Andacht zum Reformtionstag: Selbst eine Klout von 100 hilft mir nicht zur Seligkeit

Römer 3,21-28

Römer 3,21-28 nach Luther-Bibel 1545

Andacht zum Reformationstag 2012 über Römer 3,21-28

Ich sitze abends noch am PC, meine Tochter sieht, dass ich auf Facebook bin und sagt:

„Papa, ich bin besser als du.“
„Warum?“
„Ich habe mehr Freunde – und außerdem sind deine Freunde keine echten Freunde, sondern nur von der Arbeit.“

Bemisst sich der Wert eines Menschen an dem, was er hat? An der Anzahl der „Freunde“– besser: der Kontakte auf Facebook? Statt Facebook-Freunden kann man auch anderes einfügen, was einen Menschen wertvoll oder eben nicht-wertvoll macht. Macht das Haus, die Arbeit, das Geld, das man verdient, oder die Freunde aus der „Kohlenstoffwelt“ einen wertvoll? Mehr von diesem Beitrag lesen

Halloween: Mochte Martin Luther Bonbons oder Suppe?

Der 31. Oktober ist Halloween, oder? Die letzen Jahre laufen am letzten Oktobertag die Kinder bei uns kostümiert durch  die Siedlung, klingeln, rufen „Süßes oder Saures“ und erwarten Süßigkeiten. Sie sind überrascht (und auch empört), wenn ihnen ein Nachbar erklärt, das Halloween kein richtiger Feiertag sei, und ihnen nichts gibt.

Wie gehen wir mit dem aus den USA importierten Feiertag um, der mit unserem Reformationstag zusammenfällt?

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Brand Experience: unsere neue Religion?

Stop Praying

„Stop Praying“

„Hör mit dem Beten auf!“ – „Performanz ist unsere Religion“ – so begrüßt die Besucher ein Plakat über der Eingangstür. „Stop praying. God’s too busy to worry about your Digital Marketing, Our Religion is performance.“ So wirbt ein Aussteller auf der dmexco, der größten europäischen Messe für digitales Marketing. Werbung bedient sich religiöser Sprache. Das ist nichts Neues. Aber es geht noch einen Schritt weiter: „brand experience“ wird selbst zur Religion – Marken vermitteln Erfahrungen, die vormals der Religion vorbehalten waren. Mehr von diesem Beitrag lesen

Nicht Spanisch, sondern Schwedisch: Die Social Media Guidelines der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Finnland als Video

Der Amerikaner sagt, etwas sei Double Dutch, wenn es für ihn unverständlich ist. Dies klingt dann für deutsche Ohren nicht Doppelt-Holländisch, sondern eher Spanisch. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Finnland hat nun ein Video zu ihren Social Media Guidelines veröffentlicht. Finnisch ist – obwohl ich das Land liebe – mir vollkommen unverständlich, sozusagen Doppelt-Spanisch. Zum Glück gibt es noch Schwedisch als weitere Amtssprache in Finnland, dies macht es manchmal einfacher. Damit es aber für deutsche Ohren kein Spanisch bleibt, gibt es zum schwedischen Video der finnischen Social Media Guidelines noch eine deutsche Arbeitsübersetzung.

Und wer alles lieber auf Deutsch mag, der findet bei Christian Buggisch eine gute Übersicht über Social Media Guidelines in Deutschland. Es gibt einen beachtenswerten Beitrag katholischerseits, außerdem eine internationale Übersicht unter Socialmediagovernance.com.. Und um es Abzurunden: Es gibt natürlich auch die Social Media Policy der Kirche von Schweden, aber auf Englisch. Nicht Double Dutch, sondern Deutsch (allerdings nur in einer Arbeitsübersetzung) ist die Social Media-Handreichung der Protestantischen Kirche der Niederlande.

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Die Crux der Autoresponder

Abwesenheitsnachricht

Abwesenheitsnachricht

Facebook verdrängt Emails. Ich erlebe, wie in der Konfirmandenarbeit Pfarrerinnen und Pfarrer immer mehr auf Facebook setzen, um die Jugendlichen zu erreichen. Email ist für Teenager out. Wir bemühen uns, Kirche für den Einsatz von Social Media fit zu machen. Wir planen Tagungen und Fortbildungen für den Umgang mit Web 2.0, bevor uns das Web 3D oder das Semantic Web oder das Social Web überrollt, oder was auch immer nach der Version 2.0 kommt.

Das ist gut und wichtig, allerdings sollten wir einen realistischen Blick behalten, was geht und was noch nicht geht – und wo wir stehen. Einen Reality Check durchführen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Übersicht: Diakonie auf Facebook

Alexander Ebel hat im Pfälzer Blog  die Facebook-Präsenzen der Landeskirchen dargestellt und untersucht, Martin Horstmann holt dies nun für die Diakonie nach. Ebenfalls sehr lesenswert.

diakonisch.de

Vor zwei Monten hat Alexander Ebel von der Pfälzischen Landeskirche einen interessanten Beitrag über Evangelische Landeskirchen auf Facebook geschrieben. Somerpausenbedingt habe ich den etwas später zur Kenntnis genommen, mich dann aber gleich gefragt, wie dies wohl bei den Diakonie-Landesverbänden aussieht. Hier nun meine Recherche-Ergebnisse…

Sieben Landesverbände haben eine Facebook-Präsenz:

Und dann natürlich der Bundesverband:

Der erste Eindruck: Gute Facebook-Auftritte gibt es im Süden (Baden, Bayern und Württemberg) und beim Diakonischen Werk der EKBO. Auch der Bundesverband hat eine solide Facebook-Präsenz.

Bei den Titelbildern zeigt sich wieder, dass “diakonische” Symbolfotos eine schwierige Sache sind. Und bei den Profilbildern gibt es bei manchen Facebook-Auftritten nur ein Kronenkreuz. Besser wäre es, wenn ich am Profilbild sofort erkennen kann, welcher Verband es ist.

Bei keinem der Landesverbände kann ich erkennen, wer dort…

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Wir sind nur Gast auf Facebook … und wir experimentieren gerne

Internet-Tagung der Landeskirche Hannovers

Internet-Tagung der Landeskirche Hannovers

Sneak-Preview: Vortrag Social Media Strategie auf dem Internettag der Landeskirche Hannovers 13.10.12 um 11.30 Uhr

Und hier der Link zur Tagung: http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns/weitere-einrichtungen/emsz-de/internet/fortbildungen/internettag_2012

Die Online-Berichterstattung zur Tagung: https://www.wir-e.de/spaces/Internettag/aktuelles

PS: In der Powerpoint-Präsentation muss man beim Link zu Alexander Ebels Blogpost „Evangelische Landeskirchen auf Facebook – ein (selbst)kritischer Vergleich“ etwas scrollen, hier der direkte Link:  http://blog.evkirchepfalz.de/?p=229

Und hier ein Video von der Präsentation:

Abendmahl online: Was bedeutet „Das ist mein Leib“?

Interessante theologische Denkanstöße zur Möglichkeit eines Online-Abendmahles und eine gute Zusammenfassung der Diskussion, die an verschiedenen Orten im Netz stattfand. Wenn ich persönlich mit der Schlussfolgerung zurückhaltender wäre, finde ich diesen Blogartikel auf jeden Fall lesenswert.

Ein feste Burg ist unser Gott

Das Abendmahl (Gobelin)
Der Kenner erkennt an der Überschrift (oder spätestens am Bild): Es geht ums Abendmahl, das Herrenmahl, die Eucharistie. Und zwar diesmal in seiner digitalen Form, bzw ob es das geben kann.

Ich weiß, daß auch einige Leser hier der Kirche von Rom angehören und diesen bei dem Gedanken an ein Online-Abendmahl (bzw Eucharistie) gerade sämtliche Fuß- und Fingernägel hochgeklappt sind. Mir ist bewußt, daß es sich hier wohl vor allem um ein Problem handelt, das auch nur innerhalb der evangelischen Kirchen diskutierbar ist. Aber davon gibt es ja auch andere. Mir geht es vor allem darum, inwieweit das schon bestehende evangelische Abendmahlsverständnis (bzw die Verständnisse) eine Online-Form ermöglichen würden. Es geht als nicht darum, den ökumenischen Graben noch tiefer zu graben, sondern vielleicht eher, seine Tiefe ein Stück weiter zu offenbaren. Die Spaltung haben wir ja schon. Aber zm Thema.

Bei Ralpe las ich vom wahrscheinlich ersten Online-Abendmahl. Er…

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I like „evangelisch“

Nun zum Nachlesen, was Alexander Gajic auf dem 2. Evangelischen Medienkongress #evmk vortrug.

Real Virtuality

Das Abschlusspanel des 2. Ev. Medienkongresses. (Quelle)

Beim 2. Evangelischen Medienkongress am 26. und 27. September in Mainz habe ich einen Einführungsvortrag zum Thema Kirche und Social Media gehalten, den ich auf mehrfachen Wunsch hier dokumentiere. Dies ist die leicht veränderte und mit Hyperlinks versehene Form meiner Vortragsnotizen, die Originalfolien verschicke ich bei Interesse gerne per Mail (meine E-Mail-Adresse steht im Impressum).

Der Grund, warum ich hier oben stehe, ist wohl, dass ich bis vor einem guten Jahr der Internetredakteur des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden war und dort auch die Social Media Präsenz aufgebaut habe, aber dazu kommen wir später noch. Ich hoffe, dass ich Ihnen für den Einstieg hier einen kleinen Überblick bieten kann, den Sie dann später in den angebotenen Workshops vertiefen können.

Ich habe mir gedacht, ich fange mit nackten Zahlen an und das heißt: Welche Angebote gibt es überhaupt? Also: Wo ist die…

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Online-Seelsorge et alia

Online-Seelsorge

Online-Seelsorge (Klick öffnet PDF-Datei)

Stichwort-Sammlung für einen Vortrag für die in der  Seelsorge-Fortbildung Verantwortlichen  im Gemeinsamen Pastoralkolleg in Villigst.

Diese Folien sollen einen ersten Überblick geben und Schlaglichter werfen auf die Aspekte der Online-Seelsorge, die bedachtet werden müssen. Mehr von diesem Beitrag lesen