Seelsorge in Facebook – eine Problemanzeige

Diese Diskussion zu Seelsorge in Facebook ergab sich am Rande der Sitzung Web 2.0 vorgestern in Stuttgart, zu der ich als Gast freundlicherweise eingeladen war. Ich bin durch die Position von Tobias Schneider ins Nachdenken gekommen, Ich danke ihm, dass er seine Argument aufgeschrieben hat. Ich halte diese Diskussion für wichtig, auch wenn, oder gerade weil ich anderer Meinung bin. Zunächst aber die Position von Tobias Schneider, bevor ich darauf antworte. „Seelsorge in Facebook – eine Problemanzeige“ weiterlesen

Facebook-Titelbilder: Ein echter Prädikant

Was soll, was kann  ein Facebook-Titelbild einer kirchlichen Website (konkret: https://www.facebook.com/ekir.de) zeigen? Was geht? Was nicht? Zum einen macht Facebook selbst Vorgaben. Das betrifft sowohl die inhaltliche Gestaltung, aber auch das Format. Bestimmte Motive gehen wegen des Querformates einfach nicht.
Viel schwieriger war jedoch die inhaltliche Abstimmung im Team, was wir auf unserem Titelfoto haben wollen. „Facebook-Titelbilder: Ein echter Prädikant“ weiterlesen

Facebook-Strategie in Pecha Kucha Light Format

Eine Einladung zu einem Vortrag über unsere Facebook-Strategie in zehn Minuten und mit zehn Folien habe ich erhalten. Pecha Kucha Light hieß es in der Email. Wirres Geplauder oder Stimmengewirr bedeutet Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha, jap. ペチャクチャ)  auf Deutsch. Als Theologe komme ich mit der Zahl zehn gut zurecht, allerdings will ich kein wirres Geplauder vorbringen.  Zehn Gebote hat Moses veröffentlicht, das ist etwas ganz anderes, aber  zehn Überlegungen, wie man Facebook als Institution strategisch angehen kann, habe ich schon. Diese stelle ich hier gerne zur Diskussion. „Facebook-Strategie in Pecha Kucha Light Format“ weiterlesen

Dein erster Freund: der early bird

English: Tweeting bird, derived from the initi...
(Photo credit: Wikipedia)

Wer war dein erster Freund? Wer war Deine erste Freundin? Erinnerungen verbinden sich mit ihr oder mit ihm. Jeder kann sich erinnern, wer er oder sie war. Das gilt auch für den  Schulfreund oder die Kindergartenfreundin oder die erste “beste” Freundin. Im realen Leben, in der Kohlenstoffwelt, können wir uns an die ersten Freunde erinnern, die wir hatten.
Wer war Deine erster Facebook-Freund? „Dein erster Freund: der early bird“ weiterlesen

Kultur- und Organisationswandel durch Facebook?

Screenshot Telekom Hilft auf Facebook
Screenshot Telekom Hilft auf Facebook

Kommunikation gelingt nicht auf einmal deshalb, weil plötzlich eine entsprechende neue Technik da wäre, sondern sie gelingt, weil eine Technik abbilden kann, was als Kommunikationsform und – mittel benötigt wird. Wenn der Vorstand beschließt, eine Facebook-Page muss her, bedeutet dies noch lange nicht, dass ein Unternehmen fortan erfolgreich über soziale Netzwerke kommunizieren kann. „Kultur- und Organisationswandel durch Facebook?“ weiterlesen

Und raus bist du doch nicht – dank Friendica

Friendica
Friendica

Knapp 3,7 Millionen Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren sind nach neuesten Zahlen Facebooknutzer  in Deutschland. Das sind viele, aber doch nicht alle. Wer Facebook nicht nutzt, wird schnell zum Außenseiter in seiner Gruppe. Dies gilt in der Schule, aber natürlich auch für die Konfirmandenarbeit. Andererseits: wer schnell Konfirmandinnen und Konfirmanden erreichen muss, kommt an Facebook nicht herum. „Und raus bist du doch nicht – dank Friendica“ weiterlesen

Social Media für evangelische Kirchen? Geht das?

Ja, das geht. Oder ginge zumindest.
Grob gesagt vor allem deshalb, weil der Glaube, der seine Form in der Kirche findet, reden will. Und, immer noch grob gesagt, weil ein weltzugewandter Protestantismus (also seine Volkskirchenvariante) überall Gesprächsangebote machen will, wird und muss, wo Menschen zusammen kommen.
Etwas weniger grob, in etwas länger, hat Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach seine Gedanken zu den Bausteinen und Beispielen, die er sich für eine Social-Media-Strategie der Kirche und ihrer Schwesterkirchen in diesem Land vorstellen kann, aufgeschrieben und in die Diskussion gegeben. „Social Media für evangelische Kirchen? Geht das?“ weiterlesen

Facebook-Likes: Sind 1000 genug?

8.6 Likes
8,6 Millionen mögen die Bibel

Social-Media-Strategien für die Kirche bestimmen die Diskussion bei der Tagung für Öffentlichkeitsarbeit mit dem Titel “Glaube Twitter Hoffung”.
Soziale Netzwerke liefern Zahlen über die Nutzung. Wer neu auf eine Facebook-Fanpage kommt, sieht sofort, wie vielen Menschen diese gefällt, oder im Facebook-Jargon, wie viele „Likes“ sie hat. Die Zahlen für kirchliche Facebook-Seiten sind jedoch ernüchternd. „Facebook-Likes: Sind 1000 genug?“ weiterlesen

„Gefällt mir… nicht“

Facebook
Facebook

Integration von Facebook-Elementen in eigene Seiten

Immer wieder gerät das soziale Netzwerk Facebook ob seines mitunter recht eigenen Verständnisses von Datenschutz in die Schlagzeilen. Eines der jüngeren Beispiele sind die „Gefällt mir“-Buttons, welche den geneigten Websurfer in immer größerer Anzahl mit hochgerecktem Daumen zum Klicken einladen. Viele Webseitenbetreiber versprechen sich damit eine gesteigerte Reichweite und zusätzlichen Nutzen für ihre Besucher. Die finden den Service praktisch und machen sich über dessen Folgen oftmals wenig bis gar keine Gedanken. „„Gefällt mir… nicht““ weiterlesen

„Der heilige Geist weht heute auch im Internet“ – auf Facebook hat er sachte geweht

Facebook-Gottesdienst
Facebook-Gottesdienst

Ein Facebook-Gottesdienst – da sieht Kirche modern aus und erhält gute Schlagzeilen in der Presse:  dpa legt vor,  evangelisch.de druckt es ab. Am Palmsonntag gab es den ersten (deutschsprachigen) Facebook-Gottesdienst. Katholische Fernseharbeit, katholisch.de und domradio.de übertrugen aus dem Maternus-Haus in Köln eine Andacht. Der Stream wurde auf Facebook eingebunden, Facebook-User eingeladen, Fürbitten und Kommentare zu posten. „„Der heilige Geist weht heute auch im Internet“ – auf Facebook hat er sachte geweht“ weiterlesen