Gebet während einer Pandemie (aus dem Amerikanischen ins Deutsche übertragen)

Gebet während einer Pandemie
Gebet während einer Pandemie
Gebet während einer Pandemie

Gebet während einer Pandemie

Mögen die, deren Alltag nun Einschränkungen unterliegt,
sich an die erinnern, deren Leben bedroht ist.

Mögen die, die zu keiner Risikogruppe gehören,
sich an die erinnern, die am stärksten verwundbar sind.

Mögen die, die den Vorteil von Heimarbeit haben,
sich an die erinnern, die sich Kranksein nicht leisten können und zur Arbeit müssen, um ihre Miete zu bezahlen.

Mögen die, die eine flexible Kinderbetreuung haben, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind,
sich an die erinnern, die diese Möglichkeit nicht haben.

Mögen die, die Reisen absagen müssen,
sich an die erinnern, die keinen sicheren Zufluchtsort haben,

Mögen die, die etwas zurückgelegtes Geld in den Turbulenzen des Börsenmarktes verlieren,
sich an die erinneren, die gar keine Rücklagen haben.

Mögen die, die zu Hause in Quarantäne bleiben müssen,
sich an die erinnern, die kein Zuhause haben.

Während Furcht sich unseres Landes bemächtigt,
lass uns auf Liebe setzen.
Wenn wir uns körperlich nicht in den Arm nehmen können,
lass uns andere Wege finden, wie wir an unsere Nächsten weitergeben, dass Gott uns umarmt.
Amen.


Dieses Gebet von Cameron Wiggins Bellm wurde in der Facebook-Gruppe Holy Pandemic! Encouragement & Memes von Heidi Campbell‎ veröffentlicht und von mir ins Deutsche übersetzt / übertragen. Gerne verbreiten.

Gottesdienst per WhatsApp: Ja, es geht in Zeiten des Coronavirus (Update)

WhatsApp-Gottesdienst in spanischsprachiger Gemeinde in Duisburg
WhatsApp-Gottesdienst in spanischsprachiger Gemeinde in Duisburg
WhatsApp-Gottesdienst in spanischsprachiger Gemeinde in Duisburg

(Hinweis: Am Ende des Artikels ein Update, wie der Gottesdienst verlief)

Die Verbreitung des Coronavirus führt zu Absagen von Gottesdiensten. Wenn Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen vor Ort nicht mehr stattfinden, liegt es nahe, das Gemeindeleben anders zu organisieren. Gerade in der Krise muss Kirche nah bei Menschen sein. Dabei muss man auf Mittel zurückgreifen, die in der Gemeinde in Gebrauch sind. Dazu zählt auch WhatsApp. Kann man über WhatsApp Gottesdienst feiern? Ja, natürlich geht es. Datenschutzrechtlich ist es selbstverständlich bedenklich. Aber was ist die Alternative? Lieber kein Gottesdienst? Es ist eine Ermessensentscheidung zwischen Datenschutz und Infektionsschutz.

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Seelsorge als Videokonferenz? Wir müssen es endlich ausprobieren (nicht nur wegen Corona)

Webcam (Asim18 / CC BY-SA)
Webcam (Asim18 / CC BY-SA)
Webcam (Asim18 / CC BY-SA)

Seelsorgegespräche über Internet sind eigentlich nichts Neues. Bereits 1999 führte Matthias Jung, Pfarrer am Niederrhein, die Taufvorbereitung per E-Mail durch. Die erwachsene Taufinteressierte aus Ostdeutschland war über das Internet auf ihn aufmerksam geworden und hatte Kontakt geknüpft. Die Taufgespräche führte Matthias Jung über E-Mail, die Taufe fand dann in der Gemeinde des Pfarrers statt. Damals war es noch etwas Ungewöhnliches, die Presse berichtete über diese “Cybertaufe“.

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Church meets Start-ups – Ein Pastoralkolleg im Digital Hub

Digital Church in Aachen

Digital Church in Aachen
Digital Church in Aachen

Erfahrungen und Impulse vom Pastoralkolleg #DigitaleKirche, an dem 15 Pfarrerinnen und Pfarrer in der Digital Church in Aachen vergangene Woche teilnahmen. Das Kolleg beginnt mit einer Führung durch die Kirche, die zu einem Digital Hub umgebaut wurde. Start-ups, die den Hub als Co-Working-Space nutzen, Mittelständler, genauso wie Ausgründungen aus der RWTH Aachen und ein Krankenhaus und andere Einrichtungen treffen hier aufeinander. Sogar ein evangelischer Kirchenkreis ist dabei wie auch das katholische Bistum Aachen. Der Sakralraum ist zum Innovationsraum geworden.

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#DigitaleKirche erleben: Pastoralkolleg als Übungsfeld

Digital Church in Aachen
Digital Church in Aachen
Digital Church in Aachen

“Das nächste Mal machen wir es nur digital, dann kann uns kein Orkan behindern,” so eine scherzhafte Anmerkung zum Sturmtief Sabine, das die Anreise zum Pastoralkolleg “Pastorale Identität in der #digitalenKirche” in die Digital Church nach Aachen erschwert. Ganz praktisch werden wir im Kolleg ausprobieren, wie digitale Kirche funktionieren kann, welche Herausforderungen vor uns liegen und wie wir sie meistern. Das ist natürlich ein Experiment, ich bin gespannt, wie sich die Teilnehmenden darauf einlassen werden. Wie wird sich das Kolleg in Social Media abbilden? Was werden wir teilen? Was bleibt nur im Kolleg? In der Planung haben wir jedenfalls ausreichend Zeit eingeplant, um in den sozialen Netzen präsent zu sein.

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Fortsetzung: Klausurtag “Digitalisierung” in einer Kirchengemeinde – die Entscheidung

Eisenhower-Matrix

Im Herbst war ich in einer Gemeinde zu einem Workshop-Tag zum Thema “Digitalisierung”. Gemeinsam wurden von Mitgliedern des Presybteriums, Mitarbeitenden und fachkundigen Gemeindegliedern mögliche Digitalisierungsprojekte skizziert. Der Trichter war bewusst weit gefasst, es gab keine Denkverbote. Nun erfolgte in einer Klausurtagung des Presbyteriums die Auswahl, welche Projekte umgesetzt werden sollen.

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Politik, Geschichte, Religion: Maria, hilf uns Christen!

Monasterio Cartuja in Granada
Politik, Geschichte, Religion: Maria, hilf uns Christen!

Anfang Januar zu Besuch in Granada. Persönliche Eindrücke, subjektive Wahrnehmungen. Während in Deutschland Weihnachten bereits vergangen ist, sind die Straßen in Granada noch voll von Weihnachtsdekorationen und Krippenausstellungen. Traditionell gibt es auch erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag oder Reyes, die Bescherung. Mitten in die spanische Weihnachtszeit fällt am 2. Januar auch die “Toma de Granada” – und hier stellt sich auch schon das Problem der Übersetzung: Übergabe, Eroberung oder Einnahme? Je nachdem wie man das Ereignis benennt, deutet man Geschichte – und auch das Selbstverständnis des modernen Spaniens. Am 2. Januar 1492 fiel Granada an die “Katholischen Könige”, auf Spanisch Reyes Católicos, nämlich an Isabella I. von Kastilien (1451 – 1504) und an Ferdinand II. von Aragón (1452 – 1516).

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Erfolg bei der Suche nach Gottesdiensten: Weihnachten war bereits im Herbst

Übersicht Google-Suchen: Direct / Discovery / Branded Search Dez. 2018 - Dez. 2019

Zu Weihnachten gehen die Suchanfragen nach Gottesdiensten und Kirchen deutlich nach oben und flachen dann wieder ab. Im Rahmen des Pilotprojektes „Google, Alexa, Siri, wo ist Gottesdienst in meiner Nähe?“ der Evangelischen Kirche im Rheinland wurden die Daten von Kirchen in verschiedenen Verzeichnisdiensten so stark verbessert wurden, dass in diesem Jahr schon im Herbst die Werte erreicht werden, die es im Vorjahr erst zu Weihnachten gab.

Erfolg bei der Suche nach Gottesdiensten: Weihnachten war bereits im Herbst
Aufrufe von Wegbeschreibungen, Anrufe und Klicks auf die Websites.
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Internet Governance Forum 2019: Can Discussions translate into Actions?

IGF 2019

I felt honored when I was asked to attend the Internet Governance Forum (IGF) on behalf of the World Association for Christian Communication. For a first time attendee it is hard to understand how the IGF actually works. Cars with diplomatic registration plates dropping off government officials in front of the conference center in Berlin, UN police officers guarding the site. Looking at the IGF schedule did not make it easier. Although the various tracks (Data Governance, Digital Inclusion and Safety / Security / Stability / Resilience gave some orientation, it was hard to choose a personal schedule as quite often similar topics were dealt with in parallel sessions. I tried to focus my participation on WACC-related topics.

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SOS SEO Kirche

SOS SEO Kirche
SOS SEO Kirche

SEO – Suchmaschinenoptimierung bzw. Search Engine Optimization – zielt darauf ab, unter die ersten Treffer bei der Ergebnisliste einer Suchmaschinenabfrage zu kommen. Wer nicht unter den ersten ist, wird nicht wahrgenommen. Denn die meisten Menschen blättern nicht auf die zweite Trefferseite durch. Perspektivisch wird SEO noch wichtiger, denn bei Sprachsuche gibt es keine Trefferliste, sondern der erste Treffer, der vorgelesen wird, ist entscheidend. Wenn man sieht, welche Ressourcen Unternehmen auf SEO verwenden (es gibt z.B. in einigen eigens einen / eine CEO SEO) und wie erfolgreich sie auch bei kirchenspezifischen Begriffen sind, muss man innerhalb der Kirche SOS funken.

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