Hybrid wird nun (hoffentlich) normal – Gottesdienste während der Corona-Pandemie

Twitterwall

Während der Zeit, in der Präsenzgottesdienste ausfallen mussten, wurden digitale Gottesdienste zum Normalfall für viele Gemeinden. Natürlich gab es auch andere kreative Formen, den Gottesdienst zu den Menschen nach Hause zu bringen. Meine Eltern beispielsweise freuen sich über die ausgedruckte Predigt, die ihnen die Konfirmandinnen und Konfirmanden in den Briefkasten werfen.

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Gottesdienst: und alle twittern „Amen“

Eine Dialogpredigt zum Thema „Fake News“ und „Faith News“, die Predigthörerinnen und –hörer werden eingeladen, die Predigt abzuschließen, indem sie ihre Glaubensgeschichten mitteilen über Twitter, Facebook, Instagram oder Karteikarten. Diese Geschichten laufen auf eine Leinwand in der Kirche und im Videostream  ein. Am Ende schließen alle die Predigt mit Amen ab, in der Kirche sprechen es die Gemeindeglieder, wer online am Gottesdienst teilnimmt, twittert es.

Die Predigt wurde zwar von den beiden Pfarrern vorbereitet, aber von der Gemeinde fortgeschrieben, Twittergottesdienste leben von der Beteiligung.
Twittergottesdienst – was ist das? Ein festes Format gibt es dafür noch nicht, Twittergottesdienste sind bis jetzt immer noch etwas Experimentelles. Twitter ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Interaktionsmedium, das die Beteiligung im Gottesdienst unterstützen soll. Über Social Media werden Menschen eingebunden, die sich sonst nicht aktiv ins Gottesdienstgeschehen einbringen würden.

Im folgenden eine Nachlese zum Twittergottesdienst am 26.5. auf dem Kirchentag auf dem Weg  in der Magdeburger Wallonerkirche mit Live-Übertragung in BibelTV.

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Social-Media-Gottesdienst #unverzagt2017: Digitalisierung als Thema und Umsetzung

Social-Media-Gottesdienst #unverzagt2017: Digitalisierung als Thema und Umsetzung

walls.io_unverzagt2017Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag. Angela Merkel hat für den Satz, dass Internet Neuland sei, viel Häme im Netz abbekommen. Für uns als Kirche ist die Digitalisierung in vielen Bereichen auch ein neues Land, in dem wir uns noch zurechtfinden müssen.
Zum Reformationsjubiläum feiert die Evangelische Kirche im Rheinland 95 Gottesdienste an besonderen Orten. Kirche macht sich auf in die Welt, sie zieht aus ihren Mauern aus und bewegt sich auf andere Lebensbereiche zu.
Kirche und Digitalisierung – wie geht das zusammen? An welchen Ort können wir uns aufmachen, um uns auch vom Ort inspirieren zu lassen? Ein Rechenzentrum war ein erster Gedanke, schied aber aus praktischen Gründen aus, da es Zugangskontollen gibt und ein Rechenzentrum nicht dafür ausgelegt ist, dass sich Menschen dort versammeln. Außerdem: ein Rechenzentrum ist ein Ort, wo Computer ihren Dienst verrichten, Digitalisierung wird aber von Menschen betrieben, Computer sind nur die Instrumente dafür. Also: dahin gehen, wo Menschen Digitalisierung umsetzen, zu einem IT-Dienstleister. „Social-Media-Gottesdienst #unverzagt2017: Digitalisierung als Thema und Umsetzung“ weiterlesen

Twittergottesdienst #RefugeesWelcome

@wccpilgrimage Twitter-Post
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Auf dem Barcamp http://barcamp-kirche-online.de wollen wir einen Twittergottesdienst gemeinsam feiern am 19.9.2015. Wir planen, diesen auf BibelTV live zu streamen. Wer macht mit?
Die Feinabstimmung machen wir auf dem Barcamp, aber Vorbereitungen sind natürlich notwending, so testen wir morgen den Internetstream zum Satelliten im Unperfekthaus in Essen.
Zur Vorbereitung gibt es ein Etherpad, wer Lust hat, beteiligt sich bereits an der Vorbereitung und kann sich für die Mitwirkung eintragen: Twigo #RefugeesWelcome oder als KurzURL: www.ekir.de/url/3re. Denkt daran: Das Etherpad ist öffentlich, ggfs. Initialien statt ausgeschriebener Namen verwenden.
https://youtu.be/waPt19UNF1M

Online-Gottesdienste: Bestandsaufnahme und Ideenbörse

Manchmal ist es erschreckend, wie die Zeit verfliegt. Im Internet hat sich in den letzten fünf Jahren viel bewegt, es gibt Twittergottesdienste und Chatandachten, aber der Aufsatz “Gottesdienst und Gemeinde im Internet?“, der eine Übersicht aus evangelischenr Perspektive bietet und der immer noch zitiert wird, ist von 2007, im Internet ist das ein Zeitalter. Was bedeutet dies für das Thema? Online-versierte Theologinnen und Theologen probieren einfach Formate für Internet-Gottesdienste aus, die praktisch-theologische Reflexion lässt aber auf sich warten, frische Literatur gibt es noch nicht. „Online-Gottesdienste: Bestandsaufnahme und Ideenbörse“ weiterlesen