Social-Media-Ratgeber für Eltern?

Rechtsanwalt Tobias Schäfer scheint einen wunden Punkt getroffen zu haben: Kinderfotos auf Facebook, gepostet von ihren Eltern. Eigentlich ist sein Facebook-Post nur common sense, aber binnen einer Woche wurde er über 50.000 Mal geteilt, knapp 3.000 Mal kommentiert und über 36.000 Menschen haben „Gefällt mir“ geklickt. Er schreibt:

Ihr alle seid stolz auf eure Kinder und wollt nur das Beste für sie. Dazu gehört selbstverständlich auch die Wahrung der Persönlichkeitsrechte eurer Kinder.
Wie wollt ihr euren Kindern den immer wichtigeren sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten im Internet beibringen, wenn das Leben des Kindes schon vorher lückenlos online steht?
Das nackt am Strand spielende Kind von heute muss sich schon morgen gegen andere behaupten. Noch mehr als in eigenen Belangen muss daher gelten: Erst denken, dann posten. Oder nicht?!?

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#DEKT und Social Media: Es passt

Dies sind Momentaufnahmen, eine ausführliche Analyse muss folgen. Aber damit frische Eindrücke nicht verfliegen, hier eine erste Zusammenstellung.

Vorweg, Kirchentag ohne Social Media kann ich mir nicht mehr vorstellen. Plattformen mögen sich ändern (wer mag prognostizieren, wie wir in zwei Jahren Social Networks nutzen und welche Netzwerke vorne liegen?), aber ein Kirchentag, der auf Mitmachen ausgelegt ist, braucht Social Media. Mehr von diesem Beitrag lesen

socialmedia.kirchentag.de

Heute am ersten Mail beginnt der 34. Kirchentag in Hamburg, erstmalig gibt es ein Team, das in der Kirchentagsredaktion Social Media macht. Ein Team von Studierenden der MHMK-Hochschule mit Thomas Hestermann sind während des Kirchentages die DEKT-Social-Media-Reporter, im Team sind  @maerys, @knuut und @ralpe während des Kirchentages, im Vorfeld hat @pastorsandy aktiv die Social Media-Aktivitäten unterstützt.

Kirchentags-Fanpage am 1. Mai 2013

Kirchentags-Fanpage am 1. Mai 2013 kurz nach Miternacht

Wir werden Facebook und Twitter als Kanäle bespielen. Zu Beginn des Kirchentages hat die Kirchentags-Facebook-Fanpage 14.394 Fans, knapp 1000 User „reden“ über die Page, das Twitter-Konto des Kirchentages hat 1858 Followers. Wir sind gespannt, wie sich diese Zahlen während des Kirchentages entwickeln. Mehr von diesem Beitrag lesen

Wir sind nur Gast auf Facebook … und wir experimentieren gerne

Internet-Tagung der Landeskirche Hannovers

Internet-Tagung der Landeskirche Hannovers

Sneak-Preview: Vortrag Social Media Strategie auf dem Internettag der Landeskirche Hannovers 13.10.12 um 11.30 Uhr

Und hier der Link zur Tagung: http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns/weitere-einrichtungen/emsz-de/internet/fortbildungen/internettag_2012

Die Online-Berichterstattung zur Tagung: https://www.wir-e.de/spaces/Internettag/aktuelles

PS: In der Powerpoint-Präsentation muss man beim Link zu Alexander Ebels Blogpost „Evangelische Landeskirchen auf Facebook – ein (selbst)kritischer Vergleich“ etwas scrollen, hier der direkte Link:  http://blog.evkirchepfalz.de/?p=229

Und hier ein Video von der Präsentation:

EKiR Social Media Round Table: „Das Evangelium in den Sozialen Netzen ‚ausschreien'“

Nicht Bücher und Buchstaben, nicht Print und auch nicht Massenmedien mit One-to-many-Kommunikation sondern lebendige Mehrweg-Kommunikation in sozialen Netzwerken dient der Verkündigung des Evangeliums am besten, daher endet das Thesenpapier von Karsten Kopjar zum ersten Social Media Round Table mit diesem Luther-Zitat:

„E.[vangelium] aber heyßet nichts anderes, denn ein predig und geschrey von der genad und
barmhertzigkeitt Gottis, durch den herren Christum mit seynem todt verdienet und erworben.
Und ist eygentlich nicht das, das ynn büchern stehet und ynn buchstaben verfasset wirtt,
sondern mehr eyn mundliche predig und lebendig wortt und ein stym, die da ynn die gantz
welt erschallet und offentlich wirt außgeschryen, das mans uberal höret.“

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Braucht die Kirche Superpromoters?

dmexco: 2012: location based advertising

dmexco: 2012: location based advertising

Social Media Marketing und Location Based Advertising liegen voll im Trend auf der dmexco12, der führenden Messe für Digitales Marketing. Natürlich lassen sich diese Trends nicht eins zu eins auf die Kirche übertragen, aber aktuelle Marketing-Trends können helfen, kirchliche Strategien für Öffentlichkeitsarbeit zu überdenken. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kultur- und Organisationswandel durch Facebook?

Screenshot Telekom Hilft auf Facebook

Screenshot Telekom Hilft auf Facebook

Kommunikation gelingt nicht auf einmal deshalb, weil plötzlich eine entsprechende neue Technik da wäre, sondern sie gelingt, weil eine Technik abbilden kann, was als Kommunikationsform und – mittel benötigt wird. Wenn der Vorstand beschließt, eine Facebook-Page muss her, bedeutet dies noch lange nicht, dass ein Unternehmen fortan erfolgreich über soziale Netzwerke kommunizieren kann. Mehr von diesem Beitrag lesen

Social Media für evangelische Kirchen? Geht das?

Ja, das geht. Oder ginge zumindest.

Grob gesagt vor allem deshalb, weil der Glaube, der seine Form in der Kirche findet, reden will. Und, immer noch grob gesagt, weil ein weltzugewandter Protestantismus (also seine Volkskirchenvariante) überall Gesprächsangebote machen will, wird und muss, wo Menschen zusammen kommen.

Etwas weniger grob, in etwas länger, hat Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach seine Gedanken zu den Bausteinen und Beispielen, die er sich für eine Social-Media-Strategie der Kirche und ihrer Schwesterkirchen in diesem Land vorstellen kann, aufgeschrieben und in die Diskussion gegeben. Mehr von diesem Beitrag lesen

„Gefällt mir… nicht“

Facebook

Facebook

Integration von Facebook-Elementen in eigene Seiten

Immer wieder gerät das soziale Netzwerk Facebook ob seines mitunter recht eigenen Verständnisses von Datenschutz in die Schlagzeilen. Eines der jüngeren Beispiele sind die „Gefällt mir“-Buttons, welche den geneigten Websurfer in immer größerer Anzahl mit hochgerecktem Daumen zum Klicken einladen. Viele Webseitenbetreiber versprechen sich damit eine gesteigerte Reichweite und zusätzlichen Nutzen für ihre Besucher. Die finden den Service praktisch und machen sich über dessen Folgen oftmals wenig bis gar keine Gedanken. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was zählt ein Klick?

English: Infographic on how Social Media are b...

Image via Wikipedia

Nicht viele kirchliche Webangebote weisen ihre Zugriffsstatistiken aus, wie es z.B. evangelisch.de auf IVW tut. Neben dem anerkannten IVW-Verfahren gibt es noch andere Programme, die die Zugriffe messen. Man mag diskutieren, ob die Anzahl der Besucher (visitor bzw. visit) oder die der Seitenaufrufe (page impressions bzw. PI)  maßgeblich ist, jedoch sind dies etablierte Vergleichsgrößen. Ein Kollege, der im Bereich social media für eine Online-Präsenz tätig ist, erwähnte im Gespräch nur, er könne eine Statistik über die social media-Aktivitäten nicht an seine Gremien weitergeben – sie würden sie unwillkürlich mit Webstatistiken vergleichen und da käme er nicht mit. Neben den im Vergleich zu Webstatistiken geringen absoluten Zugriffszahlen ist er aber sehr zufrieden mit dem social media -Engagement, er erreicht seine Fokus-Gruppe zielgenau. Mehr von diesem Beitrag lesen