The Second Machine Age

Ralpe:

Die ungeheuere Flut an Daten verändert unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft. Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee vom MIT stellen mit dem Buch “The Second Machine Age” ihre Prognosen vor.

Anbei eine Rezension von Matthias Jung, in der Washington Post findet sich dieser Book Review von Sven Pearlstein, außerdem gibt es eine eigene Website zum Buch.

Ursprünglich veröffentlicht auf neubegehren entfacht das feuer:

Waze ist ein digitaler Dienst, der es Autofahrer/-innen ermöglicht, schneller ans Ziel zu kommen. Er verbindet Kartenmaterial, GPS-Ortung, Rückmeldungen aus aktuellen Verkehrsdaten und die sozialen Daten, die Nutzer freiwillig zur Verfügung stellen in einer App und hilft bei der Umfahrung von Staus und anderen Verkehrsstörungen. Für Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee, die beiden Autoren des Buches The Second Machine Age ist Waze ein Beispiel für die ungeahnten Möglichkeiten, die sich durch die fortschreitende Digitalisierung unserer Welt und der Wirtschaft eröffnen. (87f.) Diesen Wandel empfinden die Autoren als „durch und durch positiv“, weil er geeignet ist Wohlstand zu vermehren. (19)

Die Digitalisierung ist für die Autoren eine Basistechnologie wie seinerzeit die Dampfmaschine oder Elektrizität. (93ff.) Eine Basistechnologie stellt eine Entwicklung im Verlauf der Menschheitsgeschichte dar, die sich nicht auf einen Punkt oder ein Segment von Wirtschaft bezieht, sondern geeignet ist, alle Bereiche zu durchdringen und zu verändern.

Mit der Digitalisierung stehen…

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#Btx: Erfahrungen mit einem neuen Kommunikationsmedium

Artikel zu Bildschirmtext im WEG

Artikel zu Bildschirmtext im WEG

Diesen Artikel zu Btx – wer vergessen hat, was das war, kann hier seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen – erhielt ich vom Direktor unseres Archivs, der ihn in einem Nachlass gefunden hatte. Mehr von diesem Beitrag lesen

Störe meine Kreise nicht! Wie sich eigene Vorurteile zu #Ferguson bestätigen

Ralpe:

Social Media verbindet nicht immer Menschen miteinander, man kann auch vernetzt unter sich bleiben. Dies zeigen einmal mehr die Ereignisse in #Ferguson. Emma Pierson hat dies für Twitter herausgearbeitet.

Mir stellt sich die Frage, wie gelingt es, Menschen in einen konstruktiven Dialog miteinander zu bringen, anstatt dass Gruppen jeweils schlecht über die andere Gruppe reden und sich in ihren eigenen Vorurteilen bestätigen.

Ursprünglich veröffentlicht auf Quartz:

After prosecutor Robert McCulloch announced the Ferguson grand jury’s decision not to indict Officer Darren Wilson for the shooting of Michael Brown, a night of clashes between police and protesters produced burning police cars, blocked highways, and automatic gunfire. Amid all the unrest, is it possible to get a clear look at some of the racial and political tensions that underlie the Ferguson conflict?

I studied this question using a platform which has has played a major role throughout events in Ferguson: Twitter. Twitter has been used to disseminate live (and sometimes inaccurate) information about Ferguson, organize protests, and even to cyberattack the KKK. In the days before the no-indictment decision, I collected a sample of more than 200,000 tweets related to Ferguson, and they painted a stark picture of how divided people were.

In the image at the top, each point is one of the most talkative…

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Quo vadis, Facebook? (Update)

Facebook Groups App

Facebook Groups App

Wohin entwickelt sich Facebook? Diese Woche habe ich wieder eine Facebook-Fortbildung in einem Kirchenkreis. Eine der Fragen in solchen Fortbildungen: Wohin entwickelt sich  Facebook?

Es geht dabei nicht um Prophetie, sondern darum, Trends wahrzunehmen und einzuordnen. Im Mai stellte sich mir die Frage, inwieweit Facebook noch ein soziales Netzwerk ist oder vielmehr als Kanal fungiert – und je nach Nutzungsszenario als Customer Service Channel, als Brand Media Channel, als Sales Channel, als CRM Channel.

Eins ist aber Facebook mit Sicherheit nicht: ein Kanal für Gratis-Reichweite. Wofür nutzen wir dann Facebook in Kirche und Diakonie? Für welche Szenarien kann man auf Facebook setzen? Mehr von diesem Beitrag lesen

EKD-Synode: Welche Schritte werden folgen?

EKD-Synode 2014 in Dresden

EKD-Synode 2014 in Dresden

Mit einer Woche Abstand lese ich nun den Kundgebungstext der EKD-Synode wieder. Beim ersten Lesen direkt nach Veröffentlichung war mir der Indikativ im Gedächtnis geblieben. Auf der Synode hörte ich von jemand in der Diskussion: Wir müssen müssen müssen müssen müssen. Das Thema Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft zeigte deutlich, wieviel Kirche noch aufholen muss. Da kommt man leicht in einen Aktionismus, was alles zu tun wäre. Also Kirche muss muss muss. Die Kundgebung geht rein sprachlich einen anderen Weg, sie setzt auf den Indikativ. Das ist stilistisch schöner, die Frage ist, was der Indikativ bewirkt, z.B (Punkt 5): Mehr von diesem Beitrag lesen

EKD-Synode: Was ist Kirche?

Was ist Kirche im Kern?

Was ist Kirche im Kern?

Eine Kundgebung richtet sich nach außen und nach innen, so EKD-Synodenvizepräses Klaus Eberl auf der Pressekonferenz zum Schwerpunktthema der Synode.
Nach drei Impulsreferaten im Plenum teilten sich die Synodalen in Arbeitsgruppen auf, um den Kundgebungsentwurf zu beraten.
Ich durfte in Forum 4 zum Thema zum „In der digitalen Gesellschaft verändert sich Kirche“ mitarbeiten.
Die Diskussion erlebte ich als notwendig und spannend, es ging letztlich darum, wie wir Kirche verstehen. In diesem Forum ging es daher um die Selbstvergewisserung, was Kirche ist. Hier zeigte sich dann im Diskussionsverlauf die gesamte Spannbreite theologischer Posititonen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Habt Ihr zur EKD-Synode eine gedruckte Bibel mitgenommen?

2014-11-10_13-48-48Morgen befasst sich die EKD-Synode in Dresden mit dem Schwerpunktthema “Kommunikations des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft”. Wegen des Bahnstreiks habe ich vom Zug auf den Flieger umgebucht und warte nun, dass das Boarding des verspäteten Fluges endlich beginnt. Das gibt mir Gelegenheit sicherzustellen, dass ich nichts vergessen habe. Meine in Leder gebundene Senfkornbibel ist zu Hause geblieben. Normalerweise nehme ich sie auf Reisen mit, aber diesmal hat sie den Platz in der Reisetasche nicht gefunden. Dafür habe ich ein Dienst-Notebook, ein privates Tablet und drei Smartphones mit. Ohne Bibel reise ich trotzdem nicht. Auf dem Tablet und auf zwei der drei Smartphones sind Bibelapps. Auf Griechisch, Hebräisch, Latein sowie auf Deutsch, Englisch und Spanisch habe ich den biblischen Text  digital bei mir auf den mobilen Endgeräten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Darf ich als Christ Google Now nutzen?

Klassischer Wecker

Klassischer Wecker

Mich weckt das Handy mit einem smarten Alarm, Minuten vor der eigentlichen Weckzeiten beginnt das Handy leise Musik zu summen, bis es zur festgesetzten dann mit einem lauten Alarm sicherstellt, dass ich tatsächlich aufstehe. Der Blick auf den Startbildschirm zeigt mir an, das es auf dem Weg zur Arbeit sich bereits Staus gebildet haben und ich zehn Minuten länger brauchen werde als normal. Also etwas schneller frühstücken. Heute entscheide ich mich fürs Tablet, auf dem ich das nach meinen Interessen zusammengestellte und personalisierte Online-Magazin lese. Dank Abgleich über die Cloud kann ich bei Leerzeiten im Laufe des Tages auf dem Smartphone weiterlesen. Rasch ins Auto. Welche Autobahn soll ich nehmen? Das Navi im Handy zeigt mir fast in Echtzeit den Stau an, so dass ich mich für die optimale Route entscheiden kann. Ich will ungestört arbeiten und schalte das Profil ein, dass unliebsame Anrufer abweist, mich aber benachrichtigt, wenn Mails von wichtigen Absendern eintreffen. Auf der Fahrt zu einem Meeting höre ich Musik, die mir meine Online-Kontakte empfohlen haben. Ich parke das Auto in einer unbekannten Straße. Ich muss mir aber den genauen Standort nicht merken, mein Handy tut automatisch es für mich. Nachdem Meeting navigiert mich mein Handy zurück zum Parkplatz. Um Zeit zu sparen, fahre ich direkt los und sage dem Handy, bring mich nach Hause. Angekommen steige ich aus und sehe, wie viele Schritte ich heute schon gegangen bin und welche Aktivitäten ich noch machen muss, um das angestrebte Fitnessziel zu erreichen. Nach dem Sport noch ein Video online ansehen, dabei verlasse ich mich auf die Empfehlung des Video-Dienstes. Erschöpft rufe ich nach dem Film dem Handy noch zu, weck mich morgen um halb sieben, und falle in den Schlaf. Mehr von diesem Beitrag lesen

Digitalisierung und Internet: Tool oder neue Kultur?

Digitaliserung in der Kirche

Digitaliserung in der Kirche

Die diesjährige EKD-Synode hat sich als Schwerpunkthema „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ gewählt. Diese Formulierung ist bereits eine Fokussierung auf das Kommunikationshandeln der Kirche, Digitalisierung umfasst natürlich mehr.

Für die Behandlung des Themas geht es um eine grundsätzliche Frage:
Ist das Internet ein Instrument, ein Werkzeug oder ein Tool, das sich auch gut für die Kommunikation des Evangeliums nutzen lässt oder geht es um einen fundamentalen Veränderungsprozess in unserer Gesellschaft, um die Entstehung einer neuen digitalen Kultur, in der wir uns als Kirche zurecht finden müssen.

Internet und Digitalisierung sind natürlich zu differenzieren, aber der Umgang mit dem Internet zeigt sehr deutlich, wie man Digitalisierung versteht. Mehr von diesem Beitrag lesen

Five Reasons I celebrate Halloween

Ralpe:

Fünf Gründe, warum ich Halloween feiere.
Nachdem keine Kinder mehr an unsere Tür klopfen und die Halloween-Party sich dem Ende zuneigt, lese ich die Begründung vom Fat Pastor, einem bloggenden methodistischen Pfarrer aus den USA, warum er es gut findet, Halloween zu feiern.

Ursprünglich veröffentlicht auf The Fat Pastor:

trick or treat jesus

Jesus doesn’t want pencils or Smarties either.

1. It is fun. Candy. Decorations. Costumes.  What’s not to love?   Why do we search for eggs on Easter?  Why do we watch fireworks on the Fourth of July?  Why do we hang stockings on Christmas?  It’s fun.  It is a day to celebrate with friends, family, and neighbors.  Kids love to play pretend.  They love to dress up as superheroes, cartoon characters, magical creatures, and yes – even monsters.  Today I picked up my daughter from school, and you know what I saw?  Elsas.  So many Elsas.  And storm troopers, clowns, ninjas, jesters, Harry Potters, minecraft guys, princesses, and batmen.  More than this though, I saw smiles.  I saw kids running and playing and laughing.  I saw Dads holding little hands, asking “did you have fun?” and an exuberant, “Yes” in response.  I saw teachers giving hugs and kids sharing…

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