Taufvorbereitung über Skype

Neue Medien sind in der Gemeindearbeit angekommen. Dies zeigt auch dieser Erfahrungsbericht eines Dorfpfarrers aus Brandenburg. Räumliche Distanz lässt sich so etwas überbrücken.

uckerlandkirchenblog

Nun, taufen per skype wohl nicht, aber die Vorgespräche lassen sich per skype gut realisieren.
Uckerland liegt im Norden Brandenburgs. Die jüngsten Bewohner dieses schönen Landes sind in der dritten Generation unkirchlich aufgewachsen, nicht zuletzt eine Folge von 40 Jahren SED-Herrschaft. Der demografische Wandel ist nirgends so stark zu spüren, wie hier.
Man muss sich also was ausdenken.
Was also ist zu tun, wenn ein Partner „kirchlich“ ist, wie man hier sagt, der andere aber nicht?
Gut, wenn „der andere“ „mitmacht“, also sich einlässt auf das, was der Ehepartner wünscht.
Die Taufe des Kindes zum Beispiel.
Aber: wir müssen die Form sorgsam gemeinsam entwickeln. Und zwar so, daß sich beide Partner wohl fühlen. Texte müssen ausgewählt, besprochen werden. Lieder ebenso. Musik. Jedes Detail ist wichtig. Es ist ja keinem damit gedient, wenn er was „übergestülpt“ kriegt.
Also ist Gespräch dringend. Auch das erklärende Gespräch. Was tun wir da eigentlich, wenn…

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EKiR Social Media Round Table: „Das Evangelium in den Sozialen Netzen ‚ausschreien'“

Nicht Bücher und Buchstaben, nicht Print und auch nicht Massenmedien mit One-to-many-Kommunikation sondern lebendige Mehrweg-Kommunikation in sozialen Netzwerken dient der Verkündigung des Evangeliums am besten, daher endet das Thesenpapier von Karsten Kopjar zum ersten Social Media Round Table mit diesem Luther-Zitat:

„E.[vangelium] aber heyßet nichts anderes, denn ein predig und geschrey von der genad und
barmhertzigkeitt Gottis, durch den herren Christum mit seynem todt verdienet und erworben.
Und ist eygentlich nicht das, das ynn büchern stehet und ynn buchstaben verfasset wirtt,
sondern mehr eyn mundliche predig und lebendig wortt und ein stym, die da ynn die gantz
welt erschallet und offentlich wirt außgeschryen, das mans uberal höret.“

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Braucht die Kirche Superpromoters?

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Social Media Marketing und Location Based Advertising liegen voll im Trend auf der dmexco12, der führenden Messe für Digitales Marketing. Natürlich lassen sich diese Trends nicht eins zu eins auf die Kirche übertragen, aber aktuelle Marketing-Trends können helfen, kirchliche Strategien für Öffentlichkeitsarbeit zu überdenken. Mehr von diesem Beitrag lesen

„Das ist mein Leib“ – und dann war der Ton weg

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Während des Gottesdienstes feiert die Gemeinde auch das Abendmahl, dies wird ins Internet gestreamt, über eine Webinar-Software können Internetuser dem Gottesdienst folgen.Geplant hat diesen Gottesdienst Ralf Friedrich, der Prädikant ruft die Internet-User auf,  sich „ein Stück Brot oder eine Oblate sowie einen Schluck Traubensaft oder Wein für die Abendmahlsfeier“ bereit zu legen. Mehr von diesem Beitrag lesen