Mit Social Media geht mehr – wollen wir es?

FireShot Capture 097 - @raderbergundthal • Instagram-_ - https___www.instagram.com_raderbergundthal_Menschen aus einem Kölner Stadtteil zeigen Gesicht. Ein Porträtfoto im Instagramstil, dazu eine kurze Geschichte über das eigene Leben im Viertel, dann Hashtags, darunter auch der der Kirchengemeinde.

Wer sich auf Instagram dem Stadtviertel über Hashtags nähert, findet interessante Menschen aus der Nachbarschaft, die eine Geschichte erzählen und sich im Viertel und der Kirchengemeinde engagieren. Die Kölner Philippus-Gemeinde zeigt so Präsenz auf Instagram und lädt ganz niederschwellig ein. Für dieses Instagram-Projekt wurde sie mit dem Medienpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet. Aber nicht nur über soziale Netzwerke lädt die Philippus-Gemeinde ein, auch ihr Gemeindeleben ist einladend gestaltet, auf der Website wird ein Welcome-Gottesdienst angeboten. Auch wer bisher noch nicht dazugehört, ist willkommen. Für verschiedene soziale Netzwerke lässt sich die jeweilige Zielgruppe gut beschreiben, das Instagram-Projekt nimmt die Zielgruppe junger Menschen besonders in Blick, korrespondiert aber zur Haltung der Gemeinde. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Social Media: Wer hat Mut? Wer darf scheitern?

Social Media Apps auf dem Handy

Social Media Apps auf dem Handy

Welche Inhalte habe ich, was sind meine Zielgruppen, in welchem Netz fühle ich mich wohl und kann gut kommunizieren? Instagram, WhatsApp, Snapchat oder doch Twitter? Oder will ich in einem ganz neuen Netzwerk der early bird sein? Außerdem spielt es sich im Orchester besser, also Akteurinnen und Akteure vernetzen. Und: Ohne Spaß geht es nicht – so die Ausschreibung des Workshops auf der Tagung Netzwerktreffen Öffentlichkeitsarbeit 2018

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Kirchentag und Social Media: Leere Inbox und Stimmungsmache

Mit etwas Abstand nun ein Rückblick auf die Social Media Aktivitäten während des Kirchentages und in der Kirchentagsredaktion. Mein Vergleichspunkt: Die Social Media-Aktivitäten auf dem Hamburger Kirchentag 2013, als es erstmals einen eigenen Social Media Desk gab. Vor vier Jahren in Dresden wurden Facebook und Twitter zwar bespielt, aber es gab keine eigenen personellen Ressourcen für Soziale Medien. Mehr von diesem Beitrag lesen

„Don’t overgram!“

Während ich bei einer Sitzung auf den Tagesordnungspunkt wartete, zu dem ich eingeladen war, las ich auf Facebook einen Blogpost über die 29 wichtigsten Regeln für Social Media und begann, eine Auswahl zu übersetzen und auf die Situation Kirche anzupassen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Evangelisch auf Instagram

Man kann nicht jede gute Idee selber haben, aber manchmal lassen sich gute Ideen anderer übernehmen. In Schweden wollten fünf engagierte Gemeindeglieder aus der Kirche von Schweden ein  Twitterprojekt starten, bemerkten aber zufällig, dass auf Instagram der Name „svenska kyrkan“ = Kirche von Schweden noch frei war. Sie meldeten ihn an und begannen, ihn zu nutzen. Ohne Auftrag. Sie hatten gemerkt, mit Bildern kommuniziert man am besten. Das Ziel, die Vielfalt des kirchlichen Lebens in Schweden zu zeigen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Quo vadis, Facebook? (Update)

Facebook Groups App

Facebook Groups App

Wohin entwickelt sich Facebook? Diese Woche habe ich wieder eine Facebook-Fortbildung in einem Kirchenkreis. Eine der Fragen in solchen Fortbildungen: Wohin entwickelt sich  Facebook?

Es geht dabei nicht um Prophetie, sondern darum, Trends wahrzunehmen und einzuordnen. Im Mai stellte sich mir die Frage, inwieweit Facebook noch ein soziales Netzwerk ist oder vielmehr als Kanal fungiert – und je nach Nutzungsszenario als Customer Service Channel, als Brand Media Channel, als Sales Channel, als CRM Channel.

Eins ist aber Facebook mit Sicherheit nicht: ein Kanal für Gratis-Reichweite. Wofür nutzen wir dann Facebook in Kirche und Diakonie? Für welche Szenarien kann man auf Facebook setzen? Mehr von diesem Beitrag lesen

Open Internet – Open Church – Open Soure

Unter diesem Motto trafen sich diese Woche Webworker aus neun Ländern zur European Christian Internet Conference, kurz: ECIC.

Vortrag ECIC

Vortrag ECIC

Während die Eindrücke noch frisch sind, ein Versuch zusammenzufassen, wohin sich die kirchliche Internetarbeit auf europäischer Ebene bewegt.
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Einfach gemacht: svenskakyrkan på instagram

svenskakyrkan på instagram

svenskakyrkan på instagram

Keine große Geschichte, aber eine schöne, denn sie zeigt, wie Social Media funktionieren kann. Eine Gruppe von fünf Menschen, die sich in der Kirche von Schweden engagieren, setzen sich zusammen, um ein Social Media Projekt für ihre Kirche zu planen. Eigentlich wollten sie twittern, merken aber, dass auf Instagram der Name „svenska kyrkan“ = Kirche von Schweden noch frei ist. Sie melden ihn an und fangen an, ihn zu nutzen. Ohne Auftrag. Sie haben gemerkt, mit Bildern kommuniziert man am besten. Ihre Idee, die Vielfalt des kirchlichen Lebens in Schweden zu zeigen. Und sie setzen darauf, dass andere mitmachen. Für eine Woche kann man unter dem Account Svenska Kyrkan seine persönliche Sicht auf die Kirche posten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Worüber wollen wir sprechen?

God is still speaking

God is still speaking

God is still speaking – so lautet der Claim der United Church of Christ (UCC). Ich habe lange überlegt, wie die entsprechende deutsche Übersetzung lauten würde. „Gott spricht noch“ – so würde Google-Translate übersetzen, aber dies klingt nicht so elegant wie das amerikanische Original, außerdem gibt es im Deutschen die Verlaufsform nicht.

Gott spricht – dann muss auch die Kirche die gute Nachricht kommunizieren, aussprechen und ins Gespräch bringen. Daher wiederholte Ann Posten, die Kommunikationsdirektorin der UCC, den Schlüsselbegriff „conversation“ mehrfach, als sie mir die Kommunikationsstrategie ihrer Kirche erläuterte. Mehr von diesem Beitrag lesen

Facebook ein Alte-Leute-Medium? Was kommt danach?

Gerade bei  Social-Media-Verweigerern im kirchlichen Bereich hört man oft, dass Facebook etwas für Jugendliche sei. Oder man folgt dem Argumentationsduktus kirchlicher Gremien. Da der Jugend bekanntlich die Zukunft gehört, erhält man schneller und einfacher die Zustimmung, wenn sich das Projekt an die Jugend wendet – so muss es zumindest in der Projektbegründung stehen. Mehr von diesem Beitrag lesen