Digitalisierung ist kein Sebstläufer

Dl_i1hXWsAEMVjz.jpg:largeManchmal verzweifele ich, wie kirchliche Organisation und agiles Vorgehen zusammenpassen. Da ist es hilfreich zu sehen, dass es in anderen Bereichen ähnliche organisatorische und strukturelle Probleme gibt. Digitalisierung ist kein Selbstläufer. Ich habe mich sehr gefreut, am Samstag auf dem Landespsychologentag NRW das   Einstiegsreferat  halten zu dürfen. Aus einer Außenperspektive konnte ich aus meinem Erfahrunsghorizont Impulse geben und gleichzeitig in den Workshops und Präsentationen sehen, wie Digitalisierung sich im psychologischen und psychotherapeutischen Bereich entwickelt. Mehr von diesem Beitrag lesen

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Social-Media-Müdigkeit oder einfach Erholung im Urlaub?

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Kinder fotografieren mit Instagram-Augen, Sightseeing geht nur mit der Kamera. Statt einen Passanten vor einer Sehenswürdigkeit um ein Foto zu bitten, wird der Selfie zum Familienfoto fürs Urlaubsalbum. Smartphones und Social Media lassen sich aus dem Alltag nicht wegdenken. Statt Dumont-Reiseführer mitzuschleppen, lieber mobil den Detail-Artikel auf Wikipedia aufrufen und die lateinische Inschrift schnell online nachschlagen. Statt immer die schwere Spiegelreflex dabei zu haben, lieber ein Foto mit der erstaunlich guten Kamera des Smartphones, das man sowieso in der Hosentasche dabei hat. Statt Falkstadtplan lieber die Karten-App mit Fußgänger-Navi in der unbekannten Stadt. Mehr von diesem Beitrag lesen

Uomo in mare – Mann über Bord: Jeder hat einen Namen

20180729_120757Sommerurlaub in Oberitalien. Als wir gen Süden aufbrachen, war die sogenannte Flüchtlingskrise das  alles bestimmende Thema in der deutschen und europäischen Politik. Die neue rechte  Regierung in Italien weigert sich, gerettete Flüchtlinge auf Schiffen von Hilfsorganisationen an Land zu lassen. Meine Italienisch-Kenntnisse reichen nicht aus, um der politischen Diskussion in Italien folgen zu können, mich erreichen nur die Bilder der Medien aus Deutschland.

Die Flüchtlingskrise findet für Touristen in Oberitalien nicht statt, außer man sieht genauer hin. An den kiesigen Stränden des Garda-Sees verkaufen Afrikaner Damenhandtaschen und Sonnenbrillen, Afrikanerinnen bieten an, Mädchen Zöpfe zu flechten. Ob sie Flüchtlinge oder Migrantinnen und Migranten sind, wer weiß? Wer kann das auch differenzieren? Sind es mehr, als wir vor zwei Jahren in Italien waren? Ich weiß es nicht.

Zwei Erfahrungen, die mich nachdenklich machen: Mehr von diesem Beitrag lesen

Sprachassistenten und Nutzerorientierung: Die Website wird (un)wichtiger

 

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Sprachassistenten werden immer wichtiger, Websites als Ausspielkanal verlieren an Relevanz. Diese Technologie setzt sich schneller durch, sie erreichen früher dieselben Nutzerzahlen als PCs, Handys, iPods und Smartphones bei ihrer Markteinführung. Diese Entwicklung muss auch kirchliche Online-Kommunikation berücksichigen. Weiter wie bisher in regelmäßigen Intervallen einen Relaunch der Website aufsetzen, geht nicht mehr. Neben Sprachassistenzsystemen gibt es Social Media, worüber sich Menschen Inhalte erschließen, ohne sich zur Website durchzuklicken. Einen Relaunch der Website zu planen, ist zu kurz gesprungen, es geht um Planung und Umsetzung einer digitalen Kommunikationsstrategie. Benutzergruppen und Kanäle differenzieren sich aus, one-size-fits-all geht nicht mehr. Zielgruppenorientierung ist daher ein Schlüsselwort. Mehr von diesem Beitrag lesen

„Your church is already digital“ – Interview with Tim Hutchings

At the end of ECIC Conference in London, I had the chance to interview Tim Hutchings, author of the book „Creating Church Online: Ritual, Community and New Media“, on how churches are becoming digital.

There is a discussion on social media in Germany about the digital church. You are looking at it from a broader international perspective. What is a digital church?

I really had to think about it in my research because when I was starting my academic research we would talk about online and offline as obvious concepts and so I would talk about online church and offline church but as soon as I started writing I realized that there aren’t any offline churches now. Even if your church doesn’t have a website what if there’s somebody in the congregation who is using social media? What if there’s someone in the congregation who has internet access but they’re not using that to discuss Christianity but they still have that access. Many people have got a smartphone in their pocket which might be digitally connected all the way through the service. So every church is digital all the time and the question is not what does it mean to be a digital church but how do you use the digital dimension that your church has already got to further your mission in the community.

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Alexa im Kirchendienst – Tag 2

Zweiter Tag mit Alexa im Landeskirchenamt. Ich komme ins Büro, als erstes schalte ich Alexa an, es blinkt der blaue Ring, Alexa braucht leider etwas Zeit, bis die Internetverbindung über Freifunk steht.

Meine erste Frage: Alexa, was gibt es Neues? Alexas Antwort ist eine Geschichte über einen Hund in Madrid auf Facebook. Alexa, stop. Ich frage gezielt nach Nachrichten. Alexa antwortet mit der Tagesschau in 100 Sekunden. Später probiere ich es wieder, Alexa, was gibt es Neues? Diemal antwortet Alexa direkt mit der Tagesschau. Alexa hat also etwas gelernt. Nun möchte ich Gebete finden. Ich frage Alexa nach dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis.  Die Antwort:  ich solle mir ein Abo bei Audible holen. Also Fehlanzeige. Mehr von diesem Beitrag lesen

Alexa im Kirchendienst?

FireShot Capture 128 - Track Package_ - https___www.amazon.de_progress-traFür 20 Uhr avisiert, also außerhalb der Öffnungszeiten des Landeskirchenamtes, kam Alexa doch vier Stunden früher. Vermutlich sind wir nun das erste Landeskirchenamt mit Alexa.

Auslieferung von Alexa ans Landeskirchenamt

Auslieferung von Alexa ans Landeskirchenamt

Ich hatte so noch Gelegenheit, Alexa einzurichten. Ich war überrascht. Neben Alexa gab es nur ein Faltblatt, auf dem fünf einfache Punkte standen, wie man Alexa einrichtet. Die Einrichtung mit meinem Notebook funktionierte problemlos, Alexa verband sich über Freifunk mit dem Internet und begrüßte mich. Mein Spieltrieb setze sich durch und ich probierte aus, was Alexa weiß und worauf Alexa antworten kann und wo Alex passt. Anbei die ersten Resultate: Mehr von diesem Beitrag lesen

Digitalisierung macht Milieuverengung deutlich und fragt, wie wir Kirche sein wollen

Arbeiten mit Personas und einer Empthy Map in Kleingruppen

Arbeiten mit Personas und einer Empthy Map in Kleingruppen

Wie kann eine Digitalstrategie für die evangelische Kirche aussehen? Es war spannend, gestern in einem Workshop dazu mitzuarbeiten. Ich hatte erwartet, die Tagesordnung würde schnell zu Apps, Infrastruktur, Websites, soziale Netzwerke und Kooperationen zwischen den Landeskirchen überleiten, und Fragen behandeln, wie man verhindern könne, dass das Rad mehrfach erfunden wird, dass alle alles machen, aber meistens dann nicht wirklich gut. Im Workshop wurde aber die Frage grundlegender gestellt: Wen will Kirche über Digitalisierung erreichen? Mehr von diesem Beitrag lesen

Relaunch: Die Dienstleistung Taufe über structured data verbreiten

Structured Data

Structured Data

Wir stehen vor dem Relaunch mit der landeskirchlichen Website. Mit einem Relaunch legt man Strukturen für die nächsten Jahre. Der Relaunch betrifft nicht nur die Website der Landeskirche, sondern auch die daran angeschlossenen Websites von Kirchenkreisen, Kirchengemeinden, Ämtern, Werke und Einrichtungen, die im Design und CMS der Landeskirche erstellt sind.

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Nicht links liegenlassen: Alexa, Siri und Google Assistant

Briten können auch mit Alexa beten – so kürzlich eine Schlagzeile. Die Kirche von England hat entsprechende Gebete als so genannte Alexa-Skills bereitgestellt, so dass Amazons Assistent nun bei Gebeten nicht mehr blank ist.  Aber sprachgesteuerte Assistenten werden auch für Gemeinden ein wichtiges Thema. Mehr von diesem Beitrag lesen