Digitale Seelsorge: Sicher und nah? Geht das überhaupt?

Gut einem Jahr nachdem der erste Patient in Deutschland mit Corona infiziert wurde, ist Deutschland zum zweiten Mal in einem Lockdown, auch wenn er sich gerade lockert. Die Verlagerung von Präsenzbegegnungen ins Digitale umfasst alle anderen Bereiche kirchlichen Lebens, darunter auch Seelsorge. Was wir gelernt haben: Digital ist nicht gleich digital. Außerdem: Digitalität wird sehr unterschiedlich erlebt und wahrgenommen.

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Digitale Seelsorge: Nicht mehr ob, sondern wie

Digitale Seelsorge
Digitale Seelsorge


Seelsorge ereignet sich im persönlichen Gespräch zweier Menschen, in diesem Sinne ist sie immer analog: Ein seelsorgliches Gespräch kann nicht auf eine Abfolge von Nullen und Einsen reduziert werden. Allerdings erfasst die Digitalisierung immer mehr Bereiche unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der englische Begriff „cyberpsychology” beschreibt die psychologischen Herausforderungen durch Online-Interaktionen und die Möglichkeiten, im Web auch therapeutisch zu agieren. Auch die Seelsorge kann sich der Lebenswelt von Social Media und Internet öffnen. Sie muss es sogar, wenn sie nicht Menschen ausschließen will, deren Lebensbezüge durch Online-Kommunikationsformen geprägt werden. Digitale Seelsorge in diesem Sinne verstanden ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern sollte eigentlich zum Pflichtprogramm für Kirche und Diakonie gehören.

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Online-Seelsorge – wie geht das sicher? – Ein Diskussionsbeitrag

Seelsorge geht auf Menschen zu und sucht sie auf, wo sie sich aufhalten. Heute nutzen viele, gerade auch junge Menschen die Kontaktmöglichkeiten, die soziale Netzwerke bieten. Sie nehmen dort Kontakte auf und bleiben dort auch. Das bedeutet: Es ist Aufgabe der Kirche dort präsent zu sein. Andererseits stellt die Nutzung z. B. von Facebook vor nicht zu unterschätzende Datenschutzprobleme, für die sowohl aus juristischer wie aus seelsorgepraktischer Sicht nach Lösungen gesucht werden muss. Hier geht es um eine Vereinbarkeit von Datenschutz einerseits und niedrigschwelligem Zugang andererseits. Die für Online-Seelsorge und -Beratung eingesetzten technischen Lösungen müssen für Ratsuchende einfach zu bedienen sein, so dass die Technik keine neue Hürde oder Barriere darstellt. Die Vertraulichkeit der Kommunikation sollte allerdings nicht nur durch technische Maßnahmen sichergestellt sein, sondern die Geschütztheit der seelsorglichen Kommunikation sollte sich auch in der Benutzererfahrung widerspiegeln; Nutzerinnen und Nutzer sollten einen geschützen Raum für Online-Kommunikation erleben, in dem Seelsorge und Beratung geschieht. „Online-Seelsorge – wie geht das sicher? – Ein Diskussionsbeitrag“ weiterlesen

Online-Seelsorge et alia

Online-Seelsorge
Online-Seelsorge (Klick öffnet PDF-Datei)

Stichwort-Sammlung für einen Vortrag für die in der  Seelsorge-Fortbildung Verantwortlichen  im Gemeinsamen Pastoralkolleg in Villigst.
Diese Folien sollen einen ersten Überblick geben und Schlaglichter werfen auf die Aspekte der Online-Seelsorge, die bedachtet werden müssen. „Online-Seelsorge et alia“ weiterlesen