Chatandacht am Ewigkeitssonntag: Im Gedenken miteinander verbunden

andacht_webZum achten Mal laden wir auf Trauernetz.de zu einer Chatandacht am Ewigkeitssonntag ein.

Ab jetzt können Angehörige, Freundinnen und Freunde die Namen von Menschen, die Ihnen wichtig sind und derer sie in der Andacht gedenken wollen, in ein Online-Formular eintragen. Diese Namen werden dann in der Andacht „verlesen“ – d.h. während des Chats eingeblendet. Mehr von diesem Beitrag lesen

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QR-Codes auf Grabsteinen?

QR-Codes auf Friedhöfen (Pressefotos e-memoria.de)

QR-Codes auf Friedhöfen (Pressefotos e-memoria.de)

„e-memoria verbindet On- und Offlinewelt der Trauernden“ ist die Pressemitteilung eines Start-ups überschrieben, das sich auf der internationalen Bestattungsfachmesse BEFA, die vom 29. bis 31. Mai 2014 in Düsseldorf stattfindet, präsentiert.

„Auf e-Memoria.de können sich Hinterbliebene zusammenfinden und ihren Verstorbenen individuelle Gedenkseiten im Internet widmen. Neben den klassischen Funktionen wie dem Upload von Texten, Fotos, Videos und dem Anzünden einer virtuellen Kerze bietet das Portal zwei weitere Besonderheiten, die es von anderen Anbietern unterscheidet: Jede Gedenkseite kann über einen QR-Code aufgerufen werden, der auf eine Edelstahlplakette gelasert und am Grab des Verstorbenen platziert wird. Trauernde, die vor dem Grab stehen und den QR-Code mit ihrem mobilen Endgerät einscannen, werden so auf die persönliche Seite des Verstorbenen geleitet. Der QR-Code kann zudem digital mit anderen Hinterbliebenen geteilt werden, um sich gemeinsam zu erinnern und Trost zu spenden – auch über räumliche Grenzen hinweg.

Die zweite besondere Funktion ist die Navigationsfunktion zur Grabstätte. Trauernde können über ihr Smartphone die Koordinaten des Grabs auf der Gedenkseite abspeichern. Friedhofsbesucher, die selten die Gelegenheit haben, das Grab des Verstorbenen zu besuchen, können sich so problemlos zur Grabstätte navigieren lassen.“

QR-Codes auf Grabsteinen braucht man nicht zu mögen, aber ob sie sich durchsetzen oder nicht, wird wahrscheinlich nicht so sehr an den Friedhofssatzungen liegen – ob sie dies gestatten oder verbieten – sondern daran, wie QR-Codes in unseren Alltag Eingang finden oder nicht. Mehr von diesem Beitrag lesen

Verändern Facebook und Twitter den Tod?

QR Code

QR Code

Der Trauermonat November erfasst auch das Netz. Dem digitale Netizen gibt der Jahresrhythmus anscheinend Halt, zumindest aber Gesprächsstoff. Der Tod wird in der Gesellschaft tabuisiert, hier bildet das Internet die gesellschaftliche Realität ab, auch online ist der Tod ein Tabu. Umgangsformen mit Tod und Sterben, die sich in der Kohlenstoffwelt entwickelt haben, greifen in der Netzkultur nicht. Wie gehen Angehörige oder Erben mit dem Facebook-Profil einer oder eines Verstorbenen um? Mehr von diesem Beitrag lesen