Church meets Start-ups – Ein Pastoralkolleg im Digital Hub

Digital Church in Aachen

Digital Church in Aachen
Digital Church in Aachen

Erfahrungen und Impulse vom Pastoralkolleg #DigitaleKirche, an dem 15 Pfarrerinnen und Pfarrer in der Digital Church in Aachen vergangene Woche teilnahmen. Das Kolleg beginnt mit einer Führung durch die Kirche, die zu einem Digital Hub umgebaut wurde. Start-ups, die den Hub als Co-Working-Space nutzen, Mittelständler, genauso wie Ausgründungen aus der RWTH Aachen und ein Krankenhaus und andere Einrichtungen treffen hier aufeinander. Sogar ein evangelischer Kirchenkreis ist dabei wie auch das katholische Bistum Aachen. Der Sakralraum ist zum Innovationsraum geworden.

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#DigitaleKirche erleben: Pastoralkolleg als Übungsfeld

Digital Church in Aachen
Digital Church in Aachen
Digital Church in Aachen

“Das nächste Mal machen wir es nur digital, dann kann uns kein Orkan behindern,” so eine scherzhafte Anmerkung zum Sturmtief Sabine, das die Anreise zum Pastoralkolleg “Pastorale Identität in der #digitalenKirche” in die Digital Church nach Aachen erschwert. Ganz praktisch werden wir im Kolleg ausprobieren, wie digitale Kirche funktionieren kann, welche Herausforderungen vor uns liegen und wie wir sie meistern. Das ist natürlich ein Experiment, ich bin gespannt, wie sich die Teilnehmenden darauf einlassen werden. Wie wird sich das Kolleg in Social Media abbilden? Was werden wir teilen? Was bleibt nur im Kolleg? In der Planung haben wir jedenfalls ausreichend Zeit eingeplant, um in den sozialen Netzen präsent zu sein.

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Seid nicht judgy! Social Media in der Gemeindearbeit

Snapchat

Snapchat
Snapchat

In den letzten elf Tagen hielt ich drei Vorträge zu Social Media auf Pfarrkonventen. Für  mich sind dabei die Zwischenfragen und Diskussionen besonders interessant, denn hier erhalte ich Feedback zu meinen Ideen und merke, wo wir als Kirche stehen. Hier einige Gedankensplitter. „Seid nicht judgy! Social Media in der Gemeindearbeit“ weiterlesen

Social Media im Kirchenkreis: wer schaltet was?

Kontrollstand
Kontrollstand
Kontrollstand

Ohne Social Media geht es nicht mehr. Aber wie lassen sich im Kirchenkreis die Social Media Aktivitäten organisieren? Wer nimmt was wahr? Wer soll erreicht werden? Zehn Punkte zum Check.

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Wir brauchen Chorbischöfinnen – oder Social Media gehört in die Ortsgemeinde

Zukunft der Parochie

“Die Zukunft der Parochie in Zeiten von Social Media und Digitalisierung. Entdeckungen, Chancen, neue Landkarten.” Ich habe noch für den Untertitel ergänzt: „Wir brauchen neue Chorbischöfinnen und Chorbischöfe”, nachdem ich nochmals etwas in die Kirchengeschichte und die Entwicklung der Parochie  geschaut habe.

Bisher habe ich Vorträge gehalten und Aufsätze verfasst mit Titeln wie „Jenseits der Parochie“ – aber ich weiß nicht, ob ich mit solch einem Titel zu diesem Vortrag auf der EKBO-Fachtagung “Hyperlink zur Ewigkeit” am 17. Juli 2017 eingeladen worden wäre.
Daher wollte ich die Chancen der Parochie herausstellen. Dies hat mich zum Nachdenken gebracht und ich habe einige Positionen für mich neu gefunden.

Klar ist: Das Internet hält sich nicht an parochiale Grenzen, es legt sich in gewisser Weise über territoriale Abgrenzungen. Früher habe ich deshalb eigenständige Online-Gemeinde gefordert, heute sehe ich jedoch verstärkt Chancen im Social Media Engagement von Ortsgemeinden. Vor diesem Hintergrund bin ich einen Aufsatz durchgegangen, den ich vor vier Jahren mit Matthias Jung geschrieben habe. Heute frage ich kritischer: Wollen (brauchen) wir reine Online-Gemeinden wirklich? Vor vier Jahren stand im Aufsatz noch ein Plädoyer dafür im Text. Heute sehe ich das kritischer.

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Gottesdienst: und alle twittern „Amen“

Eine Dialogpredigt zum Thema „Fake News“ und „Faith News“, die Predigthörerinnen und –hörer werden eingeladen, die Predigt abzuschließen, indem sie ihre Glaubensgeschichten mitteilen über Twitter, Facebook, Instagram oder Karteikarten. Diese Geschichten laufen auf eine Leinwand in der Kirche und im Videostream  ein. Am Ende schließen alle die Predigt mit Amen ab, in der Kirche sprechen es die Gemeindeglieder, wer online am Gottesdienst teilnimmt, twittert es.

Die Predigt wurde zwar von den beiden Pfarrern vorbereitet, aber von der Gemeinde fortgeschrieben, Twittergottesdienste leben von der Beteiligung.
Twittergottesdienst – was ist das? Ein festes Format gibt es dafür noch nicht, Twittergottesdienste sind bis jetzt immer noch etwas Experimentelles. Twitter ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Interaktionsmedium, das die Beteiligung im Gottesdienst unterstützen soll. Über Social Media werden Menschen eingebunden, die sich sonst nicht aktiv ins Gottesdienstgeschehen einbringen würden.

Im folgenden eine Nachlese zum Twittergottesdienst am 26.5. auf dem Kirchentag auf dem Weg  in der Magdeburger Wallonerkirche mit Live-Übertragung in BibelTV.

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Social-Media-Gottesdienst #unverzagt2017: Digitalisierung als Thema und Umsetzung

walls.io_unverzagt2017Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag. Angela Merkel hat für den Satz, dass Internet Neuland sei, viel Häme im Netz abbekommen. Für uns als Kirche ist die Digitalisierung in vielen Bereichen auch ein neues Land, in dem wir uns noch zurechtfinden müssen.
Zum Reformationsjubiläum feiert die Evangelische Kirche im Rheinland 95 Gottesdienste an besonderen Orten. Kirche macht sich auf in die Welt, sie zieht aus ihren Mauern aus und bewegt sich auf andere Lebensbereiche zu.
Kirche und Digitalisierung – wie geht das zusammen? An welchen Ort können wir uns aufmachen, um uns auch vom Ort inspirieren zu lassen? Ein Rechenzentrum war ein erster Gedanke, schied aber aus praktischen Gründen aus, da es Zugangskontollen gibt und ein Rechenzentrum nicht dafür ausgelegt ist, dass sich Menschen dort versammeln. Außerdem: ein Rechenzentrum ist ein Ort, wo Computer ihren Dienst verrichten, Digitalisierung wird aber von Menschen betrieben, Computer sind nur die Instrumente dafür. Also: dahin gehen, wo Menschen Digitalisierung umsetzen, zu einem IT-Dienstleister. „Social-Media-Gottesdienst #unverzagt2017: Digitalisierung als Thema und Umsetzung“ weiterlesen

Seelsorge, Social Media und Schule

Social Media Apps auf dem Handy

Letzte Woche durfte ich einen Vormittag auf einer Fortbildung für Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger zum Thema Social Media gestalten.
Zunächst Daten und Zahlen, die Online-Nutzung bei Jugendlichen steigt kontinuierlich,  ein guter Gradmesser ist die ARD/ZDF-Onlinestudie 2016: „Seelsorge, Social Media und Schule“ weiterlesen

Die Kunst des Nebenbei – Chance für Öffentlichkeitsarbeit im Dschungel ständig neuer Formate

"Haben Sie Spaß!", so heißt es in den Social Media Guidelines der drei NRW-Landeskirchen. Social Media "nebenbei" zu machen, kann nur gelingen, wenn der Twitterer, die Bloggerin, der Snapchatter oder die Facebookerin auch für ihre Einrichtungen gerne in den jeweiligen sozialen Netzwerken unterwegs sind. Wenn fachliche und Social Media-Kompetenz so zusammenkommen, ist wird die institutionelle …

Warum Social Media in der Gemeinde?

Screenshot Social Media

Screenshot Social Media
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Warum sollte sich eine Kirchengemeinde in den Sozialen Netzwerken engagieren? Diese Frage ließe sich auch rumdrehen: Welche Gründe gäbe es, dass sich eine Kirchengemeinde in sozialen Netzwerken nicht engagieren sollte? „Warum Social Media in der Gemeinde?“ weiterlesen