Rückblick Landessynode

Bambuser

Bambuser

Die Webstatistik für die Landessynode zeigt deutlich das Interesse an der Synode. Die Zahl der Besucher (visits) auf den EKiR-Stammseiten (also www.ekir.de einschließlich www.ekir.de/landessynode) war während der Landessynode zwei bis dreimal so hoch wie sonst, die Zahl der Seitenabrufe (page impressonss) sogar vier bis fünfmal so hoch wie in einer gewöhnlichen Woche. Ebenso wie die Seitenabrufe – deren Maximum lag am Donnerstag bei 19.000 Aufrufen – hat sich die Verweildauer gesteigert, diese lag im Durchschnitt bei 300 Sekunden, also rund fünf Minuten am Donnerstag. Dieser hohe Durchschnittswert ist vermutlich auch auf die Videos bzw. den Livestream zurückzuführen, die in den EKiR-Seiten eingebunden waren. Wer sich den Stream ansieht, bleibt länger auf der Seite. Mehr von diesem Beitrag lesen

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YouTube – „Das habe ich euch in Bildern gesagt.“

http://youtu.be/OYUT6USLStM

Dieses Stop Motion Video wurde im Konfirmanden-Unterricht erarbeitet. Im folgenden Blogpost schildert Pfarrer Stefan Mendling seine Erfahrungen aus der KU-Arbeit  bei #Netzkirche-Fortbildung.

#Netzkirche

Bild Stop-Motion-Workshop mit Konfirmandinnen in Wiesbach

Videoclips können moderne Gleichnisse sein, durch die Jugendliche die biblische Botschaft erleben, mitgestalten und weitererzählen können. Gottesdienste werden mit solchen Filmchen bereichert und können (z.B. mit YouTube) auch über die Grenzen des Gottesdienstes hinaus Menschen erreichen. Durch die Veröffentlichung auf YouTube sind außerdem Kommentare, Diskussionen, die Weiterverbreitung und die Einbettung auf anderen Seiten und sozialen Netzwerken möglich.

Mittlerweile werden pro Minute 72 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen. Jede Sekunde wird dadurch die Videoplattform um mehr als eine Stunde Video bereichert. Die „Einschaltquoten“ von YouTube-Clips lassen die Deutung zu, dass Medien, die von unten nach oben („Bottom up“ statt „Top down“) funktionieren, immer mehr Aufmerksamkeit gewinnen. Die ständige Verfügbarkeit bzw. Abrufbarkeit von Videos und die Möglichkeit, YouTube-Kanäle zu abonnieren, machen es den Zuschauern leicht, die gewünschten Inhalte zu einem selbst gewählten Zeitpunkt zu sehen. YouTube ist mittlerweile die zweitgrößte Suchmaschine weltweit.

Wir haben die Chance, durch…

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Die rote Hand im Vine

Vine-Videos sind trendy – es gibt Plattformen wie Vinescope.com, dieSammlungen dieser Sechs-Sekunden-Videos anbieten, die in Endlos-Schleife ablaufen.

Die App Vine – nun von Twitter übernommen – gibt diesen Kurzvideos ihren Namen. Die Aufnahme von Vines erfolgt vie Smartphone oder Tablet durch die App:

Mit Vine können Videos mit einer maximalen Länge von sechs Sekunden aufgenommen und veröffentlicht werden. Der Nutzer hat die Möglichkeit, auf zwei Weisen mit seinem Smartphone oder Tablet-Computer zu filmen: kontinuierlich oder mit Zwischenstopps. Gerade wegen Letzterem erinnern viele Vine-Filme an animierte GIFs, eine Technik, die in den 1990er-Jahren populär war, damals jedoch ohne Ton. Ist das Video vorbei, fängt es wieder von vorne an (Loop). Von der Ästhetik her lehnen sich viele Clips an die Idee des Stopptricks an. Twitter war an Vine unter anderem interessiert, weil es zu den kurzen Textnachrichten passte.

Facebook hat diesen Trend erkannt, und versucht mit seinem mobilen Foto-Dienst mit Instagram-Videos dagegen zu halten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Worüber wollen wir sprechen?

God is still speaking

God is still speaking

God is still speaking – so lautet der Claim der United Church of Christ (UCC). Ich habe lange überlegt, wie die entsprechende deutsche Übersetzung lauten würde. „Gott spricht noch“ – so würde Google-Translate übersetzen, aber dies klingt nicht so elegant wie das amerikanische Original, außerdem gibt es im Deutschen die Verlaufsform nicht.

Gott spricht – dann muss auch die Kirche die gute Nachricht kommunizieren, aussprechen und ins Gespräch bringen. Daher wiederholte Ann Posten, die Kommunikationsdirektorin der UCC, den Schlüsselbegriff „conversation“ mehrfach, als sie mir die Kommunikationsstrategie ihrer Kirche erläuterte. Mehr von diesem Beitrag lesen

Synode Backstage

Noch einen Tag geht die #LS2013 (= Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr) weiter, in aller Eile und mit noch frischer Erinnerung einige Überlegungen,  Fakten und Lehren zur Online-Berichterstattung von der Synode. Mehr von diesem Beitrag lesen

Vom Diskettenfoto zum Twitterstream

Das Video-Team ist bereit für die Übertragung von der Landessynode 2013 (l. Frank Herbers, r. Markus Kamps)

Das Video-Team ist bereit für die Übertragung von der Landessynode 2013 (l. Frank Herbers, r. Markus Kamps)

Heute beginnt die rheinische Landessynode 2013 in Bad Neuenahr. Nach sechs Jahren Pause bin ich wieder dabei. Was hat sich in der Online-Berichterstattung getan? Was ist gleich geblieben? Was hat sich verändert? Mehr von diesem Beitrag lesen

Edgerank heißt Facebooks „geheime Soße“

Fallstricke beim Texten für Facebook : Gefällt das Unglück wirklich?

Fallstricke beim Texten für Facebook : Gefällt das Unglück wirklich?

Ein Blick in den eigenen Newsfeed sollte es eigentlich klarmachen: Facebook wählt für mich aus, was ich im Newsfeed zu sehen bekomme. Meistens merken wir es aber nicht, weil Facebook eine recht gute Auswahl trifft. Wenn man die Zahl der eigenen Freunde nimmt und dazu die Anzahl der Facebook-Fanpages, die einem gefallen, addiert, sieht man, wer alles im eigenen Newsfeed vorkommen müsste. Wenn jeder nur einen Post alle zwei Tage absetzen würde, müsste ich am Tag rund 300 Posts im Newsfeed haben. Scrolle ich aber die letzten 24 Stunden in meinem Newsfeed durch, komme ich auf rund 50 Posts. Alles andere würde mich auch überfordern. Diese Rechnung kann jeder für sich selber durchführen, man kann erahnen, was Facebook für einen filtert. Mehr von diesem Beitrag lesen

Halloween: Mochte Martin Luther Bonbons oder Suppe?

Der 31. Oktober ist Halloween, oder? Die letzen Jahre laufen am letzten Oktobertag die Kinder bei uns kostümiert durch  die Siedlung, klingeln, rufen „Süßes oder Saures“ und erwarten Süßigkeiten. Sie sind überrascht (und auch empört), wenn ihnen ein Nachbar erklärt, das Halloween kein richtiger Feiertag sei, und ihnen nichts gibt.

Wie gehen wir mit dem aus den USA importierten Feiertag um, der mit unserem Reformationstag zusammenfällt?

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Nicht Spanisch, sondern Schwedisch: Die Social Media Guidelines der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Finnland als Video

Der Amerikaner sagt, etwas sei Double Dutch, wenn es für ihn unverständlich ist. Dies klingt dann für deutsche Ohren nicht Doppelt-Holländisch, sondern eher Spanisch. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Finnland hat nun ein Video zu ihren Social Media Guidelines veröffentlicht. Finnisch ist – obwohl ich das Land liebe – mir vollkommen unverständlich, sozusagen Doppelt-Spanisch. Zum Glück gibt es noch Schwedisch als weitere Amtssprache in Finnland, dies macht es manchmal einfacher. Damit es aber für deutsche Ohren kein Spanisch bleibt, gibt es zum schwedischen Video der finnischen Social Media Guidelines noch eine deutsche Arbeitsübersetzung.

Und wer alles lieber auf Deutsch mag, der findet bei Christian Buggisch eine gute Übersicht über Social Media Guidelines in Deutschland. Es gibt einen beachtenswerten Beitrag katholischerseits, außerdem eine internationale Übersicht unter Socialmediagovernance.com.. Und um es Abzurunden: Es gibt natürlich auch die Social Media Policy der Kirche von Schweden, aber auf Englisch. Nicht Double Dutch, sondern Deutsch (allerdings nur in einer Arbeitsübersetzung) ist die Social Media-Handreichung der Protestantischen Kirche der Niederlande.

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