Wieviel darf ein Taufkontakt kosten? Wollen wir Chatbots in der Seelsorge?

Folie25-2Letzte Woche fand die European Christian Internet Conference statt, ich schätze diese Konferenz auch deshalb sehr, da sich hier Trends der kirchlichen Internetarbeit zeigen. Besonders interessant ist für mich immer wieder, wie sich die Kolleginnen und Kollegen aus Skandinavien aufstellen. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Taufvorbereitung über Skype

Neue Medien sind in der Gemeindearbeit angekommen. Dies zeigt auch dieser Erfahrungsbericht eines Dorfpfarrers aus Brandenburg. Räumliche Distanz lässt sich so etwas überbrücken.

uckerlandkirchenblog

Nun, taufen per skype wohl nicht, aber die Vorgespräche lassen sich per skype gut realisieren.
Uckerland liegt im Norden Brandenburgs. Die jüngsten Bewohner dieses schönen Landes sind in der dritten Generation unkirchlich aufgewachsen, nicht zuletzt eine Folge von 40 Jahren SED-Herrschaft. Der demografische Wandel ist nirgends so stark zu spüren, wie hier.
Man muss sich also was ausdenken.
Was also ist zu tun, wenn ein Partner „kirchlich“ ist, wie man hier sagt, der andere aber nicht?
Gut, wenn „der andere“ „mitmacht“, also sich einlässt auf das, was der Ehepartner wünscht.
Die Taufe des Kindes zum Beispiel.
Aber: wir müssen die Form sorgsam gemeinsam entwickeln. Und zwar so, daß sich beide Partner wohl fühlen. Texte müssen ausgewählt, besprochen werden. Lieder ebenso. Musik. Jedes Detail ist wichtig. Es ist ja keinem damit gedient, wenn er was „übergestülpt“ kriegt.
Also ist Gespräch dringend. Auch das erklärende Gespräch. Was tun wir da eigentlich, wenn…

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Religion bei Netizens: Bist Du dagegen oder dagegen?

Darf ein Arzt eine Beschneidung vornehmen, auch wenn diese medizinisch nicht notwendig ist, sondern aus religiösen Gründen erfolgt? Nein sagt das Landgericht Köln, das sei bei Minderjährigen verboten:

Denn im Rahmen einer vorzunehmenden Abwägung überwiege das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit vorliegend die Grundrechte der Eltern. Ihre Religionsfreiheit und ihr Erziehungsrecht würden nicht unzumutbar beeinträchtigt, wenn sie gehalten seien abzuwarten, ob sich das Kind später selbst für eine Beschneidung entscheidet.

Dieses Urteil wird natürlich auch im Internet diskutiert. Mehr von diesem Beitrag lesen