Gemeindeaufbau beginnt online

Freier WLAN-Zugang in einer amerikanischen Kirchengemeinde
Freier WLAN-Zugang in einer amerikanischen Kirchengemeinde
Freier WLAN-Zugang in einer amerikanischen Kirchengemeinde

Karfreitag wollte ich in den Gottesdienst gehen, war mir aber bei der Uhrzeit unsicher. Der Gemeindebrief lag längst im Altpapier, ich musste auf Google suchen. Ich finde die Homepage der Gemeinde, aber dort sind die Gottesdienste zunächst unauffindbar. Endlich finde ich den Gemeindebrief zum Download als PDF-Datei, lade ihn herunter und finde auf den letzten Seiten den Gottesdienstplan. Es war gut, dass ich nachgesehen habe, denn in einer Gottesdienstsstätte fiel der Gottesdienstes wegen eines Passionskonzertes am Nachmittag aus.

Unternehmen legen Wert darauf, die Öffnungszeiten ihrer Filialen online richtig abzubilden. Sie wissen, eine Kundin oder ein Kunde, die vor verschlossener Türen stehen, sind frustriert und kommen in der Regel nicht mehr wieder und kaufen künftig bei der Konkurrenz.

Kirchengemeinden haben keine direkte Konkurrenz wie Discounter oder Drogerie-Märkte, aber sie müssen sich auch darum kümmern, dass Kundinnen und Kunden zu ihnen kommen. Das nennt man dann nicht Marketing, sondern Gemeindeaufbau. Die Kerngemeinde sind Stammkunden. Diese erreicht man auch durch Kanzelabkündigungen oder Schaukästen vor dem Gemeindehaus. Neukundenakquise ist eine große Herausforderung; bestehende Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten, ist schwierig genug. Wie erreicht man Gemeindeglieder, die (noch) dabei sind, aber nicht in Veranstaltungen auftauchen?

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Mehr als ein Relaunch

Zielgruppen für Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppen für Öffentlichkeitsarbeit
Zielgruppen für Öffentlichkeitsarbeit

Seit längerem stand der Relaunch unserer landeskirchlichen Website ekir.de an. Bald wurde uns jedoch klar, es geht um viel mehr, nämlich wie wir als Kirche kommunizieren wollen.

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Sprachassistenten und Nutzerorientierung: Die Website wird (un)wichtiger

Durchsetzung von Technologien: Sprachassistenzsysteme führen ( (c) Yext)

 

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Sprachassistenten werden immer wichtiger, Websites als Ausspielkanal verlieren an Relevanz. Diese Technologie setzt sich schneller durch, sie erreichen früher dieselben Nutzerzahlen als PCs, Handys, iPods und Smartphones bei ihrer Markteinführung. Diese Entwicklung muss auch kirchliche Online-Kommunikation berücksichigen. Weiter wie bisher in regelmäßigen Intervallen einen Relaunch der Website aufsetzen, geht nicht mehr. Neben Sprachassistenzsystemen gibt es Social Media, worüber sich Menschen Inhalte erschließen, ohne sich zur Website durchzuklicken. Einen Relaunch der Website zu planen, ist zu kurz gesprungen, es geht um Planung und Umsetzung einer digitalen Kommunikationsstrategie. Benutzergruppen und Kanäle differenzieren sich aus, one-size-fits-all geht nicht mehr. Zielgruppenorientierung ist daher ein Schlüsselwort. „Sprachassistenten und Nutzerorientierung: Die Website wird (un)wichtiger“ weiterlesen