Erfolg bei der Suche nach Gottesdiensten: Weihnachten war bereits im Herbst

Übersicht Google-Suchen: Direct / Discovery / Branded Search Dez. 2018 - Dez. 2019

Zu Weihnachten gehen die Suchanfragen nach Gottesdiensten und Kirchen deutlich nach oben und flachen dann wieder ab. Im Rahmen des Pilotprojektes „Google, Alexa, Siri, wo ist Gottesdienst in meiner Nähe?“ der Evangelischen Kirche im Rheinland wurden die Daten von Kirchen in verschiedenen Verzeichnisdiensten so stark verbessert wurden, dass in diesem Jahr schon im Herbst die Werte erreicht werden, die es im Vorjahr erst zu Weihnachten gab.

Erfolg bei der Suche nach Gottesdiensten: Weihnachten war bereits im Herbst
Aufrufe von Wegbeschreibungen, Anrufe und Klicks auf die Websites.
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Newfoundland revisited: Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft durch Digitalisierung und Social Media

Präsentation zu #Neuland
Präsentation zu #Neuland

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, seit sich die EKD-Synode mit der „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ als Schwerpunktthema beschäftigte. „Newfoundland revisited: Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft durch Digitalisierung und Social Media“ weiterlesen

Kommunikative Kirche

Tagcloud
Tagcloud

Nächste Woche bin ich nach Warschau zu einem Medien-Workshop der evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in Polen eingeladen.  Zur Vorbereitung einige Gedanken als Blogpost. Mich ehrt die Einladung, fertige Antworten habe ich nicht, aufgrund meiner Erfahrungen kann ich viele Fragen stellen, mit denen ich mich beschäftige, – und manchmal hat man als Außenstehender die Freiheit, etwas zu hinterfragen, was gesetzt scheint, aber vielleicht doch zu ändern wäre. „Kommunikative Kirche“ weiterlesen

Antworten auf die Relevanzkrise: Renaissance amerikanischer Mainline-Kirchen?

Über Pfingsten habe ich für evangelisch.de den Artikel “Weichspülen ist keine Antwort auf die Relevanzkrise” geschrieben, den ich weiter unten auch hier im Blog wiedergebe. Ein Blick in die USA kann nur subjektiv sein und auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit beanspruchen. Es sind immer nur Einzelaufnahmen, Puzzlestücke, die mehr oder weniger zusammenfassen. Rachel Held Evans Meinungsartikel (“opinion”) in der Washington Post “Want millennials back in the pews?” greift Aspekte aus Ihrem Buch “Searching for Sunday: Loving, Leaving, and Finding the Church” auf. „Antworten auf die Relevanzkrise: Renaissance amerikanischer Mainline-Kirchen?“ weiterlesen

@PastorInnen: Geht zu Facebook!

“Kann es eine missionarische Volkskirche ohne Facebook geben?” lautete die Frage auf dem 4. Medientag der Landeskirche Hannovers zu Kirche und Social Media. Nein, wenn Kirche in sozialen Netzen kommunizieren will, muss sie  auch Facebook nutzen – und ohne Kommunikation kann man nicht missionarisch sein.
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Kultur- und Organisationswandel durch Facebook?

Screenshot Telekom Hilft auf Facebook
Screenshot Telekom Hilft auf Facebook

Kommunikation gelingt nicht auf einmal deshalb, weil plötzlich eine entsprechende neue Technik da wäre, sondern sie gelingt, weil eine Technik abbilden kann, was als Kommunikationsform und – mittel benötigt wird. Wenn der Vorstand beschließt, eine Facebook-Page muss her, bedeutet dies noch lange nicht, dass ein Unternehmen fortan erfolgreich über soziale Netzwerke kommunizieren kann. „Kultur- und Organisationswandel durch Facebook?“ weiterlesen

Digitaler Marktplatz ohne Kirche?

Zurzeit ist die re:publica ein Mikrokosmos im Zentrum Berlins, vom 2. bis 4.Mai treffen sich Social Media-Experten und Internet-Interessierte zu Sessions, Präsentationen und Diskussionen. Gemeinsam überlegen sie, wie das Internet unsere Gesellschaft verändert, und probieren selbst neue Technologien aus. Die re:publica ist irgendwie selbst das digitale Dorf, über das hier gerade diskutiert wird. Die große Frage ist, nach welchen Regeln leben wir im digitalen Dorf zusammen. „Digitaler Marktplatz ohne Kirche?“ weiterlesen

Social Media für evangelische Kirchen? Geht das?

Ja, das geht. Oder ginge zumindest.
Grob gesagt vor allem deshalb, weil der Glaube, der seine Form in der Kirche findet, reden will. Und, immer noch grob gesagt, weil ein weltzugewandter Protestantismus (also seine Volkskirchenvariante) überall Gesprächsangebote machen will, wird und muss, wo Menschen zusammen kommen.
Etwas weniger grob, in etwas länger, hat Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach seine Gedanken zu den Bausteinen und Beispielen, die er sich für eine Social-Media-Strategie der Kirche und ihrer Schwesterkirchen in diesem Land vorstellen kann, aufgeschrieben und in die Diskussion gegeben. „Social Media für evangelische Kirchen? Geht das?“ weiterlesen

"Wir, die Netz-Kinder" – Kommentar aus der "Eltern"-Generation

Matthias Jung
Matthias Jung

Kirchen bestehen aus Stein und nicht aus Bytes, ohne die direkte Begegnung face-to-face geht es nun mal nicht. So wird oft innerhalb der Kirche argumentiert. »Wir brauchen keine Denkmäler«, schreibt dagegen  Piotr Czerski in einem Essay. Man darf die Kirchen aus Stein gegen die Bytes sozialer Netzwerke nicht ausspielen, meint Matthias Jung in diesem Gastbeitrag auf Theonet.de. „"Wir, die Netz-Kinder" – Kommentar aus der "Eltern"-Generation“ weiterlesen

Fair-gehandelte Bananen und Freie Software: Ein Imperativ für Christen

Bananenstaude
Bananenstaude
Bananenstaude

Eine Banane ist eine Banane: Wir wissen als Christen mit ethisch geschärftem Blick, dass diese Aussage so nicht unbedingt wahr, sondern eigentlich problematisch ist. Denn es gibt solche Bananen, die für multinationale Konzerne produziert werden, deren Arbeiter unter ruinösen Arbeitsbedingungen und schlechten Löhnen leiden, deren Anbau begleitet ist von Landraub, Zwangsrodung, massivem Pestizideinsatz und Verödung durch Grundwasserabsenkung. Das sind die „schlechten“ Bananen.

Dann gibt es jene Bananen, von deren Anbau die Arbeiter in den Plantagen durch gerechte Löhne, faire Arbeitszeiten und nachhaltige Entwicklung profitieren, bei deren Anbau auch ökologische, gesundheitliche und soziologische Aspekte berücksichtigt werden. Das sind die „guten“, die „fairen“ Bananen. Als Christen wissen wir, welche Bananen wir eigentlich kaufen müssen, denn uns als Christen ist die Solidarität mit den Armen und die Liebe zur Schöpfung quasi ins Stammbuch geschrieben.

Die Banane ist nur ein Beispiel: von vielen Produkten, etwa Kaffee oder Kakao, Zucker und Lachs, aber auch von Rohstoffen wie Diamanten oder „seltenen Erden“ wollen wir wissen, ob sie „fair“ produziert, an- oder abgebaut werden. Auch hier schlägt unser Gewissen, denn uns leitet unser Blick auf die Welt als Christen.

Weniger geschärft ist hingegen unser Blick, wenn es darum geht, welche Software wir in den Kirchen und als Christen verwenden. Gelten hier für uns Christen plötzlich andere ethische Kriterien als bei Bananen oder Kaffee? Oder ist einfach unser Blick noch etwas getrübt?

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