Ist die Cloud böse?

Wolken

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So fragt Stefan Lesting in einem Blogpost auf Frisch Fischen. Natürlich nicht, die Beispiele, die er jedoch für den Umgang mit der Cloud bringt, zeigen, wie schwer sich die Kirche(n) mit dem Datenspeichern im Netz tut/tun. Diese Skepsis scheinen Protestanten und Katholiken in ökumenischer Verbundenheit zu teilen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Facebook: Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung

Facebook-Werbung

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Auch wenn die Nutzung von Facebook nichts kostet (sieht man vom absurden Versuch 2012 ab, dass Facebook es sich bezahlen lassen wollte, Posts bevorzugt bei Freunden anzuzeigen), so hat Nutzung von Facebook jedoch einen Preis, jeder bezahlt mit seinen Daten.

Facebook ist eben kein Wohlfahrtsverband, es stellt sich daher die Frage, ob das, was man Facebook gibt – Daten über sich – , die Gegenleistung wert ist, die man empfängt.

Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Mehr von diesem Beitrag lesen

Darf ich als Christ Google Now nutzen?

Klassischer Wecker

Klassischer Wecker

Mich weckt das Handy mit einem smarten Alarm, Minuten vor der eigentlichen Weckzeiten beginnt das Handy leise Musik zu summen, bis es zur festgesetzten dann mit einem lauten Alarm sicherstellt, dass ich tatsächlich aufstehe. Der Blick auf den Startbildschirm zeigt mir an, das es auf dem Weg zur Arbeit sich bereits Staus gebildet haben und ich zehn Minuten länger brauchen werde als normal. Also etwas schneller frühstücken. Heute entscheide ich mich fürs Tablet, auf dem ich das nach meinen Interessen zusammengestellte und personalisierte Online-Magazin lese. Dank Abgleich über die Cloud kann ich bei Leerzeiten im Laufe des Tages auf dem Smartphone weiterlesen. Rasch ins Auto. Welche Autobahn soll ich nehmen? Das Navi im Handy zeigt mir fast in Echtzeit den Stau an, so dass ich mich für die optimale Route entscheiden kann. Ich will ungestört arbeiten und schalte das Profil ein, dass unliebsame Anrufer abweist, mich aber benachrichtigt, wenn Mails von wichtigen Absendern eintreffen. Auf der Fahrt zu einem Meeting höre ich Musik, die mir meine Online-Kontakte empfohlen haben. Ich parke das Auto in einer unbekannten Straße. Ich muss mir aber den genauen Standort nicht merken, mein Handy tut automatisch es für mich. Nachdem Meeting navigiert mich mein Handy zurück zum Parkplatz. Um Zeit zu sparen, fahre ich direkt los und sage dem Handy, bring mich nach Hause. Angekommen steige ich aus und sehe, wie viele Schritte ich heute schon gegangen bin und welche Aktivitäten ich noch machen muss, um das angestrebte Fitnessziel zu erreichen. Nach dem Sport noch ein Video online ansehen, dabei verlasse ich mich auf die Empfehlung des Video-Dienstes. Erschöpft rufe ich nach dem Film dem Handy noch zu, weck mich morgen um halb sieben, und falle in den Schlaf. Mehr von diesem Beitrag lesen

Datenschutz: Absolute Sicherheit gibt es nicht

Mail: Wer liest mit?

Mail: Wer liest mit?

Datenschutz steht – nicht zuletzt dank den NSA-Enthüllungen durch Edward Snowden hoch im Kurs. Kein Entscheidungsträger will sich nachsagen lassen, in Bezug auf Datenschutz versagt zu haben. Deshalb hat in einem Entscheidungsprozess der die besseren Argumente auf seiner Seite, der den Aspekt des Datenschutzes in seiner Begründung einbauen kann. So kann dann  Datenschutz schnell zu einem Totschlagargument werden. Statt Reflexhandlungen benötigen wir einen realistischen Umgang mit dem Datenschutz, nur so können wir das tun, was tatsächlich den größtmöglichen Nutzen hat. Mehr von diesem Beitrag lesen

Mechthild bloggt, die New York Times schweigt

Mechthild bloggt

Mechthild bloggt

Das Internet macht es möglich, auch in den USA ist man mit neuesten Nachrichten aus Deutschland gut versorgt.  Aufmacher der FAZ: sind „Die neuen Krypto-Kriege„, daneben direkt eine Meldung, dass mehr Abgeordnete ihre Mails künftig verschlüsseln wollen,  ähnlich wie die FAZ auch der Aufmacher von Spiegel Online, ich klicke weiter, die sueddeutsche.de macht die Email-Sicherheit zum Aufmacher, ich bin mir sicher, ich könnte die Websites anderer deutscher meinungsbildender Medien durchgehen und ich käme zu einem ähnlichen Ergebnis, der NSA-Skandal befeuert die deutschen Medien. Facebookfreunde und Kolleginnen und Kollegen, denen ich über Social Media folge, nehmen sich auch des Themas an. So auch Mechthild Werner im Blog der Pfälzer Landeskirche, wenn sie ihren Blogpost betitel: „Meine Daten gehörten mir„. Recht hat sie und ich habe direkt „Gefällt mir“ geklickt. Nicht die NSA, sondern die britische Version GCHQ ist das Thema in Nick Baines Blog, so warnt der in Medienfragen versierte Bischof der Church of England vor „Orwell’s nightmare„. Aber jenseits des Atlantiks sieht es anders aus. Mehr von diesem Beitrag lesen

Online-Seelsorge – wie geht das sicher? – Ein Diskussionsbeitrag

Seelsorge geht auf Menschen zu und sucht sie auf, wo sie sich aufhalten. Heute nutzen viele, gerade auch junge Menschen die Kontaktmöglichkeiten, die soziale Netzwerke bieten. Sie nehmen dort Kontakte auf und bleiben dort auch. Das bedeutet: Es ist Aufgabe der Kirche dort präsent zu sein. Andererseits stellt die Nutzung z. B. von Facebook vor nicht zu unterschätzende Datenschutzprobleme, für die sowohl aus juristischer wie aus seelsorgepraktischer Sicht nach Lösungen gesucht werden muss. Hier geht es um eine Vereinbarkeit von Datenschutz einerseits und niedrigschwelligem Zugang andererseits. Die für Online-Seelsorge und -Beratung eingesetzten technischen Lösungen müssen für Ratsuchende einfach zu bedienen sein, so dass die Technik keine neue Hürde oder Barriere darstellt. Die Vertraulichkeit der Kommunikation sollte allerdings nicht nur durch technische Maßnahmen sichergestellt sein, sondern die Geschütztheit der seelsorglichen Kommunikation sollte sich auch in der Benutzererfahrung widerspiegeln; Nutzerinnen und Nutzer sollten einen geschützen Raum für Online-Kommunikation erleben, in dem Seelsorge und Beratung geschieht. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was sagt die Bibel zu Email-Verschlüsselung, Prism und Tempora?

Manchmal werden alte biblische Texte auf einmal aktuell, in Zeiten von Prism und Tempora sucht der Patriarch Abraham nach Gerechten, die Ihre Email verschlüsseln. Aktualisierungen sind immer schwierig, wer steht in dieser Version für Sodom? Dieser Text lief übers Jonet, Credits gehen an den „frommen Burks“:

Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden zu reden mit dem HERRN, wie wohl ich Erde und Asche bin. Es möchten vielleicht fünf weniger denn fünfzig Gerechte darin sein, die ihre E-Mails verschlüsseln; wolltest du denn das ganze Land verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben. Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man möchte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen. Abraham sprach: Zürne nicht, HERR, daß ich noch mehr rede. Man möchte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun. Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden mit dem HERRN zu reden. Man möchte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen. Und er sprach: Ach zürne nicht, HERR, daß ich nur noch einmal rede. Man möchte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen. (nach: Die Bibel, 1. Mose 18) Mehr von diesem Beitrag lesen

Social-Media-Ratgeber für Eltern?

Rechtsanwalt Tobias Schäfer scheint einen wunden Punkt getroffen zu haben: Kinderfotos auf Facebook, gepostet von ihren Eltern. Eigentlich ist sein Facebook-Post nur common sense, aber binnen einer Woche wurde er über 50.000 Mal geteilt, knapp 3.000 Mal kommentiert und über 36.000 Menschen haben „Gefällt mir“ geklickt. Er schreibt:

Ihr alle seid stolz auf eure Kinder und wollt nur das Beste für sie. Dazu gehört selbstverständlich auch die Wahrung der Persönlichkeitsrechte eurer Kinder.
Wie wollt ihr euren Kindern den immer wichtigeren sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten im Internet beibringen, wenn das Leben des Kindes schon vorher lückenlos online steht?
Das nackt am Strand spielende Kind von heute muss sich schon morgen gegen andere behaupten. Noch mehr als in eigenen Belangen muss daher gelten: Erst denken, dann posten. Oder nicht?!?

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Die digitale Zukunft kommt. Bestimmt.

„Wir Deutschen neigen besonders dazu, zu vielen Megatrends zunächst eine Abwehrhaltung aufzubauen: ‚Nein, das wollen wir nicht‘ ist die Haltung. Dabei lässt sich Digitalisierung nicht aufhalten. Durch kein Gesetz. Durch keine Blockade.“

Dies sagt Gunter Dueck, einstiger Chefstratege von IBM und IT-Vordenker. Mit anderen Worten: Die digitale Zukunft kommt. Bestimmt. Sie lässt sich nicht durch eine Verweigerungshaltung aufhalten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Social Graph: Endlich kann ich auch dahin, wo meine Freunde essen gehen

Endlich ist die Wartezeit vorbei, beim Einloggen erhielt ich von Facebook die Mitteilung, dass die Social Graph Suche für mich freigeschaltet wurde. Irgendeinen Benefit musste ich ja doch noch haben, dass ich Facebook immer noch in English (USA) nutze, deutschsprachige Facebook-Nutzerinnen und -Nutzer müssen noch warten.

Restaurants, die meinen Facebook-Freunden gefallen

Restaurants, die meinen Facebook-Freunden gefallen

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