Von Open Access und Privacy sowie von christlicher Unterweisung und göttlicher Vorhersehung oder: digitale Souveränität theologisch

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Einleitung

Digitale Souveränität bezeichnet die Möglichkeit eines Menschen, digitale Medien souverän
selbstbestimmt zu nutzen, sie erweitert so den Begriffes der Medienkompetenz. Neben individuellen Voraussetzungen sind aber auch entsprechende Rahmenbedingungen notwendig, um souveränes Handeln in digitalen Medien ermöglichen, dazu gehören die Bereitstellung entsprechender Produkten und Technologien, z.B. sicherer Transportweg
für Daten aber auch regulatorische Maßnahmen. Auch diese äußeren Gegebenheiten beeinflussen zu einem großen Teil die digitale Souveränität der Bürgerinnen und Bürger einer Gesellschaft und der Gesellschaft selbst.
Digitale Souveränität ist daher ein wichtiges Thema unserer Gesellschaft, schon deshalb sollten wir uns als Kirche damit beschäftigen, denn wir verstehen uns als Teil der Gesellschaft verstehen und wir wollen uns in ihre Diskursen einbringen.
Beim Thema „Digitale Souveränität” geht es aber auch um das Menschenbild. Es geht um
die anthropologische Frage, wer ist der digitale Mensch. Was bedeutet das christliche Menschenbild für die Digitalisierung? Was können wir als Kirche, was kann unsere Theologie beitragen? „Von Open Access und Privacy sowie von christlicher Unterweisung und göttlicher Vorhersehung oder: digitale Souveränität theologisch“ weiterlesen

Souverän in der Cloud – eine Einladung

Screenshot from 2016-01-29 00:48:02Die Digitalisierung durchdringt immer tiefer unsere Gesellschaft und hat viele Facetten unseres Alltags, unserer Arbeitsabläufe und unserer Kommunikation verändert. Wie gehen Gemeinden und kirchliche Einrichtungen mit dem Digitalen Wandel um?
Blogs und Social Media, elektronische Datenverarbeitung, E-Mail- und Cloud-Dienste bieten für Kirche und Diakonie neue Chancen, aber ebenso rufen sie Skepsis hervor und werfen technische, rechtliche und medienethische Fragen auf. „Souverän in der Cloud – eine Einladung“ weiterlesen

Newfoundland revisited: Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft durch Digitalisierung und Social Media

Präsentation zu #Neuland
Präsentation zu #Neuland

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, seit sich die EKD-Synode mit der „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ als Schwerpunktthema beschäftigte. „Newfoundland revisited: Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft durch Digitalisierung und Social Media“ weiterlesen

Sündige kräftig im #Neuland!

glaubensreich ist eine Zukunftsinitiative der Evangelischen Kirche im Rheinland und wendet sich an Menschen, die Glauben zum Ausdruck und Kirche in Bewegung bringen wollen. Für das Glaubensreich-Blog habe ich beschrieben, wie die Digitalisierung unsere Kirche verändert und wie wir mutig diese Herausforderung annehmen können. „Sündige kräftig im #Neuland!“ weiterlesen

Person und Gemeinschaft im #Neuland: Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft durch Digitalisierung und Social Media

Prezi zum Vortrag
Prezi zum Vortrag

Wie einfach wäre die Welt, wenn es nur Scharz und Weiß gäbe. Aber unsere Wirklichkeit ist komplexer. Das Internet und die Digitalisierung fordern uns heraus, sie verändern unseren Alltag und wir müssen uns dazu verhalten. Das gilt für die Gesellschaft, aber auch für uns als Kirche. Die Herausforderungen und Chancen sind vielfältig. „Person und Gemeinschaft im #Neuland: Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft durch Digitalisierung und Social Media“ weiterlesen

EKD-Synode: Welche Schritte werden folgen?

EKD-Synode 2014 in Dresden
EKD-Synode 2014 in Dresden

Mit einer Woche Abstand lese ich nun den Kundgebungstext der EKD-Synode wieder. Beim ersten Lesen direkt nach Veröffentlichung war mir der Indikativ im Gedächtnis geblieben. Auf der Synode hörte ich von jemand in der Diskussion: Wir müssen müssen müssen müssen müssen. Das Thema Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft zeigte deutlich, wieviel Kirche noch aufholen muss. Da kommt man leicht in einen Aktionismus, was alles zu tun wäre. Also Kirche muss muss muss. Die Kundgebung geht rein sprachlich einen anderen Weg, sie setzt auf den Indikativ. Das ist stilistisch schöner, die Frage ist, was der Indikativ bewirkt, z.B (Punkt 5): „EKD-Synode: Welche Schritte werden folgen?“ weiterlesen

Digitalisierung und Internet: Tool oder neue Kultur?

Digitaliserung in der Kirche

Digitaliserung in der Kirche
Digitaliserung in der Kirche

Die diesjährige EKD-Synode hat sich als Schwerpunkthema „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ gewählt. Diese Formulierung ist bereits eine Fokussierung auf das Kommunikationshandeln der Kirche, Digitalisierung umfasst natürlich mehr.
Für die Behandlung des Themas geht es um eine grundsätzliche Frage:
Ist das Internet ein Instrument, ein Werkzeug oder ein Tool, das sich auch gut für die Kommunikation des Evangeliums nutzen lässt oder geht es um einen fundamentalen Veränderungsprozess in unserer Gesellschaft, um die Entstehung einer neuen digitalen Kultur, in der wir uns als Kirche zurecht finden müssen.
Internet und Digitalisierung sind natürlich zu differenzieren, aber der Umgang mit dem Internet zeigt sehr deutlich, wie man Digitalisierung versteht. „Digitalisierung und Internet: Tool oder neue Kultur?“ weiterlesen