Snapchat für Pfarrer? Als 18-jährige Schülerpraktikantin auf einem Pfarrkonvent

image2-2Letzte Woche war ich auf einem Pfarrkonvent dabei. Ich bin 18 Jahre jung und quasi mit dem Internet aufgewachsen und mache im Arbeitsbereich Kommunikation des Landeskirchenamtes ein Schülerpraktikum. Ich durfte einen Vortrag über Snapchat vor einer Gruppe von Pfarrerinnen und Pfarrern halten, die mindestens so alt zu sein schienen wie meine Eltern. Mein erster Gedanke, als ich diese Aufgabe erhielt, wie erkläre ich jemandem, der noch nie etwas davon gehört hat, Wörter wie Bitmoji, Snapcode, Memories, Shazam und andere. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Seelsorge, Social Media und Schule

medium_cover-1485813555Letzte Woche durfte ich einen Vormittag auf einer Fortbildung für Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger zum Thema Social Media gestalten.

Zunächst Daten und Zahlen, die Online-Nutzung bei Jugendlichen steigt kontinuierlich,  ein guter Gradmesser ist die ARD/ZDF-Onlinestudie 2016:

„Je jünger die Befragungsteilnehmer der Onlinestudie, desto stärker steigt ihre
Nutzungsdauer . Bei den 14 – bis 29-Jährigen um eine gute halbe Stunde auf 4:05 Stunden pro Tag“

„Unter den Social Media-Angeboten rangiert Facebook vorne: Facebook
verzeichnet 34 Prozent mindestens wöchentliche Nutzung – mit einem Plus von
sieben Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Instagram steigert sich auf 9 Prozent wöchentliche Nutzung. Es sind vor allem die ganz Jungen, die das Netzwerk erreicht: 55 Prozent der 14-bis 19-Jährigen sind wöchentlich oder öfter auf Instagram, 27 Prozent der 20-bis 29-Jährigen. Snapchat liegt mit 5 Prozent wöchentlicher Nutzung auf Platz 3 in Deutschland. Das Besondere bei Snapchat ist, dass von den 14-bis 19-Jährigenjeder Zweite den Dienst auf wöchentlicher Basis nutzt(49Prozent).Von den 20-bis 29-Jährigen sind es nur 9 Prozent und in älteren Zielgruppen fast niemand. Twitter stagniert mit 4 Prozent wöchentlicher Nutzung auf niedrigem Niveau.“ (ARD/ZDF-Onlinestudie 2016)

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Rechte Hetze, Snapchat und Freie Software: ein subjektiver Rückblick auf #rpTEN

 

Die re:publica ist ein gutes Barometer für das, was im Netz passiert, aktuelle Trends zeigen sich an den Veranstaltungsthemen und Publikumsströmen. Ich war nur zwei Tage auf der #rpTEN, Anspruch auf Vollständigkeit hat der Rückblick nicht, er ist meine subjektive Sicht. Mehr von diesem Beitrag lesen

Facebook will nicht gar sozial sein

Der 2010 gedrehte Film  „Social Network“  erzählt die Gründungsgeschichte von Facebook nach, Facebook  wird als soziales Netzwerk beschrieben. Mit solchem Mythos lebt sich gut. Googles Motto lautet „Don’t do evil“ und man geriert sich als Weltverbesserer und Facebook stellt sich als Unternehmen dar, dass soziale Kontakte fördert. Dieses Images als soziales Netzwerk mag PR-mäßig gut ankommen bzw. angekommen sein, ist aber nicht mehr durch die Realität gedeckt. Gut, dass da jemand ausspricht, was Facebook nicht mehr ist bzw. nicht mehr sein will. Und interessant, wenn dies der Chef von Facebook Deutschland tut, so  F. Scott Woods wie neulich im Interview mit www.derhandel.de.

Beim Börsengang von Facebook in 2012 wurde oft hinterfragt, was das Geschäftsmodell von Facebook sei. Analysten sahen den Trend, dass sich Facebook-Kommunikation immer mehr auf mobile Endgeräte verlagert, aber auf diesen Werbung nicht ausgespielt werden könne wie auf Desktop-Rechnern. Je mehr sich mobile Endgeräte verbreiten, desto schwieriger werde das Geschäftsmodell Werbung, denn für Werbeanzeigen wie auf PC-Bildschirmen sei das Handy-Display einfach zu klein. Mehr von diesem Beitrag lesen

Snapchat und Facebook: Weniger ist manchmal mehr

Snapchat Post

Snapchat Post

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, außerdem ist weniger manchmal mehr. Dies hat Evan Spiegel beherzigt, herausgekommen ist 2011 Snapchat – ein Foto-Messenger-Dienst: Man nimmt mit dem Smartphone ein Foto auf, kann darauf noch etwas schreiben und sendet es an einen oder mehrere Empfänger. Der Clou: Man kann einstellen, wie viele Sekunden der Empfänger das Foto sehen kann, dann ist es für immer weg. Nicht nur carpe diem, sondern carpe momentum. Kein Speichern für die Ewigkeit wie bei Facebook, sondern nur für den Augenblick. Kürzer ist mehr in der User Experience.
Ein Foto aus dem Bett, mit einem handschriftlichen „Gute Nacht + HDL“ versehen, wer würde sich über einen solchen Gute-Nacht-Gruß nicht freuen? Ein Foto aus der Bar oder von einen Party, das nicht geteilt werden kann? Das auf jeden Fall weg ist, wenn der Rausch ausgeschlafen ist? Mehr von diesem Beitrag lesen

Facebook ein Alte-Leute-Medium? Was kommt danach?

Gerade bei  Social-Media-Verweigerern im kirchlichen Bereich hört man oft, dass Facebook etwas für Jugendliche sei. Oder man folgt dem Argumentationsduktus kirchlicher Gremien. Da der Jugend bekanntlich die Zukunft gehört, erhält man schneller und einfacher die Zustimmung, wenn sich das Projekt an die Jugend wendet – so muss es zumindest in der Projektbegründung stehen. Mehr von diesem Beitrag lesen