Reblogged und interkulturell: Gottesdienste mit Flüchtlingen

Interkulturelle Öffnung in der EKiR: http://interkulturell.ekir.de
Interkulturelle Öffnung in der EKiR: http://interkulturell.ekir.de
Interkulturelle Öffnung in der EKiR: http://interkulturell.ekir.de

Interkulturelle Öffnung heißt das Fachwort dafür, wenn Gemeinden und Kirche sich für Menschen aus anderen Kulturen öffnen. Spannend für alle Beteiligten, wenn sich Gemeinden konkret darauf einlassen, Menschen anderer Herkunft einbeziehen. Zum landeskirchlichen Prozess in der EKiR gibt es das Blog interkulturell.ekir.de, praktische Tipps für Gottesdienste mit Flüchtlingen hat Christoph Breit gesammelt und in einem Blogpost veröffentliche, den ich gerne reblogge. „Reblogged und interkulturell: Gottesdienste mit Flüchtlingen“ weiterlesen

„Der Herr sei mit Euch“ — oder: „mit Ihnen“?

Du oder Sie: Im Gottesdienst oder in Gesangbuchliedern?

Wenn ein Gottesdienst mit den Worten beginnt: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, dann bedeutet das einen Übertritt, oder genauer gesagt eine Grenzüberschreitung. Dieser Ruf proklamiert für die Gemeinde den „Herrschaftswechsel“ – so Ernst Käsemann –  weg von Bindungen, die das Zusammenleben in arm und reich oder nah und fern aufspalten und zerreißen.

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Etwas mehr Aufmerksamkeit

Seit letztem Sonntag geht es mir nach. Anmeldegottesdienst für die Katechumenen, wir waren per Brief dazu eingeladen worden. Im Brief auch der Hinweis, diese Einladung weiterzugeben, wenn man andere Kinder im Katechumenenalter kenne, die diese Einladung vielleicht nicht erhalten hätten.
 
Das habe ich getan, aber die Eltern des Nachbarskindes hatten schon Probleme beim Ausfüllen des Formulars. Die Kategorie, katholisch getauft, aber kein Mitglied der katholischen Kirche mehr, stattdessen aber Teilnahme am evangelischen Religionsunterricht, war nicht vorgesehen. Ich las den Brief erneut. Eingeladen wurden evangelisch getaufte Kinder oder ungetaufte Kinder evangelischer Eltern und der Hinweis, die Einladung weiterzugeben bezog sich darauf, dass das Gemeinderegister eventuell nicht alle dieser Kinder enthalte.
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Sind Internetstreams von Gottesdiensten Rundfunk?

Die Bundeskanzlerin will über ein Google-Hangout am 19. April mit Bürgerinnen und Bürgern chatten und entfacht damit eine Debatte, ob dies dem Gesetz nach Rundfunk ist.
Wodurch wird ein Chat, ein Podcast, ein Videostream zum Rundfunk? „Sind Internetstreams von Gottesdiensten Rundfunk?“ weiterlesen

~o~ heißt: „Friede sei mit dir“ – Gottesdienste im Internet

Die Twitterwall beim Twittergottesdienst zum Relicamp 2012 in Frankfurt (Foto: Hanno Terbuyken/evangelisch.de)
Die Twitterwall beim Twittergottesdienst zum Relicamp 2012 in Frankfurt (Foto: Hanno Terbuyken/evangelisch.de)

Facebook-Gottesdienst, Twittagsgebet, Chatandacht oder Online-Abendmahl – alleine diese Worte zeigen schon, was es im Netz alles gibt. Allerdings, was technisch geht, muss theologisch noch lange nicht gut sein.

Das Web 2.0 hat die Trennung zwischen Produzenten und Konsumenten aufgehoben, wir alle sind „Prosumer“ geworden, d.h. wir produzieren und konsumieren Inhalte. Auf Gottesdienste übertragen heißt dies, die Trennung zwischen der Liturgin bzw. dem Liturgen (dem „Produzenten“ bzw. der Produzentin eines Gottesdienstes) und der Gemeinde (den „Konsumenten“ eines Gottesdienstes) ist aufgehoben. Diese Möglichkeiten des Web 2.0 werden allerdings nicht immer genutzt, man findet daher auch im Internet Gottesdienst 1.0, d.h. traditionelle Gottesdienst-Formen aus der Kohlenstoffwelt, die eins zu eins ins Internet transponiert werden, ohne die durch das Web 2.0 gegebenen Kommunikationsformen zu nutzen. Andererseits gibt es in den Weiten der Online-Welten auch immer jemand, der oder die Experimentelles einfach umsetzt und neue Online-Techniken nutzt, ohne sich für diese Gottesdienstform die kirchenamtliche Erlaubnis einzuholen.

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"Das ist mein Leib" – und dann war der Ton weg

Im Vorfeld wurde über das angekündigte Internet-Abendmahl viel diskutiert, daher wollte ich online erleben, wie es umgesetzt würde. Kurz vor acht Uhr meldete ich mich an. Die Webinar-Plattform bot ein Facebook-Login an, das ich zunächst nutzen wollte. „"Das ist mein Leib" – und dann war der Ton weg“ weiterlesen

Abendmahl online? Wollen wir das?

Experiment Internet-Abendmahl (Screenshot evangelisch.de)
Experiment Internet-Abendmahl (Screenshot evangelisch.de)
Experiment Internet-Abendmahl (Screenshot evangelisch.de)


“Abendmahl im Internet: Ein Experiment” ist der Abendaufmacher heute (6.9.2012) von evangelisch.de. Am kommenden Freitag – so die Ankündigung – wird in der evangelischen Kirchengemeinde Eppertshausen unter dem Titel “Chillen mit Gott” ein alternativer Gottesdienst gehalten.
Während des Gottesdienstes feiert die Gemeinde auch ein Online-Abendmahl. Dies wird ins Internet gestreamt, über eine Webinar-Software können Internetuser dem Gottesdienst folgen. Geplant hat diesen Gottesdienst Ralf Friedrich, der Prädikant ruft die Internet-User auf,  sich “ein Stück Brot oder eine Oblate sowie einen Schluck Traubensaft oder Wein für die Abendmahlsfeier” bereit zu legen.

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„Der heilige Geist weht heute auch im Internet“ – auf Facebook hat er sachte geweht

Facebook-Gottesdienst
Facebook-Gottesdienst

Ein Facebook-Gottesdienst – da sieht Kirche modern aus und erhält gute Schlagzeilen in der Presse:  dpa legt vor,  evangelisch.de druckt es ab. Am Palmsonntag gab es den ersten (deutschsprachigen) Facebook-Gottesdienst. Katholische Fernseharbeit, katholisch.de und domradio.de übertrugen aus dem Maternus-Haus in Köln eine Andacht. Der Stream wurde auf Facebook eingebunden, Facebook-User eingeladen, Fürbitten und Kommentare zu posten. „„Der heilige Geist weht heute auch im Internet“ – auf Facebook hat er sachte geweht“ weiterlesen