu OER wurde beispielsweise von Google mitfinanziert. Freie Bildungsmaterialien sind kein neues Thema, aber bei weitem noch nicht im regulären Schulalltag angekommen. Dies ändert sich jedoch zunehmen, beispielsweise veranstaltet die Stadt Köln ein so genanntes „OER Barcamp“ – also eine offene Fachkonferenz zu OER – im September dieses Jahres, zu der auch kirchliche Schulreferentinnen und –referentinnen gezielt eingeladen sind.

OER ist auch ein Thema, mit dem wir uns in der Kirche beschäftigen müssen. Die rebloggte Prezi von Frank Wessel gibt Hintergrundinformationen, was OER ist.

Online-Seelsorge – wie geht das sicher? – Ein Diskussionsbeitrag

Seelsorge geht auf Menschen zu und sucht sie auf, wo sie sich aufhalten. Heute nutzen viele, gerade auch junge Menschen die Kontaktmöglichkeiten, die soziale Netzwerke bieten. Sie nehmen dort Kontakte auf und bleiben dort auch. Das bedeutet: Es ist Aufgabe der Kirche dort präsent zu sein. Andererseits stellt die Nutzung z. B. von Facebook vor nicht zu unterschätzende Datenschutzprobleme, für die sowohl aus juristischer wie aus seelsorgepraktischer Sicht nach Lösungen gesucht werden muss. Hier geht es um eine Vereinbarkeit von Datenschutz einerseits und niedrigschwelligem Zugang andererseits. Die für Online-Seelsorge und -Beratung eingesetzten technischen Lösungen müssen für Ratsuchende einfach zu bedienen sein, so dass die Technik keine neue Hürde oder Barriere darstellt. Die Vertraulichkeit der Kommunikation sollte allerdings nicht nur durch technische Maßnahmen sichergestellt sein, sondern die Geschütztheit der seelsorglichen Kommunikation sollte sich auch in der Benutzererfahrung widerspiegeln; Nutzerinnen und Nutzer sollten einen geschützen Raum für Online-Kommunikation erleben, in dem Seelsorge und Beratung geschieht. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was sagt die Bibel zu Email-Verschlüsselung, Prism und Tempora?

Manchmal werden alte biblische Texte auf einmal aktuell, in Zeiten von Prism und Tempora sucht der Patriarch Abraham nach Gerechten, die Ihre Email verschlüsseln. Aktualisierungen sind immer schwierig, wer steht in dieser Version für Sodom? Dieser Text lief übers Jonet, Credits gehen an den „frommen Burks“:

Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden zu reden mit dem HERRN, wie wohl ich Erde und Asche bin. Es möchten vielleicht fünf weniger denn fünfzig Gerechte darin sein, die ihre E-Mails verschlüsseln; wolltest du denn das ganze Land verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben. Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man möchte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen. Abraham sprach: Zürne nicht, HERR, daß ich noch mehr rede. Man möchte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun. Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden mit dem HERRN zu reden. Man möchte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen. Und er sprach: Ach zürne nicht, HERR, daß ich nur noch einmal rede. Man möchte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen. (nach: Die Bibel, 1. Mose 18) Mehr von diesem Beitrag lesen